03/10/15

Sixta als Matchbeutel und ein Hoch auf Home-Dekor-Stoffe

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In unseren kleinen Flur auf dem Weg in den Keller spielen sich wilde Szenen ab. Hier liegen die Sporttaschen der Familie. Nach dem Reiten/Schwimmen/Sport werden immer nur die dreckigen und nassen Bestandteile zum Waschen ausgeräumt und danach wird die Tasche wieder fertig gepackt und wartet auf den nächsten Einsatz. Das Prinzip hat sich an sich sehr bewährt nur leider nerven mich a) die vielen, meist unattraktiven Taschen im Flur und b) haben wir immer noch zu wenige davon.
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Auch wenn ich noch keine vernünftige Lösung für a) habe hat mir Martina mit Ihrem neuen Taschenschnitt SIXTA in der Matchbeutel-Variante gewaltig bzgl. Punkt b) geholfen. Den der Matchsack ist die perfekte Schwimm- und Sporttasche!
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Der Matchbeutel hat einen größeren Boden als die Rucksack/Handtaschenkombi von gestern, und auch die Höhe bietet ordentlich Platz für große Handtücher und das restliche Schwimmzeug.

Als ich den Schnitt gesehen habe war mir seine Bestimmung sofort klar, deshalb habe ich für innen Wachstuch genommen und die Innentasche für Handy und Co. weggelassen. Ich habe einen Wachstuch-Rest verwendet den ich am Boden stückeln musste, fällt aber kaum auf und ist ja eh innen.
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Ich mag diese Wachstücher, die eine eher stumpfe Oberfläche haben. Damit kleben die Taschen innen nicht zusammen. Das Wachstuch habe ich schon so lange, dass ich nicht mehr weiß, wo ich es gekauft habe. Ganz grundsätzlich ist aber “Kleinkariert” eine tolle Anlaufadresse für Wachstuchinteressierte.
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Mein Umschlag ist etwas niedriger als im Schnittmuster, nicht wundern wenn das bei Euch anders aussieht.

Für außen kamen echte Lieblinge zum Einsatz. Auch hier habe ich auf einen Home-Dekor-Stoff und einen Canvas zurückgegriffen.
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Home-Dekor-Stoffe sind in den letzten Monaten heimliche Lieblinge von mir geworden, nach ihnen halte ich in jedem Geschäft und jedem Online-Shop Ausschau. Es sind etwas festere Baumwollstoffe und damit sind sie einfach perfekt für Taschen und vor allem Taschenböden, für Kissen, um damit z.B. Stühle oder Sitzkissen zu beziehen, für Sitzsäcke, Divided Baskets, Utensilos, Röcke, Mäntel, Jacken und vieles mehr. Canvas-Stoffe sind übrigens für genau dieselben Projekte wunderbar geeignet.

Bis vor wenigen Jahren gab es nur einige wenige Stoffdesigner, die eine kleine Auswahl Home-Dekor im Programm hatten. Mittlerweile stehen die Dinge zum Glück anders. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem großen Hersteller während der Messe in Houston der mir erzählte, dass Home-Dekor-Stoffe in den USA einen wahren Boom erleben und deshalb in Zukunft in größerer Auswahl produziert werden.
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Der einzige Nachteil, wenn man sie aus den USA bestellt ist, dass sie schwerer und dicker sind und damit ein Paket viel schneller voll ist. Den Karierten habe ich aber trotzdem bestellt, als bei Hawthorne Threads reduziert wurde. Es stammt aus einer etwas älteren Serie von Joel Dewberry names “Notting Hill”.
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Den Canvas -Stoff, den ich für den Boden benutzt habe, ist ein Bio-Stoff von Monaluna aus der Serie “Westwood” und heißt “Little Leaves”. Himmel, kann Bio schön sein!
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Der Taschenboden-Zuschnitt ähnelt einer Packung Celebrations und dadurch entsteht durch den Musterverlauf des Stoffs ein interessantes Design.
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Für die Innentasche habe ich ebenfalls einen Monaluna-Canvas verwendet. Beide stammen von der Eulenmeisterei, eine tolle Adresse für Bio-Baumwolle und Bio-Jerseys in Deutschland.
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Die Lederlabels stammen von Sirogane Leather Works, diesmal in passendem Senfgelb.

Ich mag etwas stabilere Taschen, die aus sich selbst heraus die Form behalten, deshalb habe ich auch hier auf den Außenstoff die Vlieseline G700 aufgebügelt. Sie ist hauchdünn und macht die Tasche nicht dicker, aber stabiler.

Wer noch nie Ösen eingeschlagen hat findet hier eine hilfreiche Anleitung. Damit lässt sich der Matchsack viel schneller nähen als die Variante mit Reißverschluss oben.
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Den Schnitt für den Matchbeutel gibt es seit dieser Woche bei Machwerk zum Download. Die Anleitung ist wie immer sehr ausführlich und gut bebildert.

Und je nach Stoffauswahl oder vielleicht mit einem Leder- oder Kunstlederboden entstehen aus dem selben Schnitt elegantere Versionen. Wer noch mehr Inspiration zum Schnittmuster sucht findet im Machwerk-Blog die Versionen der anderen Probenäher.

Liebe Martina, vielen Dank, dass ich Deinen Schnitt testen durfte! Da ist Dir wieder mal was Tolles gelungen!

Viele Grüße
Barbara

P.S: Und weil heute Dienstag ist darf mein Matchsack mit zum Creadienstag.

03/9/15

Sixta – die neue Machwerk-Tasche und Amy Butler in Hochform

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Hier wird gerade eine Tasche nach der anderen genäht. Vielleicht habt Ihr es drüben bei Machtwerk schon gesehen? Martina hat einen neuen Taschenschnitt entwickelt, gewohnt raffiniert konzipiert und mit diversen Tragemöglichkeiten.
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Das neue Werk heißt “SIXTA” und ist ab heute als E-Book zum Kauf erhältlich. Die Grundidee war eine Tasche, die mit einem Griff zum Rucksack werden kann und damit perfekt für alle, die zum Beispiel gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Alle 7 Tragevarianten der Tasche bzw. des Rucksacks findet Ihr gut bebildert bei Martina auf dem Blog.

Ich durfte Probenähen und so kann ich Euch schon heute die erste der beiden von mir genähten “SIXTA”-Varianten zeigen.

Nummer Eins in meiner absoluten Lieblingsfarbe blau, kombiniert mit goldenen Akzenten. Eine blaue Tasche war längst überfällig schließlich trage ich ständig blau und blaue Handtaschen gibt es leider viel zu wenig zu kaufen. Da herrscht bei mir immer Mangel (sofern man bei einer recht stattlichen Handtaschensammlung überhaupt von Mangel sprechen kann *räusper*)

Der verwendete Stoff gehört zu Amy Butlers brandneuer Kollektion “Violette” und ist ein Home-Dekor-Stoff (für die Tasche braucht man nur 40cm davon).  Ihre Muster und Farben sind einfach wie gemacht für Taschen, oder? Wer nochmal schauen möchte: In Houston hatte ich ganz viele Bilder davon der neuen Kollektion gemacht gemacht.
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Für den Boden und die Details habe ich einen blauen Twill-Stoff von Robert Kaufmann verwendet und wie der Schnitt es vorsieht mit Soft- and Stable verstärkt. Dank des runden Bodens hat die Tasche richtig viel Stauraum!
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Ich wollte zu dem strahlenden blau unbedingt goldene Akzente und Reißverschlüsse. Die gefallen mir zwar im Ergebnis wirklich gut, waren aber beim Einnähen eine enorme Fummelei, jedenfalls der obere Reißverschluss.

Metallreißverschlüsse lassen sich an sich genauso einnähen wie Kunststoffreissverschlüsse. Man muss lediglich aufpassen wenn man über die Zähnchen näht denn dann bricht die Nähmaschinennadel sofort. Am besten also rund um die Zähnchen mit dem Handrad nähen, dann klappt es wunderbar. Blöd nur, wenn man wie hier mehrere Lagen zu vernähen hat und die Zähnchen nicht richtig sieht…Diese Kunststoffreißverschlüsse in Metalloptik sind da die bessere Alternative.

Meine SIXTA hat nicht nur durch den etwas festeren Home-Dekor-Stoff etwas mehr Stand, ich habe zusätzlich noch die Vlieseline G700 aufgebügelt.
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Für die Innenseite habe ich einen Stoff verwendet, den ich vor kurzem bei Frieda Hain in Berlin spontan mitgenommen habe. Er heißt What’s Cookin’ von Allison Cole für Camelot Fabrics (sieht übrigens auch in schwarz toll aus).
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Innen hat die Tasche eine Handy-Schubtasche und außen eine Reißverschlusstasche. Hierfür habe ich einen zum Außenstoff passenden Uni verwendet, Michael Millers Cotton Couture in Pastille.
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In Houston habe ich von habe ich von Free Spirit ein tolles Geschenk bekommen und kann Euch deshalb die heute neben dem für die Tasche verwendeten Home-Dekor-Stoffen die komplette “Violette”-Serie zeigen.
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Ein perfekter Taschenstoff neben dem anderen. Einfach herrlich und seit dem Wochenende endlich in Deutschland erhältlich.
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An sich liebe ich die Stoffe von Amy Butler aber die letzten drei Serien waren so gar nicht mein Fall und ich habe nichts mehr daraus gekauft. Aber diese, Violette, ist einfach großartig. Meine Muster aus Houston habe ich bereits für einen Quilt zerschnitten. Ganz vielleicht, wenn es gut läuft, schafft der es noch vor Weihnachten auf den Blog…

Und als nächstes zeige ich Euch dann meine Matchbeutel-Variante nach dem Sixta-Schnitt, ebenfalls aus einem Home-Dekor-Stoff. In der zweiten Variante wirkt der Schnitt ganz anders.

Kommt gut in die Woche!
Viele Grüße

Barbara

03/5/15

Caravan Tote von Noodlehead und was man aus guten Schnittmustern lernen kann

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Als ich mir vor ein paar Jahren in den Kopf gesetzt habe mit dem Nähen anzufangen konnte ich absolut nichts und habe erst einmal einen Anfängerkurs mit 6 Doppelstunden besucht. Absolute Grundlagen gab es dort zu erlernen und wir haben gemeinsam einen Rock genäht (den ich übrigens noch nie getragen habe). Danach habe ich selbst ein bisschen rumprobiert um anschließend für eine ganze Weile einen Dauernähkurs mit einer Doppelstunde pro Woche zu besuchen. So rasend viel habe ich da ehrlich gesagt nicht gelernt aber ich hatte immerhin eine Anlaufadresse, wenn ich mal mit etwas nicht weitergekommen bin.
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Heute nähe ich nur noch alleine und sauge alles auf wie ein Schwamm, was das Internet mir an Weiterbildung ermöglicht. Und da gibt es eine ganze Menge! Zusätzlich habe ich mittlerweile einige Craftsy-Kurse belegt (die gibt es leider nur auf englisch) und dort vor allem was das Patchworken und Quilten betrifft eine Menge gelernt.

Wenn ich aber benennen müsste was mich in meinem Nähen am Weitesten gebracht hat dann waren es richtig gute Schnittmuster und Anleitungen, sog. E-Books. Das Internet ist mittlerweile voll von  kostenpflichtigen Anleitungen aller Art und bei Gott sind jede Menge davon ihr Geld absolut nicht wert aber es gibt ein paar verlässliche Schnittdesigner, die jeden Cent für Ihre Anleitungen verdient haben weil man hier immer etwas Neues fundiert lernen kann, die Schnitte gut durchdacht und das Ergebnis professionell verarbeitet ist.

Die Vier, die mir in meinem Nähen am meisten weitergeholfen haben sind Noodlehead (die Anleitungen sind auf englisch aber gut bebildert), die Machwerk-Schnitte (auf deutsch und bis ins letzte Detail bebildert), Oliver & S bzw. Lisl & Co. (für mich das Maß aller Dinge im Bereich Kinder- und Erwachsenenschnittmuster. Hochprofessionell, perfekte Passform und Verarbeitung und mit jeder Anleitung gibt es eine neue Technik zu erlernen) und Made by Rae (auf englisch aber sehr gut bebildert, tolle Passform und Verarbeitung). Von diesen Vieren habe ich ganz ganz viel gelernt.
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Als Anna von Noodlehead vor 2 Wochen einen neuen Taschenschnitt veröffentlicht hat war das für mich also ein Pflichtkauf. Einen Moment habe ich aber ehrlich gesagt doch gezögert, denn die “Caravan Tote” mit passendem Täschchen ist eine Tasche konzipiert für alle, die unterwegs gerne ihr Strick- oder Häkelzeug dabei haben. In der vorderen Reissverschlusstasche verstecken sich gem. der Anleitung Schubfächer für Häckelnadeln und das kleine Täschchen ist für Wolle und Co. gedacht. Leider kann ich weder häkeln noch stricken (jaaa, immer noch nicht) und kann mit diesen Taschen-Extras herzlich wenig anfangen.

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Ich habe mich aber trotzdem nach kurzer Bedenkzeit für den Kauf entschieden und die Einteilung für die Stricknadeln weggelassen bzw. durch einfache Schubfächer ersetzt.
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Und ein Täschchen dazu kann man ja immer gebrauchen, nicht?
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Der Schnitt sieht an der vorderen Klappe zwei Druckknöpfe zum Verschließen vor die ich zuerst auch angebracht habe (hier fürs Foto nochmal aufgesteckt),
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dann aber durch eine blanke Klappe ersetzt habe. So gefällt mir die Tasche einfach besser.
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Der Taschenschnitt sieht zwei verschiedene Trägerlösungen vor: Einfache Lederriemen oder Tragegurte aus Stoff. Ich habe mich für noch eine andere Variante, nämlich fertige Henkel entschieden.
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Meine kommen wie immer vom Da Wanda-Shop “Florale Rose“, eine tolle Quelle für Lederhenkel. Solche Träger werden mit einem dicken Faden per Hand angenäht. Das geht ganz schnell. Ich fixiere sie vorher mit Stylefix und nähe sie doppelt an. Die Rückseite sieht dann allerdings nicht so schön aus, deshalb habe ich sie auf die Außentasche genäht bevor ich die Innentasche mit der Außentasche verstürzt habe. Damit ist innen nichts zu sehen.
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Klappt wunderbar sofern man ein Stückchen weg vom oberen Rand annäht (da muss ja im letzten Schritt noch eine Steppnaht hin) und die Wendeöffnung etwas größer bemisst.
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Die Stoffkombination gefällt mir sehr: Außen habe ich einen Home Dekor-Stoff aus der Birch Farm-Serie von Joel Dewberry gewählt, innen farblich passende Oval Elements (das ist ein Basic-Muster von Art Gallery, in vielen Farben erhältlich und dauerhaft im Sortiment, hier die Farbe mist),
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dazu außen einen silbernen Flanell. Das ist ein sehr hochwertiger Stoff von Alfatex, eigentlich für Anzughosen oder Blazer gedacht.
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Für die Tasche brauchte ich davon nur 20cm.
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Für die Innentasche habe ich ein altes Schätzchen im passenden silber aufgebraucht, Bella von Lotta Jansdotter
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und Chainflower von Lotta Jansdotter. Dasselbe schöne Silber hat übrigens auch ihre neue Kollektion “Follie“. Das kleine Täschchen hat noch einen Farbkleks in Pink (Art Gallery Pat Bravo “Hyperrial Garden”) bekommen.
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Alles in allem bin ich mit meinen Taschen sehr glücklich. Die Farbe, Form und Größe sind genau mein Ding! Richtig gut gefällt mir das silberne Label von Cocosheaven. Ich glaub, davon brauche in Nachschub.

Für diese Tasche habe ich Metallreißverschlüsse vernäht. Ich finde sie einfach edler als die regulären Plastikreißverschlüsse und sie sind hier auch nicht übermäßig teuer (auch die Versandkosten sind moderat). Eine super Alternative sind diese hier in Metalloptik aus Kunststoff. Da kann man einfach drübernähen ohne einen Nadelbruch zu riskieren.

Und wie immer hat Anna auch mit dieser Anleitung nicht enttäuscht. Was ich diesmal gelernt habe? Wie man noch sauberer Taschen aufsetzt. Ich habe das für einen Mantel nach einer Burda-Anleitung schon mal gemacht aber diese sind im Ergebnis viel ordentlicher.
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Ich habe eine neue Technik des Reissverschluss-Einnähens beim Täschchen gelernt (sehr interessant). Gefällt mir sehr gut, auch wenn ich das nicht ganz korrekt gemacht habe indem ich den Reißverschluss zu kurz gewählt habe.
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und zusätzlich, wie man solche Vordertaschen richtig sauber einsetzt.
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Und zu guter Letzt habe ich eine interessante Vlies-Kombination kennengelernt. Normalerweise nähe ich alle meine Taschen nur noch mit Soft & Stable. Für mich ist das das beste Taschenvlies überhaupt. Als ich den Taschenschnitt aber runtergeladen hatte ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht mehr ausreichend Soft & Stable im Haus hatte und habe deshalb auf die Materialkombination zurückgegriffen, die Anna in der Anleitung empfiehlt.

Und zwar nutzt sie G700, ein Vlies, das ich dank Allison schon vor einiger Zeit für mich entdeckt habe. Das Vlies ist dünn und elastisch und macht aus jedem Baumwoll-Stoff einen etwas festeren aber nie steifen Home-Dekor-Stoff. Dieses Vlies habe ich auf den an sich schon festen Home-Dekor-Stoff gebügelt und darauf dann die Vlieseline H250. Das ergibt eine interessante Kombination, fest aber nicht steif und dabei dünn. Über die vielen Lagen der Tasche (vorne gibt es ja noch die Innentasche mit Einteilungsfach) bekommt die Tasche einen guten Stand. Diese Kombination werde ich mir auf jeden Fall merken!

Und weil ich die Tasche nur für mich genäht habe wandert sie heute zu RUMS wo alles vorgestellt wird, das Frau für sich ganz alleine genäht hat.

Viele Grüße
Barbara