01/20/17

2016 – ein Jahresrückblick auf ein Jahr, dass sich wie zwei anfühlt

Ihr Lieben,

Seit 20 Tagen heißt das Jahr nun 2017. An Silvester habe ich in diesem Jahr besonders tief Luft geholt während die vergangenen 365 Tage im Geiste noch einmal an mir vorbeigezogen sind. Für mich war 2016 ein besonderes Jahr. Eines, dass in mir viel angestoßen hat. Eines, dass ich als eine andere wieder verlassen habe. Aber so ist das Leben: Manchmal läuft alles rund und in geregelten Bahnen, manchmal ist das Leben so schön, dass man es kaum fassen kann und manchmal reihen sich die großen und kleinen Katastrophen aneinander. In diesem Jahr war von allem ordentlich was dabei.

Hier auf dem Blog war es mehrfach viel zu lange ruhig. Das Leben hat getobt! Diejenigen, die mir auf Instagram folgen haben etwas mehr mitbekommen. Ein Foto lässt sich immer schnell hochladen. Ein Blogpost ist nicht ganz so schnell geschrieben.

2016 wird für mich in Erinnerung bleiben als das Jahr mit zwei schweren Autounfällen, einen alleine, einen mit der ganzen Familie auf der Autobahn. Gerade der Unfall mit der Familie, obwohl er im Ergebnis glimpflicher ausgegangen ist, hat mir gezeigt welches Ausmaß an Angst man in wenigen Minuten durchleben kann. Auch Sorge habe ich über die Maßen erfahren. Sorge um ein Kind. Monatelang hat sie mich Tag und Nacht begleitet. Eine unerwartete Wendung hat im Sommer alles verändert und die Tatsache, dass es meiner Tochter endlich gut geht, ist für mich das größte Glück des Jahres.

Seit dem Frühjahr haben wir wieder einen Hund im Haus! Ein silberner Labrador namens Duke mischt seitdem unseren Alltag auf. Er ist ein unglaublich lieber und lustiger Kerl aber eben auch ein Baby mit einer Menge Quatsch im Kopf und viel Freude an Bewegung. Auch an verregneten Herbst- und eiskalten Wintertagen. Brrrr. Ist ja an sich kein Fehler in solchen Momenten vor die Tür zu gehen, fühlt sich aber gleichzeitig so an.

Wir haben uns prima aneinander gewöhnt. Jedenfalls bis er auf die Idee kam das Kabel meines Nähmaschinenpedals zu zerbeißen. Das war ein durchaus schwieriger Tag für uns beide.
Collage Hund_kl(Auf den Fotos: Der Jumpsuit “Hoppe” nach einem Schnitt von Straight Grain. In Frottee sehr bequem und sommertauglich.)

2016 war gleichzeitig das Jahr der Feiern: Wir haben Einladungen erhalten zu einer Goldenen und einer Silberhochzeit, 7 Hochzeiten in drei Ländern und dazu mehrere runde Geburtstage. Das waren unglaublich schöne Tage.

Eine Hochzeit im März haben wir in Estoril bei Lissabon verbracht. Die Braut war Portugiesin und der Bräutigam ein Studienfreund. Die Hochzeit war unglaublich! Gefeiert haben wir in dieser alten Burg über dem Meer.
Collage Portugal2
Dann haben wir u.a. die junge Dame deren Babysitterin ich früher sein durfte und den besten Freund meines Mannes unter die Haube bekommen. Als Trauzeuge auch etwas ganz besonders Emotionales mit Rede und allem Pipapo und anschließend ein rauschendes Fest in der Zeche Zollverein.

Den Sommer haben wir in Tirol und Südtirol verbracht. Es waren herrliche Tage mit viel Sonne und Schwimmen in den Seen der Region. Fast überall durfte der Hund mit. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen.
Südtirol
(Theresas Kleid ist “Joey”, ein Schnitt von “Make it perfect”, genäht aus wunderschönem Jersey von Katarina Rocella aus der “Lavish”-Serie)

Im September dann haben wir in Wien gefeiert. Auch diese Hochzeit war ein unglaubliches Erlebnis. Geheiratet in Grinzing und alle Mädels standesgemäß in selbst genähten Dirndln. Gegessen haben wir in Heurigen und gefeiert wurde im Haus des Meeres, einem mehrstöckigem Aquarium mit einer Location im 11. Stock hoch über Wien. Mit rund-um-Glasbalkon und über 20 Grad bis spät in die Nacht. Diesen Tag werde ich wohl nie vergessen. Dort durfte ich Fische mit der Hand füttern uns streicheln. Das war ein tolles Erlebnis!

Ich bin ja durch und durch Familienmensch. Endlich wieder alle Schwestern, Tanten und Cousins um mich! Diese Tage genieße ich sehr. Die Kinder fanden Wien und das Haus des Meeres so toll, dass wir in den Herbstferien wiedergekommen sind und danach noch ein paar Tage in der Wachau verbracht haben. Auf der Rückfahrt ist uns dann der Autounfall passiert.
Wien im Sommer
Zwischendurch immer wieder große und kleine Katastrophen. Einbrecher im Haus. Das war alles andere als schön. Die Kinder hatten wochenlang Angst im eigenen Zuhause. Dazu der Verlust von Erbschmuck, der mir viel bedeutet hat. Daran hatten wir eine ganze Weile zu knabbern.

Habt Ihr eigentlich mitbekommen, dass der Blog im Sommer mal eine Weile weg war? Auch nicht lustig. Es hat viel Mühe und Schweiß gekostet die Inhalte zu retten und alles wieder hochzuladen. Ich hab schon fest damit gerechnet, dass alles futsch ist.

Gedanklich habe ich Freunde durch schwere Zeiten begleitet. Denn am Ende des Tages ist ein Blog oder gestohlene Dinge sowas von wurscht, wenn ein Leben auf dem Spiel steht. Aber zum Glück scheint auch hier am Ende alles gut ausgegangen zu sein. Dafür bin ich sehr dankbar.

Überhaupt ein guter Moment über das nachzudenken wofür ich dankbar bin: Für meine Familie und Freunde. Vielleicht sei hier im Blog besonders erwähnt, wie sehr ich mich über die freue, die durch mein Hobby Nähen und diesen Blog in mein Leben gekommen sind. Nähen ist definitiv ein Teamsport!
Nähen ist ein Teamsport(Im Uhrzeigersinn: Grete von Stoffsalat, aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken, Carola alias Idaroellchen, wir haben gemeinsame Näh- und Quatsch-Nachmittage für uns entdeckt, Bine von Echt Knorke, wir genießen nicht nur das Beisammensein, sondern auch gutes Sushi, Ina von Pattydoo, hier bei ihrer rauschenden Buchparty. In diesem Jahr durfte ich Teil ihrer Blogtour sein und last but not least Annelie von Ahoi, gern gesehener Gast in Bochum und Verbündete in Sachen guter Rotwein).

Im Herbst dann Segeln in Dänemark. Oh wie ich Euch beneide, die ihr da oben an der Küste wohnt! Bis ich im letzten Jahr zum ersten Mal auf einem Segelboot stand dachte ich immer ich sei der Berg-Typ. Aber dann. Die Tage auf dem Wasser und schlafen im Boot in einer Phase, in der ich innerlich mächtig aus dem Gleichgewicht geraten bin, war die beste Kur überhaupt. Wenn einem der Wind um die Nase weht vergisst man die Welt.
SegelnUnd auch mit einem kleinen Wurm auf dem Arm ist das Glück perfekt. Der kleine Elian bzw. meine Schwester Veronika hat mich im Dezember wieder Tante werden lassen und ganz großes Glück in unsere Familie gebracht. Ich bin sowas von verliebt!! Zu ihrem zweiten Baby des Jahres, ihrem neuen Buch, in den nächsten Wochen mehr!
Elian

Nach mehr als einem Jahrzehnt mit denselben Menschen habe ich vor ein paar Wochen beruflich neu angefangen. Der Schritt ist mir sehr schwer gefallen. Seit ein paar Wochen bin ich nun “die Neue”. Die Tage sind stressig und ich lerne eine Menge. Aber gleichzeitig wusste ich von Anfang an, dass ich richtig entschieden habe. Aber ein Alltag hat sich verständlicherweise noch nicht eingestellt.

Insofern geht der Wirbel vorerst weiter und ich versuche das Nähen und Bloggen irgendwie beizubehalten. So vieles habe ich in diesem Jahr genäht und gewerkelt und Euch vorenthalten.

Zum Beispiel meine neu entdeckte Liebe für Filz! Filigrane Oster- und Weihnachtsdeko oder Geburtstagskronen. Daran habe ich viel Freude. Endlich habe ich auch angefangen für mich zu nähen! Immerhin auf 3  Kleider habe ich es gebracht, die ich auch regelmäßig trage. Dazu so manches an Kindergarderobe.
Collage instagram
(Kosmetiktasche: Schnitt von Noodlehead (ich habe ihn etwas vergrößert), der Stoff ist Nightfall von Maureen Cracknell, das Kleid des kleinen Flitzers ist nach dem Schnitt von Townmouse Patterns namens Adelaide Sundress entstanden. Perfekt für warme Sommertage!)

Und Quilts. Da liegt hier so einiges im fertigen und halbfertigen Zustand rum. Die Ergebnisse streue ich dann in den kommenden Wochen und/oder Monaten hier im Blog ein. Die nächsten drei sind schon im Geiste in Planung. Quilttops nähe ich wirklich gerne. Fast so entspannend wie Kosmetiktaschen.
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Aber erstmal geht es hier im Blog mit einer Verlosung weiter. Grete und ich haben bereits vor ein paar Wochen gewerkelt und uns einen, wie ich finde, tollen Preis für Euch überlegt. Und viel Inspiration für alle anderen. Ich hoffe, das gefällt Euch so gut wie mir. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

An sich schaue ich also ganz entspannt auf 2017. Es läuft gut an! Wobei – vor ein paar Tagen ist das Wasserbett geplatzt. Nachts. Ich lag drin. Das ist im Nachhinein deutlich komischer als in dem Moment mitten in der Nacht.

Ich bin also vorsichtshalber auch für das neue Jahr auf alles gefasst. Euch von Herzen alles Gute für 2017!

Viele Grüße,
Barbara

12/20/16

10 Tipps zur Overlock, die mir geholfen haben & Gewinnerin der Overlock

10-tipps-overlockAls ich mich dafür entschieden habe den Dezember der Verlosungen zu starten, war ich voller Vorfreude. Schließlich darf ich die Glücksfee sein und Euch ein paar wirklich tolle Weihnachtsgeschenke machen!

Mir war nicht bewusst, dass es da auch eine Schattenseite gibt. Am Ende dieses Blogposts steht die Gewinnerin der Bernina Overlock L450, gesponsert vom Nähpark, die ich hier verlosen durfte. Mr. Random hat gewählt, aus tausenden Einträgen hier auf dem Blog, auf Facebook und Instagram.

Ich habe in den letzten Tagen alle Einträge und Kommentare gelesen, mit denen Ihr teilgenommen hat. Das war so schön und spannend! Ich danke Euch dafür! Und jetzt gibt es also eine Glückliche und tausende lange Gesichter. Und das bedrückt mich irgendwie schon. Ich bin offensichtlich emotional nicht stabil genug für Verlosungen.

Also habe ich mir überlegt, dass ich all den anderen, die heute ohne Overlock wieder weiterziehen müssen, auch etwas dalassen möchte.

Für das kommende Jahr ist eine Blogreihe geplant, die “10 Tipps, die mir geholfen haben” heißt. Dort findet Ihr dann komprimiert zu den verschiedensten Themen wie “Nähen mit Leder”, “Taschen nähen” oder “Nähen mit Jersey” Tipps, die ich irgendwo aufgeschnappt und für hilfreich befunden habe. Mein Nähen hat sich damit konsequent verbessert.  Diese Tipps möchte ich über das kommende Jahr hinweg mit Euch teilen.

Aus gegebenem Anlass werde ich also schon heute damit starten und zwar mit dem Thema Overlock.

Zwei wesentliche Erkenntnisse habe ich zudem aus Euren vielen Kommentaren zum Blogpost “Wie finde ich die richtige Overlock” mitgenommen:

a) Discountermaschinen sind Geldverschwendung. Hunderte Male habe gelesen, wie unzufrieden Ihr seid und dringend auf eine hochwertigere Maschine umsteigen wollt. Das ist so frustrierend! Das hart verdiente und gesparte Geld in etwas investiert zu haben, was einfach zu keinen guten Ergebnissen führt und dann in der Ecke steht oder mit großem Wertverlust wieder verkauft wird. Das hat mich in meiner Empfehlung bestärkt, lieber noch länger zu warten bis das Wunschmodell zusammengespart ist oder auf ein gebrauchtes Markengerät zu setzen.

b) Viele meiner Leser haben gerade erst mit dem Overlocken angefangen oder tragen sich mit dem Gedanken einzusteigen. Für Euch sollen diese 10 Tipps sein.

1. Stecken: Das Wichtigste zuerst: Keine Stecknadeln in die Nähe der Messer kommen lassen.
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Es wird viel davor gewarnt und ich habe einmal in einem Nähkurs mitbekommen, was passiert, wenn das Messer einer Overlock bei voller Geschwindigkeit auf eine Nadel trifft: Die abgetrennte Nadel ist ein Katapult, dass mit voller Wucht in das Gesicht der darüber gebeugten Näherin geflogen ist. Aua. Das kann im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen. Zudem nimmt in jedem Fall das Messer Schaden. Deshalb: Nie, nie, niemals, nicht: nah an der Kante Stecknadeln platzieren. Es passiert so schnell, dass man eine vergisst oder sie sich unter dem Stoff versteckt.
overlock-stecknadeln
Besser: Clover-Clips verwenden oder längst mit deutlichem Abstand zur Kante stecken.

2. Auftrennen: Eine Overlock näht mit 4 Fäden damit die Naht stabil ist. Das macht das Auftrennen einer Naht aber auch gleichzeitig zu einer sehr aufwändigen Prozedur. Es gibt da einen Trick. Wie es geht, siehst Du in diesem You Tube-Video und in diesem.

3. Nähte sichern: Eine Overlock verriegelt eine Naht nicht. Damit hat man am Anfang und Ende einer Naht Fadenschwänze. Wenn man sie abschneidet, ist die Naht nicht gesichert und ribbelt wieder auf. Kein Problem, wenn man mit einer gekreuzten Naht darüber geht, ansonsten muss das Ende zur Sicherung per Hand mit einer (Stopf-)Nadel reingezogen werden. Auch die Fangnadel von Prym vereinfacht das Durchziehen des Fadenschwanzes.  Alternativ kann man den Anfang sichern, in  dem man über den Fadenschwanz näht (wie das geht siehst Du hier).

4. Wellige Nähte: Schnell kommt es beim Overlocken zu welligen Nähten.
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Dieses Problem kann vorrangig mit dem Verstellen des Differenzials behoben werden. Pauschal lässt sich sagen, dass ein höherer Wert Wellen verhindert und ein Minuswert einkräuselt. Oft hilft aber auch schon ein ordentliches Bügeln mit viel Dampf, damit sich die Nähte setzen. Denn auch die Nähte an elastischen Kleidungsstücken sollten vorsichtig gebügelt werden, damit sie sich setzen. Und zwar bevor eine weitere Naht kreuzt.

5. Garn: Eine Overlock arbeitet mit jedem Nähgarn. Meist werden aber diese großen Konen verwendet.
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Auch wenn die Maschinen jede Garnqualität verarbeiten, führen die Knötchen in minderwertigem Garn vom Discounter oder Stoffmarkt zu gerissenen Fäden auf Höhe der Nadeln weil der Knoten nicht durchs Nadelöhr passt. Ärgerlich.
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Lieber wenigstens von den Hauptfarben schwarz, dunkelblau, grau, beige und weiß Markenkonen kaufen.

Zugegeben, ich habe mehr Farben als die oben benannten und auch Stoffmarkt-Konen. Fakt ist aber auch: Ich brauche die restlichen Farben kaum. Meine meist genutzten Farben sind grau, weiß und beige. Sie passen zu fast allem.

Die verschiedenen Spulen werden unterschiedlich stark beansprucht. Die linken beiden verbrauchen viel weniger als die rechten. Deshalb immer wieder mal tauschen, damit sich alle vier Farben gleichmäßig verbrauchen.

Sollte von der passenden Farbe nur die Nähgarnrolle da sein: Damit am besten die linke Nadel füttern. Nur dieser Faden ist beim Dehnen der Naht von außen sichtbar. Aller übrigen Fäden liegen auf der Innenseite des Kleidungsstücks. Da können dann z.B. drei verschiedene Nuancen der selben Farbe gemischt werden.

Wenn zwei verschiedene Farben aufeinandertreffen kann die dritte Spule von links mit der Farbe der Oberseite gefüttert werden. So sieht es von beiden Seiten unauffällig aus.
verschiedene-farben-fadeln verschiedene-farben-fadeln2(Fotos: Petra Neuhierl)

Damit sich die Konen nicht selbst abrollen, hilft ein kleiner Einschnitt mit einem Teppichmesser, am besten am Boden der Kone, um die Enden festzuhalten.

6. Nadeln: Die Maschinen der Marken Brother, Bernina, Janome und Juki arbeiten mit ganz normalen Universalnadeln.
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Die Modelle der Hersteller Pfaff, Babylock, Husquana und Singer benötigen spezielle ELX Nadeln.

In jedem Fall Qualitäts- und Markennadeln verwenden. Bei günstigen Alternativen können die Nadeln in sich oder das Nadelöhr schief sein. Das führt zu Problemen beim Nähen und kann an der Maschine zu Schäden führen.

7. Reinigen: Overlocken macht durch das Abschneiden des Stoffes viel Dreck, auch in der Maschine. Deshalb ist es ganz wichtig sie regelmäßig zu reinigen.
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Der mitgelieferte Pinsel ist dafür nicht wirklich geeignet. Ich verwende einen größeren aus dem Baumarkt. Auch Kosmetikpinsel funktionieren gut.
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Das mitgelieferte Öl mit Hilfe eines Q-Tipps auf alle Teile geben, die sich bewegen, wenn man das Handrad dreht.
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Druckluftsprays sind zum Reinigen keine gute Idee. Sie pusten den feinen Schmutz in das Maschineninnere wo er noch mehr Schaden anrichtet.

Ein feiner Staubsaugeraufsatz ist viel besser geeignet, denn er zieht den Schmutz raus und bläst nichts rein. Alternativ kann ein Baby-Strohhalm aus dem Drogeriemarkt auf den Staubsauger aufgesetzt werden und saugt in Sekunden die Overlock wieder sauber. Wie es funktioniert ist hier erklärt.

8. Musterbuch: Bei einer Overlockmaschine muss die Fadenspanung von 4 Fäden berücksichtigt werden, dazu der Nähfussandruck, die Stichlänge und Stichbreite. Eine gute Übersicht der verschiedenen Stiche gibt es auf dem Bernina Blog.
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Bei jedem Materialwechsel müssen Einstellungen geändert werden. Das ist am Anfang eine kleine Herausforderung. Eine riesen Hilfe ist es, dafür ein Musterbuch anzulegen. Hier notierst Du Dir gemeinsam mit einem eingeklebten Musterstück, welche Einstellungen Du z.B für Jersey (dick und dünn), Frottee, Walkstoff oder einem Rollsaum auf Seide verwendet hast.Auf dieses Musterbuch wirst Du am Anfang sicher oft zurückgreifen, später wahrscheinlich nur noch bei Stoffen, die Du selten verwendest. Grundsätzliche Hilfe beim Einstellen der verschiedenen Fäden bietet Tobi in seinem wunderbar erklärten You Tube Video.

9. Pinzette: Falls bei Deiner Maschine keine gute Pinzette dabei war: Gönn Dir eine. Spitz, lang und scharf.
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Sonst wird das Einfädeln wirklich zur Quälerei.
bernina-overlock-einfadeln Richtig gute Pinzetten gibt es von Bernina. Als Ersatzteil kann man sie auch einzeln bestellen.
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Ich bewahre meine Pinzette immer griffbereit oben an der Maschine auf. Da stört sie nicht und ich habe sie ohne Suchen immer zur Hand.

10. Fadenriss: Wenn ein Faden gerissen ist, reicht oft das wieder einfädeln des gerissenen Fadens nicht aus um das Problem zu beheben. Er reißt direkt wieder. Das passiert, weil die Fäden jetzt nicht richtig verschlingen. Um den Fehler zu beheben am besten die oberen Fäden aus dem Nadelöhr nehmen, die unteren Greiferfäden wieder einfädeln einmal das Handrad drehen und die oberen Fäden wieder in die Nadel fädeln. Und schon läuft es wieder.

Buchempfehlungen zum Thema:
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An sich ist Overlocken total einfach. Solange die Maschine für das Projekt richtig eingestellt ist. Wie man die richtige Einstellung findet und Probleme im Stichbild behebt ist wichtiges Wissen, das so manche Maschine vor dem Wurf aus dem Fenster bewahrt hätte. Aber es gibt ja Fachliteratur:

Overlock, die ersten Stiche von Gaby Seeberg-Wilhelm

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Ist ein Klassiker, der oft gemeinsam mit der Overlock ins Haus kommt. Das war auch bei mir so. Der erste Teil des Buchs ist durchaus hilfreich. Z.B. wird Bild für Bild erklärt, wie eine (Bernina 1150 MDA) Overlock eingefädelt wird.
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Wie praktisch, das ist ja meine Maschine! Der zweite Teil des Buchs befasst sich mit Nähprojekten, die mit der Maschine vertraut machen sollen.

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Der Praxis Ratgeber “Richtig nähen mit Overlock- und Coverlockmaschinen” von Christelle Beneytout und Sandra Guernier ist mein persönlicher Favorit.
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Es ist ein echtes Nachschlagewerk mit vielen Praxistipps und noch dazu eines der wenigen Bücher auf dem Markt, dass sich auch mit der Coverlock beschäftigt.

Über beide Bücher habe ich hier schon einmal ausführlich geschrieben.

Online-Kurse:

Ich habe bisher drei Online-Kurse zu dem Thema belegt:

Zum einen auf deutsch bei Makerist die Kurse
“Grundkurs: Verlockende Overlock” und “Aufbaukurs: Overlock und Coverlock”.

Zum anderen auf Englisch einen Craftsy Kurs namens “Beginner Sergering” von Amy Alan. Er hat mir persönlich besser gefallen, sofern man mit der englischen Sprache gut zurecht kommt.

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Jetzt aber endlich zur Gewinnerin! Mr. Random hat eine Nummer ausgespuckt und es ist….Trommelwirbel….. Ein Kommentar hier aus dem Blog, von Evgenia Trenkle.

Kommentar 634 schrieb:

So viele Ideen! Der Overlock darf dabei einfach nicht fehlen. Ich versuche auch mein Glück 📍
LG an alle

Herzlichen Glückwunsch, Evgenia! Ich freue mich mit Dir! Du bekommst zeitnah eine Email.

Allen anderen schöne und möglichst stressfreie Vorweihnachtstage!
Barbara

P.S. Und auch die Gewinnerin des Fat Quarter Pakets “Wanderlust”, gesponsert von der Eulenmeisterei, darf ich verkünden! Es ist ein Facebook-Kommentar und zwar von Mandy Geierhos. Ich werde Dich über Facebook kontaktieren, Mandy! Herzlichen Glückwunsch!

12/11/16

Frau Machwerks Carpet Bag aus Tweed

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Wie in jedem Herbst gibt es einen neuen Machwerkschnitt und ich freue mich sehr, dass ich die “Carpet Bag” vorab nähen durfte. Erschienen ist der Schnitt schon Ende Oktober und auf Martinas Blog und in der Anleitung sind meine Modelle auch schon zu sehen. Höchste Zeit, sie Euch auch hier zu zeigen!

Ich habe große Hochachtung vor Martinas/Frau Machwerk Kreativität und ihren Konstruktionsfähigkeiten. Jeder ihrer Taschenschnitte ist ganz anders als alles, was ich bereits kenne und genäht habe. Jedes Mal eine tolle Nähherausforderung und vor allem immer eine äußerst praktische und schöne Tasche, die ich da am Ende in Händen halten darf.

So auch bei der Carpet Bag: Das besondere an dieser Tasche, ist der Rahmen, der sie schließt und öffnet und vor allem auch offen stehen bleibt. Ein wahres Raumwunder, soviel steht fest.
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Die Tasche an sich ist sehr einfach zu nähen und macht trotzdem viel her. Das liegt sowohl an der pfiffigen Konstruktion, als auch an der wie immer sehr gut nachvollziehbaren und komplett bebilderten Anleitung.

Der Taschenschnitt umfasst die Tasche in 4 Größen: Die kleinste Variante ist eine Kulturtasche, die zweite Version eine Handtasche (habe ich auch genäht, Blogpost folgt), Nummer drei, das ist diese hier, eine ordentlich große Büro- und Laptoptasche und in der riesigen vierten Variante wird aus der Carpet Bag eine Reisetasche. Das stell ich mir wirklich praktisch vor mit der großen Öffnung.

Und als wäre das nicht schon genug der Schwärmerei: Der Schnitt kommt mit erstaunlich wenig Stoff aus. Und das, obwohl die Tasche wirklich riesig ist! Wie man hier sieht passen locker 2 Aktenordner nebeneinander. Oder ein Aktenordner und ein Laptop. Plus Wasserflasche. Hach, ich sag es ja – genau mein Ding. Ich hab halt einfach mal gern ALLES dabei.
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Ich habe mich schon immer gefragt wie Frauen mit so einem Mini-Handtaschen-Ding durch den Tag kommen. Läuft denen nie die Nase? Haben die weder Haarbürste, noch Handcreme noch Blasenpflaster dabei? Was ist mit Nasentropfen und Kopfschmerztabletten? Die sog. “Hygieneartikel”? Kinderspielzeug? Sitzen andere Mütter denn nie mit ihren Kindern in Wartezimmern oder länger mal im Auto? Dazu noch das zwingend notwendige: Portemonnaie, Handy und ein Notizbuch???? Wagenpapiere, Schlüssel….Wohin tun die das? So sehr ich mich auch bemühe den Inhalt meiner Handtasche zu reduzieren – Ein Mindestmaß an Dingen muss immer mit. Und das passt eben nicht in eine kleine Clutch. Und da habe ich noch gar nicht an ein Buch, meine Einkaufstasche für unterwegs und eine kleine Flasche Wasser gedacht. In den meisten Fällen habe ich das nämlich auch noch dabei. Vielleicht erschließt sich Euch spätestens jetzt meine Begeisterung für diese Tasche.
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Eigentlich sieht der Schnitt eine Außenreißverschlusstasche vor. Den habe ich in dieser Variante weggelassen weil ich ihn hier nicht brauche. Zudem wird erklärt wie man Bodennägel einsetzt und zusätzlich einen Schultergurt anbringt. Aber das ist ja das Gute am Selbernähen: Man kann sich seine Tasche so gestalten, wie sie für einen jeden Selbst alltagstauglich ist und somit habe ich für mich diese Extras weggelassen. Optisch hätte der Tasche, im Nachhinein betrachtet, die Außentasche gut getan. Es hätte die große Fläche etwas unterbrochen.
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Für diese Tasche habe ich einen echten Stoffliebling angeschnitten, von dem ich aber nicht sehr viel hatte: Echten englischen Tweed. Ich liebe Tweed. Ich glaube, ich werde mal nur zum Tweed-Shoppen nach Schottland reisen. Ich bin völlig vernarrt in die Muster und leuchtenden Farben. Leider ist guter Tweed recht teuer und wird auch in eher schmalen Stoffbahnen gewebt (oft nur 75cm Breite), deshalb habe ich lange nach guten Bezugsquellen gesucht.
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Echter Tweed wird als Meterware immer mit diesem Labels geliefert, die man so schön dekorativ anbringen kann. Meines habe ich auf ein Stück blaues Leder genäht damit es noch mehr zur Geltung kommt.

Für den Boden hätte ich gerne blaues Leder verwendet, hatte aber nichts Passendes in ausreichender Menge da. Deshalb habe ich mich für Twill von Robert Kaufmann entschieden. Das ist ein dickes aber weiches Baumwollgewebe mit etwas Glanz und einer schönen Struktur. Das passte gut.
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Innen habe ich auf ein altes Schätzchen von Cotton & Steel zurückgegriffen. Melody Millers “Playful”-Kollektion (der Stoff heißt “Wordfind” in Navy) und dazu für die Innentasche ein passendes Pink von Sarah Watts aus der Serie “Honeymoon”. Cotton and Steel verwendet immer dieses sehr blaustichige Pink, das hier ganz wunderbar zum Rest passt.
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Damit die Tasche auch leer und im geöffneten Zustand stehen bleibt ist sie mit “Soft & Stable” gefüttert. Ohne das wird man mit diesem Taschenschnitt nicht glücklich. Ich verwende es eh schon seit Jahren für all meine Taschen. Für alle, die es noch nie versucht haben ist es mit Hilfe von Martinas toller Erklärung eine gute Gelegenheit für einen ersten Versuch.
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Die Taschengelenke gibt es in allen 4 Größen im Machwerk-Shop. Den Schnitt für die Taschen natürlich auch.

Und auch die Handtaschengröße habe ich genäht. Die gibt es dann ganz bald hier zu sehen. Vorab könnt Ihr alle Modelle der Probenäher schon einmal hier sehen.

Nochmal zusammengefasst:

Carpet Bag: Den Schnitt gibt es im Machwerk-Shop
Taschenrahmen: Machwerk-Shop
Tweed: Lil Shop of Harris Tweed über Facebook (kleine aber feine Auswahl zu sehr guten Preisen. Dort gibt es ein wechselndes Sortiment. Die Farben kommen regelmäßig wieder). Alternativ ist Esplanade London Cloth über Etsy eine gute Adresse.
Twill: Robert Kaufmann Montauk Twill in Midnight über Fabric.com
Tasche innen: Melody Miller “Playful” Wordfind in navy. Bei Stoffsalat gekauft, dort ist er aber schon weg. Hier gibt es ihn noch.
Aufgesetzte Innentasche: Sarah Watts “Honeymoon” Snake Prush in Purple
Taschenhenkel: echtes Leder in blau, gekauft beim Da Wanda Shop “Florale Rose”.
Vlieseinlage für den Stand: Soft and Stable, erhältlich in verschieden großen Zuschnitten bei Stoffsalat

Wir lesen uns dann schon in ein paar Tagen wieder!
Bis dahin viele Grüße & einen schönen dritten Advent,

Barbara

12/6/16

Wie finde ich die richtige Overlock & großes Gewinnspiel

bernina-l450-32-zu-gewinnenWer auf der Suche nach einer Nähmaschine, einer Over- oder Coverlockmaschine ist, hat es nicht ganz einfach ein für die eigenen Anforderungen und das Budget passende Maschine zu finden. Wer sich an einen Pfaff-Händler wendet geht mit einer Pfaff nach Hause, beim Bernina-Händler wird es eine Bernina sein. Und auch wer die Nähbegeisterten im Umfeld fragt wird da eine sehr subjektive Empfehlung bekommen.

Auch wenn ich den lokalen Einzelhandel sehr schätze und versuche mit Käufen zu unterstützen hat sich das bei mir beim Maschinenkauf nicht bewährt. Kein Händler vor Ort hat eine wirklich große Auswahl über alle Hersteller hinweg. Da wird das Modell empfohlen das eben da ist. Aus kaufmännischer Sicht ist das nachvollziehbar aber es gehört schon ein bisschen Glück dazu auf dem Weg zur passenden Maschine zu kommen.

Vor gut zwei Jahren habe ich einen Blogpost zum Nähmaschinenkauf geschrieben. Die Idee dazu kam mir, weil mir die Frage nach einem passenden Modell immer wieder gestellt wurde. Und das es nicht das eine, einzige passende Nähmaschinenmodell für alle Näher (innen) da draußen gibt, habe ich mich mit Petra Neuhierl vom Nähpark Diermeier zusammengetan, um in verschiedenen Preisklassen und über alle Hersteller hinweg gute Maschinen und ihre individuellen Vorteile aufzuzeigen.

Beim Nähpark habe ich meine dritte Maschine gekauft und damals eine Einweisung in meine neue Maschine bekommen, die ihres gleichen sucht. Hier habe ich ausführlich darüber geschrieben.

Wo findet man schon eine herstellerneutrale Beratung von jemandem, der tatsächlich auf jedem einzelnen Modell schon genäht hat und deshalb aus eigener Erfahrung Maschinen bewerten kann?

Nachdem der Blogpost zum Nähmaschinenkauf ein bis heute sehr beliebter ist, habe ich mich wieder mit Petra Neuhierl zusammengetan um allen, die zur Weihnachtszeit auf der Suche nach einer Overlock sind, einen Überblick über die aktuell besten Modelle zu verschaffen.
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Ein verrücktes Volk, diese Näherinnen. Alles beginnt mit einer Nähmaschine und kaum ist dieser Wunsch erfüllt, kreisen die Gedanken schon um die nächste große Anschaffung:  eine Overlock. Aber wofür braucht man denn überhaupt eine?

Wenn man sich ein gekauftes T-Shirt gegenüber einem selbst mit der Nähmaschine genähten einmal genauer anschaut, sind die größten Unterschiede innen zu finden: Die Versäuberung eines gekauften T-Shirts sieht nämlich so aus:
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Selbst die beste aller Nähmaschinen kann diese elastischen Nähte nicht erzeugen. Dafür braucht man eine Overlockmaschine. Sie näht und versäubert die Nähte in einem Arbeitsgang indem sie den Überstand gerade abschneidet und mit einer vierfädrigen, elastischen Versäuberungsnaht einfasst. Diese Naht macht das Kleidungsstück deutlich stabiler, ist gleichzeitig dehnbar und verhindert das Ausfransen. Zudem arbeitet sie so schnell, dass die Zeit der reinen Versäuberung mit einer Nähmaschine länger dauert als das Nähen des kompletten Kleidungsstücks mit einer Overlock.
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Kleidungsstücke aller Materialen werden so professionell versäubert. Besonders elastische Stoffe brauchen eine elastische Naht um nicht beim An- und Ausziehen zu reißen. Nicht nur Bekleidung, sondern auch Sofakissen, Bettwäsche und Quilts (bevor das Binding, also die Einfassung aufgenäht wird), werden so für viele Waschgänge und jahrelange Nutzung stabilisiert.
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Über Kurz oder lang landet jeder ambitionierter Näher bei einer Overlock. Aber welche ist die Richtige? Die Preisspanne ist schließlich groß. Discountermaschinen bekommt man schon für 130 Euro und auch für 2.000 Euro kann man noch eine Overlock kaufen.

Ganz grundsätzlich kann jede Overlock das gleiche. Warum also diese gewaltige Preisspanne? Die wesentlichen Unterschiede liegen in

–          der Nähqualität
–          der Nahtqualität
–          dem Bedienkomfort
–          der technischen Qualität
–          und der Lautstärke.

Wie auch bei der Betrachtung der Nähmaschinen klammere ich die Maschinen der Discounter mangels eigener Erfahrung aus. Grundsätzlich kann man hier sagen, dass sich diese Maschinen in allen Bereichen am untersten Ende der oben genannten Punkte bewegen. Gerade für Anfänger, die sich mit den Einstellungen und dem Einfädeln noch schwer tun, sind sie mühsam in der Handhabung.
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Apropos einfädeln: Viele schreckt beim ersten Kontakt mit einer Overlock das Thema einfädeln ab. Es wird mit 4 Fäden genäht und deshalb müssen 4 Fäden durch die Maschine gefädelt werden. So mancher hat davor großen Respekt (ich hatte es jedenfalls). Im Alltag ist das aber keine große Sache. Bei den meisten Maschinen ist der Weg des Einfädelns genau aufgezeichnet und farblich markiert.
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Am Anfang dauert das länger, nach ein paar Mal kann man das im Halbschlaf. Zudem kann man beim Tausch der Spule einfach den Faden über der Spulenkone abschneiden und mit dem neuen Faden verknoten. Damit ist der Fadenwechsel in Windeseile erledigt. Wenn die Maschinen aber zu eng gebaut sind wird es schon sehr fummelig.

Die Einstiegsmodelle

Im Fachhandel kostet ein Einstiegsmodell zwischen 250-450 Euro. Sie tun allesamt ihre Arbeit, sind aber verhältnismäßig laut und laufen gegenüber den hochwertigeren Maschinen nicht ganz so rund. Die meisten Stoffe verarbeiten sie jedoch problemlos. Im Wesentlichen sind es diese 5 Modelle, die sich bewährt haben:

Die Bernette Overlock 610D sowie die Brother 1034 und 2104 sind gern empfohlene Modelle. Besonders die Brother 2104 besticht hier mit einer deutlich komfortableren Einfädelung.
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Die Janome 8002D ist für alle eine gute Empfehlung, die nur mit Jersey arbeiten. Ihr Nahtbild ist besonders schön, allerdings ist sie wenig komfortabel beim Einfädeln und bei der Umstellung auf Rollsaum. Wer das selten braucht hat in der Janome 8002D eine gute Maschine gefunden.

Neu auf dem Markt sind die Maschinen von Juki, die in der Vergangenheit Overlockmaschinen für Bernina gebaut haben und über viel Erfahrung verfügen. Das Modell MO50 hat einen im Vergleich hohen Bedienkomfort, näht sehr exakt und auch das Einfädeln und Umstellen ist hier angenehm. Zudem verfügt die Maschine in dieser Preisklasse über die größte Laufruhe. Wer gerne abends in Hörweite der Familie oder kleiner Kinder näht wird das zu schätzen wissen.
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Fazit: Aktuell bietet die Juki MO-50 in dieser Preisklasse das Meiste fürs Geld.

Die gehobene Mittelklasse

Das Mittelfeld bestimmen aktuell eine neue Maschine von Bernina und drei Modelle aus dem Hause Juki.

Die Klassiker unter den Overlockmaschinen, die Bernina-Modelle 700D, 800D, 1100D und 1150 MDA sind allesamt Auslaufmodelle, die durch eine komplett überarbeitete Baureihe abgelöst werden. Sie gelten als wahre Arbeitstiere, die „über Stock und Stein“ nähen und sind jetzt als Auslaufmodelle günstig zu bekommen.

Die Juki MO-114D ist baugleich mit der Bernina 800D und weiterhin erhältlich. Die Juki MO-654 ist optisch nicht so ansprechend, ist aber zuverlässig und angenehm zu bedienen. Auch das Nahtbild ist wirklich schön.

Das Juki-Modell MO-734 ist vergleichbar mit der Bernina 1150MDA. Wer die Bernina 1150MDA liebt (so wie ich, es ist meine eigene Maschine), hat hier einen Nachfolger gefunden. Das Nahtbild ist spitze und die Laufruhe ist sehr angenehm. Die MTC-Funktion der Bernina, mit der die Fadenspannung noch genauer justiert werden kann, ist an dieser Maschine allerdings nicht zu finden. Diese Technik ist ein Patent von Bernina.
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Das Modell Brother 4234 bietet viel Bedienkomfort, ist allerdings deutlich lauter als die übrigen Maschinen.

Auch die Pfaff Hobbylock 2.5 kann mit den übrigen Maschinen nicht mithalten. Sie ist sehr eng gebaut und damit ist alles schlecht erreichbar. Das rächt sich beim Einfädeln, Säubern und Nadel wechseln.  Diese Problematik besteht auch bei den Maschinen von Husqvana und Singer.

Bernina  hat mit der L450 eine komplett überarbeitete Overlockmaschine eingeführt. Die Bedienung ist noch komfortabler, sie ist einfach und schnell einzufädeln und die Laufruhe ist sensationell. Die Messerführung erfolgt zum ersten Mal von unten und funktioniert trotzdem für alle Materialien in der gewohnten Bernina-Qualität.
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Die oben schon benannte MTC-Funktion, zur optimalen Einstellung der Kantenverschlingung, ist ebenfalls eingebaut.
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Diese Maschine durfte ich ausführlich testen und bin begeistert! Eine riesige Entwicklung zu den Vorgängermodellen. Besonders das Messer von unten und den damit gewonnenen Platz rechts der Nadel begeistern mich. Und diese Laufruhe! Kein Vergleich zu bisherigen Overlockmaschinen.
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Fazit: Das neue Bernina-Modell ist damit für Frau Neuhierl und mich die Top-Empfehlung in diesem Preissegment. Und zudem darf ich eine Maschine unter meinen Lesern verlosen! Mehr dazu am Ende des Blogposts.

Die hochwertigen Overlock-Maschinen

Für alle, die gerne mit hohem Komfort nähen oder ihre Maschine sehr häufig nutzen sind die Modelle von Baby-Lock und die Top Modelle von Juki und Bernina die richtigen Kandidaten.
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Baby-Lock gilt als Porsche unter den Over- und Coverlockmaschinen. Mit dem Air-Jet-System, das per Luftdruck und damit maximal komfortabel das Einfädeln übernimmt ist sie erklärter Favorit all derjenigen, die viel Respekt vor der Fädelei haben. Zudem sind viele Einstellungen einfach bzw. automatisch gehalten. Das macht den Start einfach, nimmt dem Näher aber gleichzeitig die Möglichkeit eigene Einstellungen zu finden oder andere Garne als den Standard zu verwenden. Bauschgarn z.B. kann das Air-Jet-System nicht verarbeiten, bzw. ist nur mit Trickserei möglich.

Neben all den Vorteilen gelten diese Maschinen was die Lautstärke betrifft als wahre Traktoren. Damit sind sie für mich persönlich bei meiner Anschaffungsüberlegung ausgeschieden. Von anderen Nähbegeisterten wurde mir berichtet, dass der Fussanlasser zudem gewöhnungsbedürftig sei. Er kann stehen oder rasen, dazwischen gibt es nichts. Mit einfachen Griffen kann man ihn aber aufschrauben und manipulieren (zu Beachten ist hierbei aber ggf. der Verlust der Garantie).

Abgesehen davon haben die Maschinen aber definitiv ihre Berechtigung im Hochpreissektor und zu recht viele Käufer.
juki-mo-2000-exportIm Hochpreissegment hat Juki ein Modell eingeführt, dass ebenfalls über eine Lufteinfädelung und über ein Display verfügt. Hier werden zu jedem Stoff Einstellungsempfehlungen und Stichbreiten empfohlen. Damit ist die Juki MO-2000 sicherlich eines der komfortabelsten Modelle auf dem Markt und für unerfahrende Overlocker eine riesen Hilfe.

Die Profi-Overlocker spricht Bernina mit der neuen L460 an. Mit 1.500 Stichen pro Minute näht sie wahnsinnig schnell.  Ein Vorteil für alle, die lange Bahnen zu versäubern haben. Auch sie verfügt wie die L450 über das MTC-System und eine tolle Laufruhe.
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Viele neue Funktionen dieser Maschine kommen aus dem Nähmaschinenbereich. Sie verfügt über eine Nadel-Stopp-Funktion. Damit befinden sich Nadel und Greifer immer in der richtigen Position. Die Maschine kann komplett über den Fußanlasser gesteuert werden. Die Geschwindigkeit lässt sich darüber sehr fein steuern. Der Griff zum Handrad erübrigt sich.

Zum ersten Mal verfügt eine Overlock über einen Kniehebel. Die Hände bleiben damit am Stoff. Gerade Rechtshänder müssen bei einer Overlock sonst zum Absenken des Nähfußes einmal um die Maschine greifen. So bleiben beide Hände am Stoff und der Kniehebel lässt den Fuß runter. Zusätzlich ist ein Anschiebetisch als Zubehör inklusive.

Fazit: Kaufempfehlung in dieser Klasse ist die Juki MO-2000. Sie überzeugt durch maximalen Komfort bei hoher Laufruhe und tollem Stichbild. Für den Profi sind die aus dem Nähmaschinenbereich stammenden Innovationen der Bernina L460 eine enorme Arbeitserleichterung.
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Verlosung: BEENDET

Was für ein Geschenk vom Nähpark an meine Leser! Ich darf eine nagelneue Bernina L450 im Wert von 799 Euro unter Euch verlosen!

Teilnehmen könnt Ihr wie immer mit einem Kommentar hier im Blog. Eine zusätzliche Gewinnchance gibt es über Instagram und Facebook (die Bedingungen sind dort beschrieben).

Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 14. Dezember, 24:00 Uhr. Der Gewinner wird hier bekanntgegeben und von mir kontaktiert.

Teilnahmeberechtigt sind Leser und Leserinnen aus Deutschland und Österreich. Die Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
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Ich drücke jedem von Euch fest die Daumen!

Viele Grüße
Barbara

P.S: Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit dem Nähpark Diermeier entstanden. Die Modellfotos habe ich ebenfalls von dort erhalten. Zu Fotozwecken wurde mir eine Bernina L450 zur Verfügung gestellt, die auch ausführlich testen durfte und nun zurückgesandt habe. Der Gewinner erhält selbstverständlich eine nagelneue und originalverpackte Maschine direkt vom Nähpark.

Meine Meinung über ein Produkt ist nicht käuflich. Ich habe den Nähpark aktiv um Mithilfe an diesem Blogpost gebeten. Mit diesem Blogpost habe ich versucht meinen Leserinnen und Lesern einen möglichst neutralen Blick auf die verschiedenen Modelle zu gewähren den ich alleine so nicht hätte liefern können.

12/4/16

Für die, die mir am Herzen liegen

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Ich und Patchworken. Irgendwie läuft das ganz anders als bei anderen Leuten. Nur zwei aller bisher genähten Decken habe ich in einem Rutsch zugeschnitten, genäht, gequiltet und ihr direkt danach ein Binding verpasst. Und das auch nur, weil in beiden Fällen Weihnachten vor der Tür stand und ich damit keine Wahl hatte.
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Der Normalfall ist, dass diese 4 Stufen mindestens Wochen, aber auch mal Jahre auseinanderliegen. Wie in diesem Fall. Und ich kann absolut nicht sagen woran das liegt. Immer wieder stapeln sich die halbfertigen Decken und der Stapel liegt und liegt.
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Und doch ist diese Decke in diesem Sommer endlich fertig geworden. Zum Glück. Gedacht war sie mal als Babydecke für eine Freundin aus England. Die Kleine geht aber mittlerweile in den Kindergarten und ihr jetzt eine Krabbeldecke zu schenken wäre dann doch ein wenig sonderbar.
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Zwischenzeitlich war ich total unglücklich mit dem Ergebnis. Beim Zusammennähen (oder schon beim Zuschneiden?) muss ich geschlampt haben und so sitzen die Nähte nicht gerade top. Und dann sind beim Heften auch noch Falten reingekommen.
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Zu guter Letzt musste ich meinen ersten Quiltversuch, nämlich gerade Linien sternförmig ab der Mitte, wieder auftrennen. Das hat mir gar nicht gefallen und war so knubbelig in der Mitte. Und wer das Quilten für einen aufwändigen Prozess hält, dem ist bisher nur das Auftrennen desselbigen erspart geblieben…

Nachdem ich das Ding also innerlich schon abgeschrieben hatte, gab mir die liebe Carola den Tipp, dann doch wenigstens ein neues Quiltmuster auszuprobieren. Wenn dann was schief geht tut es wenigstens nicht so weh.
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Ein weiterer Tipp von ihr war ein Chevron-Muster zu verwenden. (Danke nochmal! Das gefällt mir super-gut!) und so habe ich es dann auch gemacht. In einer Ecke bin ich dann auch tatsächlich verrutscht. Aber es war ja zu dem Zeitpunkt schon eine offizielle Übungsdecke.
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Bis dahin war der eigentliche Plan, das Übungsstück anschließend dem Hund zu vermachen. Aber da hatten meine Mädels mächtig was dagegen. Die interessieren nämlich schiefe Nähte nicht die Bohne.

Sie lieben das große Herz vorne und die kuschelweiche Flanellrückseite und so wurde diese Decke unser ständiger Begleiter im Sommerurlaub in Tirol.
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Picknicks, Nickerchen im Garten, zum untätig Herumliegen am Bergsee oder zum Einkuscheln wenn es abends frischer wurde. Und die Decke war immer dabei.

Das Gute an dieser Decke ist nämlich, dass sie dreckig werden darf. Das wäre sie beim Hund ja auch geworden.

Vielleicht sollte ich von jetzt an jede Decke mit der Absicht nähen sie dem Hund zu vermachen. So werden sie nämlich bei und viel mehr genutzt! Und dafür ist ein Quilt schließlich da.
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Leider zu spät für diese Decke habe ich die Bloc Loc Ruler kennengelernt. Die wären eine riesige Hilfe gewesen und hätten mir sehr wahrscheinlich die krummen Nähte im Quilttop erspart.
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Diese Lineale sind gedacht, um z.B. Half Square Triangles, also aneinandergenähte Dreiecke anschließend wieder zu einem maßgenauen Quadrat zu schneiden.
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Das Besondere daran ist die Einkerbung in der Mitte, die automatisch an der Naht einrastet und das zuschneiden so schnell und präzise macht. Kann ich sehr empfehlen.

Die Bloc Loc Lineale gibt es in mehreren Größen. Das hier ist das Größte. Damit kann man alle Varianten bis zum Maß 6.5 x 6.5 inch schneiden.
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Grete hat dazu ein Video gemacht, falls Ihr sehen wollt wie genau das funktioniert:

Zur Decke:
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Das Schnittmuster heißt “I Heart you” von Vanessa Christenson und als pdf hier erhältlich (Anleitung auf englisch)
Die Stoffe sind Ombre-Stoffe, ebenfalls von V & Co. für Moda. Meine stammen noch aus ihrer früheren Kollektion, mittlerweile sind sie dauerhaft in verschiedenen Farben erhältlich. Diese hier enspricht “Hot Pink”.

Einen ähnlichen Effekt erzielt man, indem man ca. 6 verschiedene Unis im Farbverlauf mischt.
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Der weiße Kombistoff ist Moda Bella Solid White Bleached. Die Rückseite ist ein Flanell von Riley Blake namens Honeycomb Dots. Flanellstoffe sind perfekt für Quiltrückseiten. So kuschelweich!
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Der Stoff für das Binding stammt aus Sweetwaters letzter Weihnachtskollektion, “Hollys Tree Farm“. Ganz ähnliche Streifen gibt es in den Kollektionen von Bonnie & Camille oder Lella Boutique. Sie sehen als Binding einfach toll aus.
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Ich wünsche Euch einen wunderschönen zweiten Advent!

Zu Nikolaus sehrn wir uns dann hier wieder. Und glaubt mir, das Vorbeischauen lohnt sich! Ich bin schon ganz aufgeregt…
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Viele Grüsse
Barbara

P.S. Falls Euch diese sommerlichen Bilder in der Adventszeit etwas irritieren: Die Bilder stammen aus dem August und den Text habe ich im September geschrieben. Da sollte dieser Post eigentlich veröffentlicht werden. Jetzt habe ich ihn halbfertig wiedergefunden und gedacht: Besser spät als nie.