08/30/15

Mein Lieblingsnähfuss, Bernina #10 {Giveaway}

Nähfüsse Bernina-2
Mit der Überschrift ist eigentlich schon alles gesagt. Der Nähfuss #10 von Bernina ist und bleibt mein absoluter Favorit. Und damit willkommen zum zweiten Teil der Nähfuss-Serie!

Wer gerade erst einsteigt, findet den ersten Post der Serie hier.

Und auch in dieser Woche könnt Ihr den vorgestellten Nähfuss, passend zu Eurem jeweiligen Bernina-Nähmaschinen-Modell, gewinnen!
Bernina Nähfuss 10
Den Nähfuss #10 benutze ich genauso häufig wie meinen Standard-Nähfuss. Er ist im Grunde ein Standard-Nähfuss mit Führungsschiene und hilft dabei in schnellem Tempo 100% gerade Nähte zu erzeugen. Und jeder, der hier seit mehr als einer Woche mitliest weiß, dass mich schiefe Nähte wahnsinnig machen. Dieser Nähfuss wurde quasi für Menschen mit meinem Tick erfunden.

Wie es funktioniert? Die Führungsschiene in der Mitte wird parallel zum Stoff bzw. der Kante angesetzt und die Nadel, die bei den meisten Bernina-Maschinen in mehreren Stufen nach links und rechts versetzt werden kann, wird so positioniert, dass die Naht den gewünschten Abstand zur Kante hat. Dann muss beim Nähen nur noch darauf geachtet werden, dass der Stoff immer genau an der Führungsschiene anliegt.
RV einnähen
Die Führungsschiene sorgt dann dafür, dass der Abstand über die komplette Naht genau gleich bleibt. Und das bei jedem Nähtempo.
RV einnähen 2
RV einnähen Detail
Wann braucht man diesen Fuß? Immer dann, wenn die Naht später sichtbar ist und daher besonders gerade verlaufen soll. Das ist z.B. bei den Ziernähten an Bekleidung der Fall, erst recht wenn die Nahtfarbe deutlich heller oder dunkler ist als der Stoff und sofort ins Auge springt.
Topstitching Kleidung
Oder bei jeder Form von Binding, ob nun an Quilts
Binding
oder einem Kleidungsstück, das mit Schrägband eingefasst wird.
Liberty Detail
Gold wert ist dieser Nähfuss beim Annähen von Webbändern.
Bänder annähen
Jedes Webband hat eine Webkante. Und wenn man es genau dort festnäht und passendes Garn verwendet, kann man die Naht später kaum sehen.
Bänder annähen1
Dafür fixiere ich das Webband auf der Rückseite mit Stylefix und nähe es dann mit dem Fuß #10 fest.
Webband annähen2
Wenn die Maschine einen Obertransport hat (das ist bei der 700-er und 800-er Serie der Fall), kann man den Fuß dank des zuschaltbaren Obertransports auch zum Quilten verwenden
Patchwork
Aufgesetzte Taschen gelingen damit wunderbar
Caravan_Tote_Noodlehead_Front Pocket3 (1 von 1)
gerade wenn die Naht doppelreihig ist. Dabei fallen schiefe Nähte besonders schnell auf
Tasche1
Und auch andere gut sichtbare Details gelingen damit gut, besonders wenn sie knappkantig oder rund bzw. wellig sind.Renaissance Ribbons_Tula Pink ICase_open2
Wenn die Nadel mittig eingestellt wird, also genau hinter der Führungsschiene, verschwindet die Naht im Nahtschatten zwischen zwei Stoffteilen. Sie ist dann nur noch auf der Rückseite zu sehen.
Nahtstich

Bei mir ist dieser Fuß jeden Tag im Einsatz. Eine gerade Naht bekommt man mit etwas Übung auch so hin, ich behaupte aber nicht so akkurat und vor allem schaffen das nur die Wenigsten bei hohem Nähtempo.

Wenn ich also einem Bernina-Besitzer nur einen einzigen Nähfuss empfehlen dürfte, es wäre dieser. Ich wünschte es gäbe auch eine Teflon-Variante. Das würde meinen Mut zu Ziernähten auf Leder deutlich erhöhen.

Zum GIVEWAY:

Auch in dieser Woche sponsert Bernina einen Nähfuss #10 für einen von Euch, passend zur eigenen Maschine. Was Ihr tun müsst um dabei zu sein? Jeder, der einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlässt, wandert in den Lostopf. Wer nur einen Kommentar hinterlassen will ohne teilzunehmen ist herzlich eingeladen (ich freue mich über jeden Eurer Kommentare!). Bitte dann nur vermerken, dass Ihr nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet.

Den Gewinner der Verlosung sucht wie immer Mr. Random aus.

Die Verlosung schließt am Dienstag, den 08.09.2015, 24:00 Uhr.

Der Gewinner wird anschließend hier im Blog bekannt gegeben und zusätzlich per Mail angeschrieben.

Viel Glück & Euch allen einen guten Start in die Woche!
Barbara

08/21/15

Start der Nähfuss-Serie und GIVEAWAY! – Heute: Patchworknähfüsse

Nähfüsse Bernina-2

Nachdem ich vor ein paar Wochen über die neue Nähmaschine meiner Freundin Anna geschrieben und in dem Zusammenhang gefragt habe, ob Ihr Interesse an einer Serie zum Thema Nähfüsse habt, haben mich viele Emails erreicht. Ganz besonders gefreut habe ich mich über eine Email aus der Schweiz. Matthias Fluri von Bernina hatte meinen Blogpost gelesen und sich auf unglaublich liebe Art dafür bedankt, dass ich mich mit großer Begeisterung als Bernina-Fan zeige. Wäre ich nicht schon vor der Email und einem ausführlichen Telefonat Bernina-Fan gewesen – ich wäre es jetzt.

Und ich freue mich sehr über sein Angebot, jeden der in dieser Serie vorgestellten Nähfüsse an jeweils einen meiner Leser zu verlosen und zwar immer passend zum eigenen Maschinentyp. Vielen Dank, liebes Bernina-Team, für Eure Unterstützung!

Und so wird es hier in den nächsten Wochen nicht nur einen Einblick in meine Nähfüsschensammlung geben, sondern eben auch jede Menge tolle Giveaways für Euch. Und damit jetzt nicht all diejenigen die Mundwinkel hängen lassen, die mangels einer Bernina mit den Nähfüssen gar nichts anfangen können, wird es quasi als großes Finale mit einer Verlosung weitergehen, die Bücher, Stoff und Garne beinhaltet. Alles in allem feiern wir hier ein bißchen Weihnachten im Hochsommer und Nähzubehör im Gesamtwert von rund 500 Euro werden unter Euch verteilt. Also: Lesen lohnt! (hoffentlich auch des Inhalts wegen).

Als ich meine erste Nähmaschine, eine Brother Innov-IS 1250, vor ca. 3 Jahren nach 14 Monaten Nutzung weiterverkauft habe und auf eine Bernina-Maschine umgestiegen bin, habe ich das recht umfangreiche Zubehör zusammengesucht, dass ich damals mit der Maschine bekommen habe. Es waren sage und schreibe 14 Nähfüsse, die bis auf zwei alle noch originalverpackt in der Zubehörtasche lagen. Nur zwei hatte ich in der ganzen Zeit benutzt! Ausgepackt hatte ich den Standardnähfuss und den Reißverschlussfuss. Ich hatte schlicht und ergreifend nicht gewusst, was ich mit den anderen anfangen soll!

Irgendwann habe ich dann erkannt, welches Potential in dieser großen Auswahl an Nähfüßen liegt, die Nähmaschinenhersteller als Sonderzubehör anbieten. Sie machen das Näherleben so viel einfacher und helfen enorm, den Nähergebnissen ein richtig professionelles Aussehen zu verleihen.

Aber braucht man sie? Ich glaube, selbst ein Profi-Schneider wird auf bestimmte Sonderfüße, wie z.B. einen Nähfuss für nahtverdeckte Reißverschlüsse, nicht verzichten wollen. Und ein Quilter nicht auf einen Patchwork- und einen Obertransportfuss. Jemand, der viel Leder oder Wachstuch näht, hat sehr wahrscheinlich einen Teflonfuss zu Hause. Und so muss dann jeder selbst entscheiden, an welcher Stelle man sich anderweitig behelfen kann, weil man die Nähtechnik nur selten anwendet, und wo es eine enorme Arbeits- und Zeitersparnis ist, sich einen passenden Nähfuss anzuschaffen.

Bei mir war es eingangs nicht mal die Investition, die mich abgeschreckt hat. Eine große Auswahl war ja sogar im Lieferumfang der Maschine enthalten, ich hatte sie also sogar schon zu Hause! Ich hatte schlicht keine Ahnung wie und wofür man sie verwendet.

Aus der mittlerweile recht stattlichen Auswahl meiner Nähfüsse habe ich fünf ausgesucht, die ich besonders praktisch finde und oft nutze. In den nächsten Wochen werde ich Euch jeweils einen davon genauer vorstellen und zeigen, warum sie meine Favoriten sind. Den Anfang macht der Patchworkfuss Nummer 57  bzw. generell die Patchworkfüsse. Bernina Nähfuss 37

Wofür braucht man einen Patchworkfuss? Beim Patchworken wird, so bekloppt sich das anhört, Stoffe in viele kleine Teile zerschnitten um sie dann neu zu arrangieren und wieder zusammenzusetzen. Ich weiß noch genau, wie ich bei meinem ersten Nähmaschinenkauf gefragt wurde ob ich denn auch quilte und eine dementsprechende Maschine bräuchte (ich konnte zu dem Zeitpunkt noch nicht mal geradeaus nähen) und ich habe die Dame im Laden nur verständnislos angeschaut und gefragt warum man sich denn beim Maschinenkauf über so was Gedanken machen müsse. Wenn man eine Decke genäht hat braucht man doch nicht noch eine! Heute muss ich darüber lachen, denn Patchworken macht süchtig. Es gibt unzählige Muster und Nähtechniken, die immer wieder eine neue Herausforderung sind. Ich könnte die ganze Zeit nur Decken nähen. Und manche Leute tun das auch.

 quilt party watermark

Fotorechte: Crazy Mom Quilts (Auf dem Foto seht Ihr die 91 Decken, die Amanda von Crazy Mom Quilts für den “Eigenbedarf” genäht hat. Ein verrücktes Huhn, im besten Sinne.)

Beim Patchworken geht es um Maßarbeit. Deshalb wird in der Patchwork- und Quiltingwelt ein einheitliches Maß verwendet, nämlich 1/4 Inch. So breit ist immer die Nahtzugabe, völlig egal welches Muster genäht wird. Und je detaillierter ein Schnittmuster ist, desto wichtiger ist die Präzision. starflowercollage

Fotorechte: Jennifer Mathis/ EllisonLane  kostenlose Anleitung über www.sewwequilt.com

Ein Patchworknähfuss (hier der reguläre Patchworkfuss #37) hilft also dabei, dieses Maß genau einzuhalten. Von der mittig gestellten Nadel bis zur linken und rechten Seitenkante sind es exakt 1/4 Inch, also 6mm.

1-4 inch

Wenn man den Stoff an der Innenseite des Fußes entlang führt, näht man mit genau 1/8 Inch. Dieses Maß kommt zwar seltener vor, wird aber auch genutzt. 1-8 inch

Und auch sonst hat der Nähfuss sinnvolle Markierungen: Bernina Nähfuss 37 Markierungen

An der Seite haben alle Patchworkfüsse diese 3 Einkerbungen, alle im Abstand von 1/4 Inch. Wenn man sich daran orientiert kann man ganz präzise um die Ecke nähen. 57 D Bernina

Einfach bis zum vorderen Strich nähen, 57 D Bernina Mrkierungen

Nähfuss anheben, 57 D Bernina Mrkierungen2

den Stoff wenden 57 D Bernina Mrkierungen3
und den Nähfuss wieder senken. IMG_4828
Passt genau.

Besonders nützlich sind diese Markierungen wenn das Quiltbinding angenäht wird: Stoppen, wenn der Nähfuss mit der vorderen Markierung die Ecke erreicht. IMG_4830

Nähfuss anheben und im 45 Grad-Winkel zur Ecke nähen. IMG_4831

Entlang dieser Naht den Stoff falten IMG_4836
und nach oben klappen, IMG_4835
dann an der hinteren Markierung orientieren IMG_4839
und gerade weiternähen. IMG_4842
Wenn das Binding am Ende umgeklappt wird, gelingt so immer eine perfekte Ecke. IMG_4847
Immer. Ohne Ausnahme.

Relativ neu im Sortiment ist der Patchworkfuss #97. Auch er entspricht genau dem 1/4 Inch-Maß Erläuterung Bernina
hat aber zusätzlich noch eine Führungsschiene die hilft, den Stoff gerade an den Fuß heranzuführen. IMG_4858
Ohne Zweifel maximale Präzision. Dank der Führungsschiene sind auch Patchworkteile, die kurvig geschnitten sind, kein Problem.

Im Alltag bin ich beim Patchworkfuss #57 hängengeblieben. Er ist eigentlich für Patchworkanfänger konzipiert worden und hat eine kleine Führungsschiene. Bernina Nähfuss 57
Ich brauche die Führungsschiene zwar eigentlich längst nicht mehr, kann damit aber in höherem Tempo präzise nähen. Wer mal stundenlang Teile zusammengenäht hat, wird diese kleine Vereinfachung zu schätzen wissen.

Alle Nähfüsse sind mit einer Nummer versehen und zusätzlich oft mit einem Buchstaben. Der Buchstabe ist ein Hinweis auf welchen Maschinentyp der jeweilige Nähfuss passt. Ich nutze wo immer erhältlich die D-Variante. Meine Maschine hat einen zuschaltbaren Obertransport, der bei allen D-Nähfüssen funktioniert. Damit wird der Stoff gleichmäßiger transportiert. Die normalen Nähfüsse in meinem Bestand stammen noch von der Vorgängermaschine, passen aber gleichzeitig auch auf die neueren Maschinen. IMG_4848
Um einfach mal auszuprobieren, ob Euch das Patchworken gefällt, braucht ihr sicher keinen Patchworknähfuss. Für den Anfang kann man sich wunderbar mit den Markierungen an der Maschine, Markierungen Maschine
einem Stück Malerkrepp oder Washi-Tape behelfen, dass ihr im richtigen Abstand an die Maschine klebt. Auch ein Küchengummi, einmal stramm um den Arm der Maschine gelegt, funktioniert.

Wer aber Spaß entwickelt und sich an aufwändigere Muster wagen möchte, dem empfehle ich einen Patchworkfuss. Damit wird das Ergebnis deutlich präziser. Das Basismodell hat so gut wie jeder Nähmaschinenhersteller im Programm.

Für alle Nähmaschinenfüße gibt es auf der Internetseite von Bernina ein Video mit einer genauen Anleitung wie und wofür der jeweilige Fuß verwendet wird. Die Videos findet Ihr hier.

GIVEAWAY (sponsored by Bernina) – VERLOSUNG BEREITS GESCHLOSSEN

Den Patchworkfuss #37 oder #57 könnt Ihr gewinnen und zwar passend zu Eurer eigenen Bernina-Maschine. Mit einem Kommentar zu diesem Post seit Ihr automatisch dabei (außer, Ihr schreibt dazu, dass Ihr nicht teilnehmen und nur kommentieren wollt). Es entscheidet wie immer Mr. Random.

Teilnahmesschluss ist Sonntag, der 30. August 2015, 24:00 Uhr

Der Gewinner wird hier bekannt gegeben und zusätzlich per Mail kontaktiert. Viel Glück!

Kommt gut ins Wochenende!
Viele Grüße
Barbara

08/19/15

Kleiner Bär auf Reisen & eine Anleitung für einen verdeckten Reißverschluss (Tutorial)

Bärenkissen2
Schon vor einiger Zeit habe ich Euch von Amy Sinibaldis Buch “Sweetly Stitched Handmades” erzählt, das mir so richtig gut gefällt. Neben den süßen Rasseln und vielem mehr findet sich dort auch eine Anleitung für ein Patchworkkissen. Genauso süß wie die kleinen Rasseln, oder? Und deshalb habe ich zusätzlich auch das Kissen genäht.
Bär2
Eines der ersten Dinge, die ich je genäht habe, war ein Kissen für Theresa. Ein ganz einfacher Kissenbezug, hinten mit Hotelverschluss zu schließen (den ich auch noch falsch herum angebracht habe). Genäht habe ich nach einem YouTube-Video und es hat eeeewig gedauert, weil ich weder nähen konnte, noch meine Nähmaschine im Griff hatte. Aber irgendwie ist es fertig geworden, ich war stolz und Theresa hat es geliebt.

Das tut sie bis heute und nimmt es zu jedem Auswärtsbesuch und jeder längeren Autofahrt mit. Und das ist mir dann wiederum ein bißchen peinlich denn nach x-maligem Waschen sieht es heute so aus:
Kissen Theresa
Der Bezug ist viel zu klein und springt hinten auf. Aber sie liebt es und das hat mich damals motiviert mit dem Nähen weiter zu machen, also darf es bleiben.

Nachdem Charlotte nun auch gerne ein Reisekissen haben wollte und ich ja nun weiß, dass es viel ausgeführt werden wird, habe ich lieber mal ein bißchen Mühe gegeben. Ich finde den kleinen Bären total süß und sie zum Glück auch.

Die Anleitung (wenn auch auf englisch) hat viele süße Details. Sind z.B. diese Ohren nicht schnuckelig?
Ohren1
Ohren2
Oder die kleinen Knöpfe?
Knöpfe
Nachdem ich schon ganz früh erkannt habe, dass Kissen ohne Reißverschluss blöd sind, habe ich mich durch verschiedene Varianten probiert und bin vor rund 2 Jahren bei dieser Methode hängengeblieben.
RV RV2
Sie ist bis heute mein Favorit und das aus folgendem Grund:

1. Der Reißverschluss und alle Metallteile sind verdeckt. Damit können die Kissen auch falsch herum zum Kuscheln genutzt werden ohne das etwas kratzt

2. Das Ergebnis sieht sehr ordentlich aus

3. Es ist schnell genäht

4. Ich brauche für die Rückseite nicht immer 40 oder 50 cm Stoff am Stück (je nachdem wie groß das Kissen werden soll) sondern kann die Schnittteile für oben und unten auch nebeneinander ausschneiden. Damit komme ich auch mit einem Stoffstreifen von ca. 30cm bei voller Stoffbreite zurecht.

5. Wenn die Reißverschlussfarbe nicht genau passt merkt das keiner.

Ihr braucht für die Rückseite eines 40×40 Kissens:

a. Zwei Streifen Stoff, jeweils 42cm breit und einmal ca. 20 cm lang, einmal ca. 28cm. Damit liegt der Reißverschluss im unteren Drittel. Wenn Ihr ihn anders positionieren wollt, dementsprechend anders zuschneiden. Mit der Breite nehme ich es genau, mit der Länge nicht wirklich. Den Überschuss schneide ich am Ende ab.

b. Zwei keine Stoffstücke für die Reißverschlussenden, beide ca. 5 x 8 cm.

c. Einen Reißverschluss von mindestens 37cm Länge (35 geht auch, dann müssen die Stoffstücke für die Reißverschlussenden aber länger zugeschnitten werden)

d. Ein Lineal, eine Schere oder einen Rollschneider sowie einen Markierstift (wasserlöslich) oder Schneiderkreide

e. ein Bügeleisen

f. wenn vorhanden Stylefix

Und so wird es gemacht:

Zu allererst sicherheitshalber die Vorderseite des Kissens vermessen und rund herum 1cm Nahtzugabe für die Rückseite hinzurechnen.
Kissen VOrderseite
Alle Stoffteile zuschneiden. Wenn Ihr Baumwollstoffe verwendet und gerne etwas stabilere Kissen haben möchtet, die aber nicht steif sind, kann man nun Vlieseline G700 aufbügeln. Damit bekommen Kissen eine professionelle Haptik. Probiert es mal aus, es lohnt sich!
Schnittteile
Zuerst bügele ich alle Teile noch einmal. Dann beginnen ich mit den Endstücken des Reißverschlusses. Jeweils die beiden Endstücke ca. 0,5-1 cm nach innen schlagen und bügeln. Dann in der Mitte falten und wieder bügeln.
RV Enden RV Enden2
Jetzt den Reißverschluss auf 37cm kürzen.
RV einkürzen22
Unten ebenfalls bis zum Stopper kürzen. Wer sichergehen will, dass er beim Nähen nicht an den Stopper gerät, kürzt ihn mit weg.
RV einkürzen23
Danach mit Stylefix oder Nähnadeln beide Reißverschlussenden zwischen die Stoffstreifen fassen und knappkantig festnähen. Dabei den Reißverschluss nur ganz am Anfang einlegen.
RV Stylefix22
RV Stylefix Enden einfassen RV Stylefix Enden einfassen3 RV Stylefix Enden einfassen4
Jetzt ist der Reißverschluss auf beiden Seiten um ein Stück Stoff verlängert. Nun auf die Stoffteile einen Streifen Stylefix möglichst gerade an die Außenkanten setzen.
RV Stylefix Enden einfassen5
und die Verlängerungsstreifen auf die Breite des Reißverschlusses einkürzen. Das Stylefix wird nur auf die Oberseite des Reißverschlusses geklebt (hier ist die Rückseite zu sehen).
Seitenteile kürzen22
Das untere Stoffteil an einer langen Seite (wenn der Stoff ein Motiv hat, dann die obere Kante) auf voller Länge erst mit einer Overlock oder einem Zick-Zack Stich versäubern (Ich habe es hier vergessen und erst am Ende gemacht, vorher ist es aber einfacher). Danach 1 cm umbügeln.
Kanten umbügeln
Hier ist eine gerade Kante gefragt. Ich nutze dafür einen Kantenformer. Alternativ kann man einfach mit großer Strichlänge eine Naht nähen, dann fällt die Kante beim Knicken genau an dieser Stelle um. Die Kante dann sauber bügeln und den Faden ziehen. Das ist übrigens auch ein super Trick bei runden Säumen. Klappt zuverlässig und akkurat.
Kanten umbügeln4 Kanten umbügeln3
Die obere Stoffhälfte wird ebenfalls umgebügelt. Zuerst um 1 cm, dann ein weiteres Mal um 1,5 cm. Das Ganze sieht dann so aus:
Kanten umbügeln2
Anschließend mit Hilfe eines Lineals und einem Markierstift (der sich wieder entfernen lässt!) 1,5cm oberhalb der zweiten Bügelkante auf ganzer Länge eine Linie aufzeichnen.
Kanten umbügeln6 Kanten umbügeln7 Linie einzeichnen
Sicherheitshalber die Mitte des Reißverschlusses und der beiden Stoffstreifen mit einer Nadel markieren. So passen alle Teile am Ende sauber aufeinander.
markieren2
Jetzt wird der eingeschlagene untere Stoffstreifen auf den Klebestreifen des Reißverschlusses gesetzt. Möglichst ordentlich und gerade.
markieren3
Den oberen eingeschlagenen Stoffstreifen ebenfalls von der Mitte aus festkleben oder mit Nadeln feststecken.
Kissenteile zusammen-2
Jetzt die Teile knappkantig annähen. Dafür braucht man keinen Reißverschlussfuß.
RV annähen
Dabei begegnet man auf beiden Seiten dem Schieber. Einfach anhalten, Nähfuß heben, das Kissen drehen, den Schieber vorbeischieben, den Nähfuß wieder senken und weiternähen.
RV aus dem Weg
An beiden Seiten bis ganz zum Rand nähen.
RV bis zum Ende nähen
Jetzt das obere Teil an der eingebügelten Falte umlegen und mit Nadeln an der Seite
Umschlag feststecken
und über die Länge gerade feststecken
Umschlag feststecken2
und entlang der aufgezeichneten Linie gerade nähen.IMG_1562

Und fertig ist der eingenähte Reißverschluss! Jetzt die markierte Linie mit Wasser entfernen und die komplette Rückseite auf die Maße 42 x 42 einkürzen.
Fertig 2
Jetzt könnt Ihr die Rückseite an die Vorderseite nähen. Dabei kann man auch noch eine Paspel zwischenfassen oder wie hier, im Nachgang eine Einfassung wählen, die wie ein Quiltbinding angebracht wird. Wichtig ist nur, dass Ihr darauf achtet, dass die “Klappe”, die über dem Reißverschluss liegt, beim Zusammennähen flach aufliegt. Um sicher zu gehen kann man auch die Klappe an der Seite innerhalb der Nahtzugabe mit ein paar Stichen annähen.
Fertig 3
Verwendete Stoffe:

Leinen: Robert Kaufman Essex Linen in Flax (55% Leinen und 45% Baumwolle und damit formstabiler als reines Leinen), gekauft bei Stoffsalat
Patchworkstoffe: Heather Bailey aus den Serien “Up Parasol”, “Lottie Da”, “True Colors” und “Clementine”, alle gekauft bei Stoffsalat
Reißverschluss: Zip it über etsy. Für mich die beste Reißverschlussauswahl im Internet. Hier kann man sich die Pakete selbst zusammenstellen und aus 60 Farben und unzähligen Längen wählen.
Lieblingskissen2

Lieblingskissen3

Viele Grüße
Barbara

08/1/15

Stoff-Abos und meine Halbzeit-Bilanz beim “I want her Stash”-Programm

In den USA erfreuen sich Stoff-Club-Programme seit rund 2 Jahren großer Beliebtheit. Was das ist? Nun, man bekommt jeden Monat eine gewisse vorher festgelegte Menge Stoff zugesandt, die der jeweilige Shop für einen aussucht. Wie bitte, jemand anderes sucht meinen Stoff aus? Hört sich erst mal verrückt an.

Diese Clubs sind in den USA deshalb so beliebt, weil es dort sehr viele Patchworker gibt. Das Nähen von Quilts hat seit Jahrhunderten Tradition. In den Staaten wird regelmäßig zu Geburten und Hochzeiten eine selbstgenähte Decke verschenkt und Vintage-Quilts sind wahre Sammlerobjekte.

Hierzulande ist das Patchworken ja eher eine Randsportart. Nähen verbindet man nicht unbedingt immer mit “Decken nähen”. In vorangegangenen Jahrzehnten war das Nähen von Bekleidung viel verbreiteter und Tradition des Patchworken und Quiltens hat sich bei uns nicht so entwickelt. Aber was unterscheidet einen Patchworker von einem Bekleidungsnäher? Ganz sicher, dass ein Patchworker nur Baumwolle zu seinem Glück braucht. Und das in einer möglichst großen Variation. Der “Stash”, also der eigene Stoffvorrat, sollte möglichst alle Farben des Farbkreises abdecken und gerne auch viele Unis beinhalten. Damit lässt sich dann fast alles irgendwie kombinieren, zurücknehmen oder hervorheben. Dafür reicht aber auch schon ein kleines Stückchen Stoff um es in die Decke einzubauen. Früher tauschte man das, heute gibt es dafür Club-Programme.

Die ersten vier Club-Programme, die erfolgreich gestartet sind, waren an sich auch eine gute Idee. Beim Fat Quarter Shop konnte man ein Abo auf einen immer brandaktuelles Charm-Pack bekommen. Das ist eine überschaubare Investition von unter 10 Dollar im Monat und damit den Spaß wert.
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Fotorechte: Westwood Acres Fabrics

Oder ein Low Volume-Club, “Inside Voices” genannt. Nähen mit Low Volume Stoffen, also Designs, die mit dezentem Muster auf hellem Stoff gedruckt sind, sind unter Quiltern heiß begehrt, da sie als Hintergrundstoff viel lebendiger sind als das alternativ verwendete Reinweiß. Und wenn sich da ein Shopbesitzer die Mühe macht diese raren Schätze über alle Hersteller und Kollektionen hinweg zusammenzutragen, warum nicht? Erspart viel Sucherei. Geliefert wird jeden Monat ein bißchen. Das steigert die Freude und zerlegt die Gesamtkosten in überschaubare Häppchen.

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Fotorechte: Westwood Acres Fabrics

Dann wäre da noch der Liberty Lawn-Club. Liberty-Stoffe haben ebenfalls einen riesigen Liebhaberkreis und nicht sehr viele Bezugsquellen in den USA. Mit Hilfe des Clubprogramms konnte man sich seine eigene Sammlung aufbauen.
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Fotorechte: Stash Fabrics

Am besten gefallen haben mir immer die Uni-Stoff-Programme wie den Kona-Fat Quarter Club. Robert Kaufman’s Kona Cotton Uni-Stoffe gibt es mittlerweile 303 Farben und ich hätte sie am liebsten ALLE. Als Fat Quarter gibt es sie nur selten, im Clubprogramm schon. Jeden Monat eine andere Seite des Stoff-Regenbogens. Ich liebe Unis und verwende sie viel und für alles mögliche. Also auch dieses Clubprogramm ist eine gar nicht mal so schlechte Idee. Für uns Europäer sind allerdings die Versandkosten der Killer und machen diese Unternehmung relativ unwirtschaftlich. Deshalb bin ich leider, leider kein Kona-Cotton-Clubmitglied.

Mittlerweile gibt es unzählige Programme wie den Cotton+Steel Club, den Art-Gallery-Club einen Club für Nähzubehör oder einen Aurifil-Garn-Club. Ich bezweifle die Sinnhaftigkeit des ein oder anderen aber sie brauchen ja auch nicht meinen Segen um ihre Daseinsberechtigung zu erhalten.

Zu Beginn dieses Jahres hat Westwood Acres ein Clubprogramm namens “I want her Stash” (zu Deutsch etwa: Ihren Stoffvorrat hätte ich gern) gestartet, dem ich dann nicht widerstehen konnte. Und das aus zwei Gründen:

1. Die Idee.
I Want her Stash CLub
In jedem Monat stellt ein bekannter Stoffdesigner oder Blogger ein Fat Quarter Paket stoffserienübergreifend zusammen und entwirft dazu ein Quilt-Anleitung exklusiv für die Club-Mitglieder. Und die Liste der 12 Akteure war fast komplett in meiner Blog-Lese-Liste zu finden. Und wenn ich ihre Blogs mag, warum soll ich nicht auch von ihrer Stoffauswahl  hingerissen sein? Möglich wär’s. Die Teilnehmer sind:

2. Die Versandlösung für internationale Abonnenten.

Für alle Käufer außerhalb der USA wird das Abo nur alle 2 Monate versandt um die Versandkosten zu halbieren. Damit ist das Abo preislich deutlich attraktiver.

Nachdem ich ein paar Tage um das “I want her Stash”-Abo rumgetigert bin, hat mein Mann es mir kurzerhand für ein Jahr abonniert. Ich bin mir ehrlich gesagt gar nicht so sicher ob das ein romantischer Anfall von “Oh, ich liebe sie so” oder nicht doch viel mehr eine Variante von “Hört sie endlich auf irrsinniges Für und Wider abzuwägen und ständig nur unverständliches Stoff-Zeugs daher zu quatschen wenn ich das einfach bestelle?” war aber im Ergebnis hieß es für mich: Ich hab mein erstes Stoff-Abo. Wie aufregend! Und im Übrigen habe ich beschlossen felsenfest an Auswahlmöglichkeit 1 zu glauben. Ein Superkerl. Ich sag’s Euch.

Das erste halbe Jahr ist nun rum und ich ziehe heute einfach mal Bilanz, ob sich das Abo für mich gelohnt hat. Jedes Bündel habe ich fotografiert und nach folgenden Kriterien sortiert:  Welche Stoffe hatte ich schon vorher und hätte sie mir also nicht nochmal gekauft? Welche Stoffe habe ich über das Abo bekommen, die mir richtig gut gefallen und die ich noch nicht hatte? Und welche Stoffe aus dem Abo gefallen mir nicht und hätte ich demnach auch nicht gekauft?

Also, los geht es mit dem Januar und dem Paket von Amy vom Blog “Diary of a Quilter”.
I want her Stash_Diary of Quilter Bundle
Ihren Blog lese ich schon lange und wir mögen dieselben Farben. Deshalb dachte ich mir bei ihr, dass mir das Bündel gefallen könnte.
I want her Stash_Diary of Quilter Pattern
Dieses Quiltmuster wurde dazu geliefert. Ich muss sagen, von Amy hatte ich mehr erwartet. So richtig umgehauen hat mich ihre Auswahl nicht. Wenn ich das Bündel zerlege in a.) hab ich schon (immer ganz rechts im Bild) b.) gefällt mir, damit kann ich was anfagen (immer in der Mitte) und c.) den Stoff hätte ich nicht gekauft (immer links im Bild), dann sieht das so aus:
I want her Stash_Diary of Quilter Bundle3

Von 16 Fat Quartern gefallen mir 7 so richtig gut. Die ganz rechts natürlich auch, aber die habe ich bereits im Schrank.

Der Februar gehörte dann Alisson von Cluck Cluck Sew. Sie hab ich ganz besonders in mein Herz geschlossen. Mit ihr hatte ich schon Email-Kontakt und ich mag sie sehr. Übrigens auch ihre Stoffserien. Das Bündel war absolut typisch Alisson
I want her Stash_Cluck Cluck Sew Bundle
Das klare Rot in Kombination mit Tannengrün und Senfgelb, ein bißchen Türkis eingestreut, das ist Alisson. Und ihre Auswahl mag ich!
I want her Stash_Cluck Cluck Sew Pattern22 I want her Stash_Cluck Cluck Sew Pattern
Das Schnittmuster aber ehrlich gesagt nicht.
I want her Stash_Cluck Cluck Sew_Auswahl
Hier mein Resümee zu ihrem Stoffpaket: Nur 2 Stoffe, die mir nicht so gefallen. Der Rest gefällt mir und auch die, die ich bereits habe, kann ich immer wieder gebrauchen. Guter Monat.

Der März war dann harte Kost für mich. Das Paket wurde von Lily Quilts zusammengestellt und eigentlich mag ich, was Lynne da so auf ihrem Blog anstellt.
I want her Stash_Lilly Quilts Bundle2
Aber mit dieser Kombination kann ich ehrlich gesagt so gar nichts anfangen.I want her Stash_Lilly Quilts Bundle I want her Stash_Lilly Quilts

Das Schnittmuster ist mit anderen Stoffen durchaus zu gebrauchen. Dieses Stoffpaket ist absolut nicht meins.
I want her Stash_Lilly Quilts Auswahl
Weil aber so viele schwarze und Low Volume Stoffe dabei sind, und ich bei beiden eher schlecht bestückt bin, kann ich zu anderer Gelegenheit mit dem Mittelteil was anfangen. Aber mein Herz hängt an keinem dieser Stoffe.

Der April sah auf den ersten Blick ähnlich mager aus. Das Paket wurde von Modern Handcraft zusammengestellt. Einer Bloggerin, die ich bisher nicht kannte.
I want her Stash_Mpdern Handcraft_Bundle2 I want her Stash_Mpdern Handcraft_Bundle
Das Schnittmuster ist auch hier nicht mein Fall.
I want her Stash_Mpdern Handcraft_Pattern22
Bei näherer Betrachtung gewinnt das Paket aber.
I want her Stash_Mpdern Handcraft_Bundle3
Die Zusammenstellung finde ich gar nicht schlecht, wenn ich mir die 3 Stoffe ganz links rausdenke und eher mit Dunkelblau oder Grau kombiniere. und vielleicht noch ein wenig helleres Senfgelb einstreue.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich darüber nachgedacht das Abo zu kündigen (das kann man jederzeit). Aber auf ein paar der folgenden Monate war ich total neugierig, deshalb einfach mal den Mai abwarten, dachte ich mir.

Der Mai stammt von Kristyne vom Blog “Pretty by Hand”. Ich liebe was Kristyne da macht. Immer sehr romantisch-pastellig, aber stimmig in allen Details. Und so ist auch ihr Paket.
I want her Stash_Pretty by Hand_Bundle3
Das Schnittmuster von ihr gefällt mir bisher am besten
I want her Stash_Pretty by Hand I want her Stash_Pretty by Hand_Pattern22
Bei meiner Entscheidung, welche Stoffe ich auch einzeln behalten würde, muss ich unterscheiden. Ich kann mir bei diesem Paket wirklich vorstellen sie komplett als Bündel zu vernähen. Sie sind absolut stimmig kombiniert. Und die drei Essex Linen-Basics sind ein Traum! Aber wenn ich das Bundle zerlege sind es doch eine Reihe Stoffe ganz links, an denen mein Herz nicht hängt.
I want her Stash_Pretty by Hand_Auswahl
Der bisher letzte Monat, der Juni, ist mein bisheriger Favorit. In Alison Glass, die Göttin der Farben, hatte ich hohe Erwartungen und sie wurden nicht enttäuscht. Hier das Bundle:
I want her Stash_Alison Glass Bundle
Dieses Stoffpaket gefällt mir richtig, richtig gut. Ich hätte niemals zu diesen Farben gegriffen und erst recht nicht in Kombination, aber im Ergebnis ist es großartig. Genau so ein Bündel habe ich mir von diesem Club-Programm versprochen.
I want her Stash_Alison Glass Pattern22
I want her Stash_Alison Glass Pattern

Das Quilt-Muster haut mich jetzt nicht aus den Socken, passt aber zu Alison und der Stoffauswahl. Und hier gibt es bei der Begutachtung des Stoffpakets kein Links oder Mitte, nur ein Rechts. Ein paar Stoffe, die ich schon hatte, und jede Menge Stoffe, die ich unbedingt behalten möchte.

I want her Stash_Alison Glass Bundle2

Meine Halbzeit-Zusammenfassung:

Nur ein Paket, der März, war total daneben. Zwei (Mai und Juni) haben mir bisher richtig gut gefallen, dazu der Februar und der April, die ich wahrscheinlich nicht in der Kombination verwenden werde, die aber viele schöne Stoffe enthielten.

Es war auf jeden Fall inspirierend und mein eigener Vorrat an Stoffen ist nicht nur voller, sondern auch etwas vielschichtiger geworden. Mehr Low Volume, mehr Schwarz und mehr Grün als bisher.

Ich bin ein bisschen erstaunt darüber, dass nicht ein Paket für mich komplett neu war. Überall hatte ich schon etwas. Nun ja, die Pakete greifen auf Stoffe zurück, die teilweise schon gut 1 1/2 Jahre auf dem Markt sind, aber damit hätte ich nicht gerechnet. Aber die Grundidee des Clubs gefällt mir. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Das Club-Programm hat für mich im Juli, August, Oktober und November noch ein paar Highlights. Ich freue mich schon auf noch drei weitere Pakete.

Und zu guter Letzt: Falls jemand von Euch ein dringendes Haben-Wollen-Gefühl bekommen hat und es sich zufällig um einen Stoff  oder eine Anleitung handelt, die ich gedanklich aussortiert habe: Für 3,50 zzgl. Porto ist es Dein Stoff bzw. Deine Anleitung. Wer zuerst kommt, malt zuerst. Bei Interesse bitte eine Email an Barbara.borchert(ät)yahoo.com.

Und ehrlich gesagt bin ich sehr gespannt, wie Ihr die sehr verschiedenen Bündel betrachtet. Was gefällt Euch richtig gut, was gar nicht? Ich bin wirklich neugierig auf Eure Sicht auf dieses Club-Programm. Also, erzählt mal!

Liebe Grüße und ein schönes Restwochenende!
Barbara