11/28/13

Pyjama-Party!!

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Ich liebe Flanell. Kuschelweich und angenehm auf der Haut und so vielseitig einsetzbar! (Loop-) Schals, Wärmflaschenbezüge, Krabbeldecken und Kinderspielzeug und vor allem Schlafanzüge schreien doch förmlich nach Flanell, oder? Langsam denke ich das geht nur mir so. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Flanell in einer nur so kleinen Auswahl in Stoffläden zu finden ist. Glücklicherweise gibt es aber hier und da einen Produzenten, der wenigstens 2-3 Prints der Herbst- und Winterstoffserien auf Flanell drucken lässt. Und da MUSS ich dann zuschlagen, ich kann gar nicht anders.

Als die wunderbare Rae, vielen vielleicht durch Ihren tollen Blog “Made by Rae” bekannt, im Herbst ihre erste Stoffkollektion “Fanfare” für das Öko-Label Cloud9 präsentierte staunte ich nicht schlecht: Diese Serie mit süßen Tiermotiven ist eine reine Flanell-Kollektion! Fanfare_Rectangle-LG Da die Stoffe weggingen wie warme Semmeln und ich auch noch was abkriegen wollte hab ich schnell bestellt. Und dabei habe ich einen wirklich doofen Fehler gemacht: Ich hab ausnahmsweise mein Kind befragt welchen der Stoffe ich denn nehmen soll. Ich hätte Haus und Hof auf die gold-silbern Elefanten verwettet und die ansonsten einfach bestellt, ihr daraus was Hübsches genäht, sie hätte sich wie glücklicherweise meistens darüber gefreut und der Drops wäre gelutscht gewesen. Aber was sucht sich mein Kind aus? Füchse in senfgelb. Meine heiße Liebe zu senfgelb ist ja hinreichend bekannt und Füchse fand ich schon immer doof. Wenn ich mal eins nicht leiden kann dann ist es Dinge zu nähen, die mir von Anfang an nicht gefallen. Ich hab dann kurzerhand doch eine kleine Auswahl bestellt aber ihre Entscheidung stand fest: Füchse in senfgelb. Nun denn. Wer so blöde Fragen stellt ist selber schuld.

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Also habe ich ihr daraus die gewünschte Schlafanzughose genäht. Der Schnitt ist wie neuerdings so oft von Oliver & S. Eigentlich will ich gar nix anderes mehr nähen als Oliver & S-Schnitte. Die sind so raffiniert und mit liebevollen Details versehen. Selbst so etwas Banales wie eine Schlafanzughose sitzt 3x besser als der Ottobre- Schnitt.

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Das Oberteil ist ein gekauftes Langarmshirt. Dieses Kimono-Oberteil, das eigentlich zum Schnitt gehört, ist jetzt nicht so meins. Nur in der Größe habe ich mich vertan. Ich habe wie sonst auch 6 Jahre genäht. 5 Jahre hätte es auch getan.

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Diese Bux wird hier dermaßen geliebt wie kaum ein anderes Kleidungsstück im Schrank. Und darüber freue ich mich insgeheim dann doch. Uns so langsam gewöhne ich mich auch an die Farbe. Ihr steht es ja – irgendwie. Und die Füchse? Eigentlich doch ganz süß…

Detail 2_B-Kl

“Der Fuchs ist die neue Eule” schrieb Katharina von greenfietsen vor einigen Wochen. Und da ist was dran! So langsam verschwinden die Eulen aus den Kinder- und Stoffgeschäften und Füchse sind überall zu sehen. Ich hätte den Trend zwar nicht initiiert aber so komme ich dank dem Töchterchen doch zu einem Beitrag zu Katharinas Fuchs-Linkparty. Wer hätte das gedacht?!

Falls es da draußen wider aller Erwartungen doch noch mehr Menschen mit einem Herz für Flanell gibt kann ich “Fanfare” nur empfehlen. Wunderbar weich und kuschelig und ganz süße Motive. Allerdings müsst Ihr dann schnell zuschlagen: Hier, hier, hier und hier gibt es noch etwas davon.

Viele Grüße Barbara

11/25/13

Cathedral Window Nadelkissen – ein Tutorial

Nadelkissen fertig

Wie versprochen zeige ich Euch heute, wie man diese Nadelkissen näht. Ich habe im letzten Jahr dazu mehrere Anleitungen über Pinterest gefunden. Ich kann leider nicht mehr ausmachen, wem die Ehre für die eigentliche Idee gebührt. Da ich aber nicht immer nur auf englische Anleitungen verweisen will habe ich mitfotografiert, als ich diese beiden Kissen genäht habe. Das obere ist aus den Resten dieses Kissens entstanden. Die Stoffe sind aus der Serie Noteworthy von Sweetwater (gekauft bei Stoffsalat), das untere Kissen aus der Serie Winter’s Lane von Kate, Birdie & Paper.

Winters Lane

Eines vorab: Als ich das erste Foto von einem solchen Kissen gesehen habe, bin ich davon ausgegangen, dass das ziemlich aufwändig und schwierig zu nähen ist. Damit lag ich falsch. Aufwändig sind die Kissen zwar (jedenfalls aufwändiger, als einfach 2 Stoffstücke rechts auf rechts zusammenzunähen und zu füllen, was im Grunde ja auch ein wunderbares Nadelkissen ist) aber schwer zu nähen? Nein, definitiv nicht. Im Grunde genommen ist es Origami mit Stoff. Wer akkurat bügeln kann hat eigentlich schon gewonnen.

Bitte lasst Euch nicht verwirren, weil die Fotos mal vom einen, mal vom anderen Kissen stammen. Die Lichtverhältnisse waren nicht die Besten und ich habe einfach das jeweils bessere Foto genommen…

Was wird gebraucht?

  • Ein Stoffstück mi dem Maßen 27 x 27 cm, möglichst uni oder mit einem sehr kleinen Muster (hier der weiße Stoff)
  • Ein Stoffstück mit den Maßen 15 x 15 cm für die Unterseite. In der Anleitung ist es der grüne Stoff.
  • Ein kleines Stoffstück mit dem Maßen 11,5 x 11, 5 cm (hier der rote Stoff). Auch hier empfiehlt sich ein kleines Muster. Der gewählte Stoff wird später der Auffälligste sein.
  • kleine Reststücke für die 4 Außenseiten und den Knopf
  • Einen beziehbaren Knopf mit dem Durchmesser 19cm oder 23 cm
  • zum Stoff der Unterseite passendes Garn
  • Füllwatte
  • Papier oder Pappe für die Vorlage. Ich habe dafür einfach einen übergroßen DinA4 Umschlag aus der Post gefischt und zerschnitten

Und so geht’s:

Grundstoff

Das große Stoffstück sehr genau zuschneiden und bügeln. Sprühstärke hilft, wenn noch grobe Falten raus zu bügeln sind. Die Vorlage mittig auf dem Stoff platzieren

Papiervorlage

und alle Längstseiten entlang der Kante bügeln. Am besten mit viel Dampf, das macht auch der Vorlage nichts (außer ein paar Wasserflecken)

Ränder bügeln

Danach werden die Ecken umgebügelt

Ecke einknicken

und anschließend die beiden Ecken der Längsseiten darüber geschlagen. Wieder durch Bügeln fixieren.

Ecken bügeln

So mit allen 4 Ecken verfahren und danach die Papiervorlage entfernen

Vorlage entfernen

Jetzt mit weiterhin zugeklappten Ecken das Ganze mittig falten und kräftig bügeln.

umknicken bügeln

wieder aufklappen, in die andere Richtung klappen und wieder gut bügeln.

Zweite Längstseite bügeln

Wieder aufklappen. Nun ist ein Kreuz zu sehen. Jetzt jede Ecke so akkurat wie möglich in die Mitte falten und gut bügeln

zur Mitte falten

Anschließend ein weiteres Mal alle Ecken in die Mitte klappen und bügeln

wieder zur Mitte bügeln

kleiner Brief

Nochmals mit viel Dampf bügeln und vorsichtig aufklappen

geöffneter Brief

Nun das 11,5 x 11,5 cm große Stoffstück einlegen

Inlay

Und erst jetzt geht es das erste Mal an die Nähmaschine:

Mitte vernähen

Die Mitte wird nun zugenäht. Nur mit wenigen Stichen in beide Richtungen. Jeweils am Anfang und Ende der Naht gut verriegeln

Mitte vernäht

Jetzt werden die 4 Außenstoffe plaziert. In meinem Fall habe ich Textprints verwendet. Der Hauptprint von “Noteworthy” ist voller Botschaften oder vielmehr eine Lebens-To-Do-Liste. Da habe ich 4 Vorschläge ausgeschnitten und plaziert. (Solche Textprints gibt es übrigens in vielen Stoffserien von Sweetwater. In der aktuellen Serie “Road 15” (erhältlich bei Stoffsalat) sind es Straßennamen. Die drei Sweetwater-Mädels haben dazu aufgerufen Adressen zu schicken und daraus einen Print gemacht. Mal sehen, was sie sich beim nächsten Mal einfallen lassen).

Noteworthy4 Noteworthy3 Noteworthy2 Noteworthy 1

Jetzt werden die Ecken umgeschlagen, festgesteckt und dann festgenäht. Ich nähe einen nach dem anderen damit ich mich nicht so oft pieckse

Ecken umklappen

Natürlich kann man aber auch vorab alle feststecken und dann am Stück festnähen. Das bleibt jedem überlassen. Ich für meinen Teil hab es nicht so mit Stecknadeln (oder sie mit mir), deshalb bevorzuge ich die Variante mit möglichst wenigen Nadeln.

Ecken umklappen WL

Was den Nähfuß betrifft: Da es sich um einen ganz normalen Gradstich handelt geht alles mit einem normalen Nähfuss. Ich habe hier der Einfachkeit halber einen Applizierfuß genommen.

Ecken festnähen WL

Jetzt geht es an die Rückseite. Das Stoffstück muss größer sein als das Vorderteil

Boden abmessen

Anschließend wird es in der Mitte durchgeschnitten und mit einer Wendeöffnung wieder zusammengenäht.

Boden zerschneiden

Ich mache die Wendeöffnungen grundsätzlich zu klein. Da bin ich absolut null lernfähig. Wer es beim Wenden etwas einfacher haben möchte, lässt ein bisschen mehr Platz.

Boden zunähen

Jetzt wird das Vorderteil rechts auf rechts auf den Unterstoff gelegt und gut festgesteckt.

RaR zusammenähen

Nun einmal rundherum nähen. Am Anfang und Ende gut verriegeln. Ich habe relativ schmal genäht damit man die Nachrichten noch gut lesen kann. Füsschenbreit ist hier aber auch völlig okay. Den überstehenden Stoff der Rückseite abschneiden und wenden.

Ränder abschneiden

Dabei die Ecken mit Hilfe einer solchen Wendehilfe oder eines stumpfen Bleistifts gut ausformen.

auf links

Jetzt wird das Kissen gefüllt. Dafür kann man auf Füllwatte, z.b. von Freudenberg oder aber einfach auf die Füllung eines aufgeschnittenen IKEA-Kissens zurückgreifen. Das ist deutlich günstiger und qualitativ vergleichbar. Ich habe mal gelesen das die Nadeln schärfer bleiben wenn man Stahlwolle verwendet. Ob das wirklich funktioniert weiß ich allerdings nicht.

Füllwatte

Das Kissen bis in die Ecken gut füllen und mit einem Leiterstich per Hand die Öffnung schließen. Wie das geht? Hier ist eine sehr gute YouTube-Anleitung dazu.

befüllt

Anschließend vernähe ich die Mitte der Oberseite mit der Unterseite. Dafür einen Faden verwenden, der zur Unterseite passt. Dafür einfach ein paar Mal die Nadel von oben nach unten ziehen und dann fest verknoten. Am besten an der Oberseite verknoten. Da kommt gleich der Knopf drüber und man sieht damit den Knoten nicht.

Vernähen

Anschließend beziehe ich einen Knopf. Wenn die Fenster mittig nicht ganz auf einander passen hilft ein eher großer Knopf (23cm Durchmesser) um das zu kaschieren. Ansonsten reichen auch 19cm großer Knopf oder kleiner. Wie man einen Knopf bezieht habe ich hier erklärt. Ich bemühe mich immer ein Motiv abzubilden. Das kommt auf dem Knopf in der Mitte besonders schon zur Geltung.

knopf annähen

Und fertig ist das Nadelkissen! Ich finde, diese Kissen sind ein schönes Geschenk für einen Nähbegeisterte Freundin oder Bekannte. Das rote Nadelkissen habe ich für mich selbst genäht, das Noteworthy-Kissen ist schon verschenkt. Diese beiden habe ich im letzten Jahr verschenkt: Window-Nadelkissen Mama

Stoffserie Dear Stella Gold Metalic

Nadelkissen_Teresa

Stoffserie Taza von Dena Fishbein/Free Spirit

11/19/13

Cathedral Window-Kissen

Dem 100. Creadienstag zu Ehren zeige ich Euch das aufwändigste Kissen, das ich bisher genäht habe. Und ich liebe es.

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Ich habe es für das Kinderzimmer meiner kleinen Maus genäht. Für das Kissen habe ich, wie fast im kompletten Kinderzimmer, die Stoffserie “Noteworthy” von Sweetwater verwendet, erhältlich u.a. bei Stoffsalat. Der Rest ist naturweißes Leinen. Natürlich eignet sich diese Technik ganz wunderbar für schöne Stoffreste.

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Diese Patchwork-Technik nennt man “Cathedral Window”, also Kathedralenfenster. Ich finde sie wunderschön. Es wird für mich nicht das letzte Kissen dieser Art sein. Es ist an sich nicht besonders schwer zu nähen, dafür muss man kein Profi sein. Man muss dafür vielmehr gut und akkurat bügeln können. Da ich da ja UNGLAUBLICH begabt bin ist das in der Theorie ja eher nichts für mich. Ich habe mich aber trotzdem ran gewagt und siehe da, ich habe bis auf eine rote Stelle am Zeigefinger diesmal keine nennenswerten Verletzungen davongetragen.

Aber um ganz bei der Wahrheit zu bleiben: Es schon eher aufwändig. Ganz Verrückte nähen nach dieser Technik ganze Decken. Das sieht unglaublich toll aus. Ich bräuchte dafür aber locker meinen Jahresurlaub und bleibe deshalb mal schön bei der kleine-Kissen-Variante.

Nach selber Technik habe ich auch schon Nadelkissen genäht. Das geht dann doch deutlich schneller und ist auch ein Hingucker, finde ich jedenfalls.

Window-Nadelkissen Mama

Ein tolles Geschenk für eine nähbegeisterte Freundin oder in meinem Fall war es die nähbegeisterte Mutter. Macht sich aber auch gut neben der eigenen Maschine. Ich werde versuchen in den kommenden Tagen für das Nadelkissen ein Tutorial zu basteln. Also: stay tuned!

Viele Grüße
Barbara

11/16/13

Wofür ich heute dankbar bin

Jeden Freitag gibt es bei Steffi von Ohhh…Mhhh den Frage-Foto-Freitag. Das Ganze funktioniert so: Steffi stellt am Donnerstag auf Facebook 1-5 Fragen, die dann per Foto oder aber auch mit Text in Blogposts am Freitag beantwortet werden. Ich kenne die Aktion schon aus Zeiten bevor ich selbst gebloggt habe und  hab mir immer vorgenommen: Sollte ich auch mal selbst bloggen, mache ich da mit. Bisher hab ich das irgendwie nie auf die Reihe bekommen, aber heute steige ich ein. (Über das Tippen des Posts ist es nun Samstag geworden, so war das eigentlich nicht gedacht, aber nun gut…)

Es gibt heute nur eine einzige Frage zu beantworten: Wofür bist Du dankbar?

Diese Frage stelle ich mir recht häufig. Warum? Ich bin ein glücklicher Mensch. Das bin ich nicht, weil ich konsequent auf der Sonnenseite des Lebens wohne, sondern weil ich für mich entschieden habe in meinem Leben das Glück im Großen und vielleicht noch mehr das Glück im Kleinen sehr bewusst wahrzunehmen und Rückschlägen und unschönen Dingen mit der Weisheit meiner Oma zu begegnen.

Ich führe eine Art Glückstagebuch. Das tue ich nicht schriftlich, es findet nur in meinem Kopf statt. An jedem Abend während der allabendlichen Routine im Bad frage ich mich, was mich heute wirklich glücklich gemacht hat. Indem ich darüber nachdenke hole ich die noch recht frischen Eindrücke zurück und kann das Glück über einen wunderbaren Moment mit den Kindern, ein berufliches Erfolgserlebnis, eine Begegnung oder was auch immer noch ein zweites Mal empfinden. Und jeden Abend bin ich ehrlich dankbar für diese Momente. Der äußerst positive Nebeneffekt ist, dass ich begleitet von so vielen schönen Gefühlen, wunderbar und mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen kann.

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Insofern ist die heutige Frage meine tägliche Frage an mich selbst. Darauf habe ich mir schon unzählige und sehr verschiedene Antworten gegeben. Wenn ich sie aber nicht auf nur auf die vergangenen 24 Stunden sondern auf mein Leben beziehe, sind das meine Antworten:

1.
Ich bin unendlich dankbar dafür Mutter sein zu dürfen. Nein eigentlich: Mutter dieser beiden Kinder sein zu dürfen. Mit dem Mutter-werden habe ich mir zum Leidwesen meiner Schwiegermutter viel Zeit gelassen. Ich konnte mich ganz schwer von meinem an sich erfüllten Leben in einer wunderbaren Ehe, mit einem tollen und zeitaufwändigen Hobby, einem großen Freundes- und Bekanntenkreis und nicht zuletzt einem Beruf, der mir viel Spaß und Bestätigung gebracht hat, trennen. Ich wusste, viel davon wirst Du aufgeben müssen und dazu war ich lange nicht bereit. Heute, 5 Jahre und 2 Kinder später, weiß ich: Ich habe den schönsten Teil meines Lebens vor mir hergeschoben. Ja, ich habe aufgegeben aber es ist mir leicht gefallen. Ich habe etwas ungemein Wertvolleres dazugewonnen. Hannelore Elsner hat mal gesagt “Es ist eine Gnade für kinderlose Frauen, dass sie nicht wissen, was sie verpassen”. Und ich glaube, damit hat sie sehr recht. Ich bin sehr dankbar so lieben zu dürfen und so geliebt zu werden.

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2.
Ich bin sehr dankbar für meinen Ehemann. Er ist mein Hafen, mein Ruhepol. Ich wäre nicht dieselbe ohne ihn.

3.
Ich habe unglaubliches Glück mit meiner Familie. Meine 3 Schwestern und 2 Brüder sind das Wertvollste, dass mir meine Eltern mit auf meinen Lebensweg gegeben haben. Jeder für sich genommen eine große Bereicherung für mein Leben. Diese Familie ist mein Nest, wo sie sind ist Heimat. Und sie lieben mich wie ich bin, auch in Momenten, in denen ich mich selbst nur schwer ertragen kann.

4.
Erst seit dem Besuch einer lieben Freundin ist mir so richtig bewusst: Ich bin sehr dankbar selbst entscheiden zu können wo und wie ich lebe. Der Mann meiner Freundin Susi arbeitet für die Kirche. Ein Dritter bestimmt, in welchem Haus und für wie lange die Familie wo zu Hause ist. Sie würde glaube ich sehr gerne mal selbst entscheiden dürfen in welcher Umgebung sie leben möchte. Ich bin sehr dankbar, dass ich es kann.

5.
Gesundheit. Die meiner Lieben und meine eigene. Ein unschätzbares Glück, das einem oft erst bewusst wird, wenn  auf einen Schlag oder schleichend Krankheit und Schmerzen das Leben bestimmen. Ich bin sehr dankbar das Krankheit, wenigstens momentan, in unserem Leben wenig Raum einnimmt.

Alles ab hier sind Banalitäten. Denen widme ich mich dann wieder für mich alleine allabendlich im Badezimmer.

Habt ein schönes Wochenende mit vielen schönen Momenten!
Viele Grüße
Barbara

11/13/13

12 von 12 im November

Schon wieder der 12.! Himmel, wie die Zeit vergeht! Immer am 12. eines jeden Monats sammelt Draußen nur Kännchen den Tag in 12 Bildern. Das hier sind meine:

Der Tag beginnt mit Routine. Kinder wecken und anziehen, danach frühstücken

Anziehen Charlotte

Frühstück

Danach leert sich das Haus und ich muss arbeiten. Bevor es aber losgeht erst mal einen Kaffee.

Kaffee

Während der ersten Tasse gönne ich mir eine kleine Blogrunde und stelle hocherfreut fest: Ich habe gewonnen! Und zwar beim Giveaway von Made by Rae einen 30 Dollar Einkaufsgutschein für den Fat Quarter Shop!  Bin schwer aus dem Häuschen.

Made by Rae Giveaway

Jetzt aber an die Arbeit. Zwischendurch muss ich an meine Oma denken. Ich denke oft an sie auch wenn sie schon vor knapp fünf Jahren verstorben ist. Ich hatte sie wahnsinnig lieb. Heute wäre ihr Geburtstag gewesen und da denke ich vielleicht noch ein bisschen mehr an sie als sonst. Diese Weisheit, eigentlich der Text eines Wiener Heurigenlieds, hängt in meinem Schlafzimmer. Das hat sie mir mal geschenkt und mich ermutigt ein bisschen mehr Gottvertrauen zu haben. Rückschläge sind im Nachhinein betrachtet so oft für etwas gut. Im Moment des Scheiterns hilft mir in meinem Leben ihre Sicht auf die Dinge sehr.

Oma

Am Nachmittag verpacke ich noch kurz ein kleines Dankeschön für eine liebe Kollegin, die für uns Großartiges geleistet hat.

Geschenk

Ab dem späten Nachmittag muss ich mich ranhalten. Morgen ist Theresas 5. Geburtstag und es ist noch reichlich zu tun bevor sie von Ihrer Freundin nach Hause kommt.Geschenke einpacken

Die letzten Geschenke werden verpackt und die Männer im Haus basteln in der Zeit den Puppen-Kinderwagen zusammen. Gar nicht so einfach.

Kinderwagen zusammenbauen

Danach Abendessen in großer Runde und die Kinder ins Bett bringen. Nicht ohne eine gemeinsame Gute-Nacht-Geschichte.

Gute Nacht

Anschließend noch letzte Vorbereitungen für den Geburtstag. Den bereits gebackenen Kuchen verzieren,

Kuchen

den Tisch fürs Frühstück mit den Großeltern decken, das ganze Wohnzimmer dekorieren und alle Geschenke aus den Verstecken kramen

Tisch

Beim Blick auf die Geburtstagskrone muss ich schmunzeln. Das war das Erste, was ich je genäht habe – allerdings mit erheblicher Mithilfe von meiner Freundin Anne. Ich wär da alleine etwas überfordert gewesen, damals…. Das scheint ewig her zu sein. Dabei sind es gerade mal zwei Jahre.

Jetzt noch die Zimmertür schmücken und dann ab ins Bett, schließlich ist morgen ein Kindergeburtstag zu bewältigen.

Luftballons

Das waren meine 12 von 12. Wie immer gibt es noch viel mehr davon bei Frau Kännchen.

Viele Grüße Barbara