01/1/15

Ein frohes neues Jahr!

Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! Überall unter den Do-it-Yourself-Bloggern sieht man in diesen Tagen kleine Jahresrückblicke. Als ich mir meine eigenen Fotos aus 2014 rückwärts angeschaut habe war ich erstaunt, dass nicht mal die Hälfte der Dinge, die da entstanden sind, noch bei uns zu Hause sind. So vieles war für andere bestimmt und noch so vieles mehr hab ich genäht, was es gar nicht auf den Blog geschafft hat.
Mosaik Geburtsgeschenke
Jede Menge Geburtsgeschenke (die nähe und verschenke ich ganz besonders gern).
Mosaic Kosmetiktaschen
Unzählige Kosmetiktaschen (bestimmt noch 20 mehr als es je in den Blog geschafft haben, wird ja sonst sehr einseitig hier, nech?) nur der Patchworkstern links oben ist bei mir geblieben.
Mosaic Kleidung
einiges an Kinderkleidung (auch hier hat es einiges gar nicht auf den Blog geschafft. Trotzdem hoffe ich, dass es im nächsten Jahr noch etwas mehr wird denn gerade die Kinderkleider, Shorts, Röcke, Schlafanzüge und Leggins werden hier getragen bis sie auseinanderfallen).
Fürs Kinderzimmer
So einiges fürs Kinderzimmer. An der Stelle noch ein Nachtrag zum Grubenpony: Der Nähblog-Contest ist beendet und meine herzlichen Glückwünsche gehen nach Mecklenburg-Vorpommern (Applegrön, das war eine kreative Meisterleistung!), Berlin (schaut mal was Julia vom Kreativlabor Berlin da gezaubert hat!) und Hamburg (Vanessa von sauber-eigenfädelt, Deine Tasche war mein heimlicher Favorit. Ganz, ganz toll!). Völlig zu recht die Blogger auf dem Siegertreppchen! Den Schnitt für das Pony habe ich übrigens nicht selbst gebastelt sondern nach langem Suchen in einem Buch gefunden, auf englisch aber gut bebildert: Fun of the Fair von Melly &me. Wer es nachmachen will: Der Schweif könnte länger und dicker ausfallen, der Restschnitt ist sehr gelungen!

Im letzten Jahr gab es aber auch ein paar Dinge für mich:
Mosaic für mich
Sweet as HoneyMosaic Taschen
Und zu guter Letzt auch ein paar Anleitungen für Euch:
Mosaic Tutorials
Das ich es nicht geschafft habe alle geplanten Anleitungen in den Blog zu bekommen macht mich ein bisschen traurig. Da war viel mehr ausgetüftelt,genäht, fotografiert aber eben nicht fertig bearbeitet und beschrieben. Anleitungen sind so aufwendig, dass mir oft einfach die Zeit dafür fehlt. Aber einiges ist schon auf dem Weg und wird sicher bald hier auf dem Blog eintrudeln…

Ich bin gespannt, was ich in 2015 so hinbekomme. Ich hoffe, ich kann mich ein paar handwerklichen Herausforderungen stellen, mehr Decken nähen (wenn die Dinger doch nur fertig wären, wenn die Vorderseite geschafft ist!) und überhaupt: Ich will Neues lernen!

Aber fürs Erste werde ich jetzt mal Mr. Random zu den Gewinnern der Buntstifterollen-Verlosung befragen und endlich die Verlosung meiner Mitbringsel aus Houston starten…zttztztzttzzz…irgendwie hänge ich hier immer hinterm Plan. Also vielleicht mal gar keinen Plan machen und nähen was ich eben schaffe, fotografieren, wenn ich Lust dazu habe und Schreiben, wenn die Zeit dafür da ist. Ja. Das ist der Vorsatz.

So, und jetzt muss ich dringend mit Charlotte in den Tierpark Schafe anschauen. Die wichtigen Dinge zuerst.

Habt einen schönen ersten Tag in 2015! Und danach noch ganz ganz viele Weitere!
Alles Liebe

Barbara

11/10/14

Nähblog Contest – Kohle unter unseren Füßen

Grubenpony2
Vor ein paar Wochen wurde mein Blog nominiert für das Bundesland Nordrhein-Westfalen am bundesdeutschen Nähblog-Contest teilzunehmen. Es ist mir meine Ehre mein Bundesland zu vertreten und ich stelle mich der Aufgabe, die mir in dem Zusammenhang gestellt wurde: Es galt in der 2. Runde etwas zu nähen, dass unverwechselbar zum betreffenden Bundesland gehört.

Nordrhein-Westfalen ist mit rund 17,6 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Bundesland und was die Fläche betrifft das Viertgrößte. Ganze 29 der insgesamt 76 deutschen Großstädte liegen in Nordrhein-Westfalen und ich habe lange überlegt, was den überhaupt alle Einwohner gleichermaßen verbindet. Meinem Empfinden nach ticken die Menschen im Münsterland völlig anders als die Sauerländer, die Rheinländer, die Kölner oder Düsseldorfer. Und nochmal ganz anders die Menschen im Ruhrgebiet. Und ich muss gestehen, ich bin auf nichts gekommen, dass für mich ganz persönlich meine Heimat ausmacht und für ganz Nordrhein-Westfalen steht.
Grubenpony4
Dem Pass nach bin ich österreichischer Staatsbürger, geboren in Düsseldorf. Aufgewachsen in Leverkusen und Bergisch-Gladbach, also mitten im Rheinland, und seit 15 Jahren in Bochum zu Hause. Ich habe also durchaus Bezug zu verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen und doch ist das Ruhrgebiet der Ort, der in mir heute Heimatgefühle auslöst.
Grubenpony5
Der Ballungsraum Rhein-Ruhr gehört mit seinen rund 10 Millionen Einwohnern zu den 30 größten Metropolregionen der Welt und ihm widme ich meinen Beitrag für Nordrhein-Westfalen, in der Hoffnung, dass es mir die Sauerländer, Rheinländer und Münsterländer nachsehen.

Mit 19 Jahren hat es mich zum Bochumer Traditionsunternehmen “ARAL” verschlagen. Mir ist es damals schwer gefallen das schöne Rheinland zu verlassen um in den grauen Kohlenpott zu ziehen. Ich wurde von meinem rheinischen Umfeld offen bemitleidet und ein bisschen habe ich mich damals auch selbst bemitleidet.
Grubenpony7
Und heute, 15 Jahre später, will ich nirgendwo anders mehr sein. Auch wenn es hier wirklich schöne Ecken gibt, machen wir uns nichts vor – es gibt anderswo noch viel schönere Gegenden. Wie sagt Frank Goosen in seinem Programm A40 so treffend: “Wir im Ruhrgebiet laden ja jeden ein um seinen Begriff von Schönheit zu erweitern. Ich meine so ein mittelalterliches Städtchen mit Stadtmauer, Fachwerkäusern und Residenzen schön zu finden, das kann ja jeder! Aber auf dem Gasometer in Oberhausen zu stehen, sich umzuschauen und sagen: “Boa wat ne geile Gegend!” – Das muss man wollen!”
Grubenpony1
Aber was ist es dann was mich hier so hat ankommen lassen? Ganz klar, die Menschen hier. Der Ruhrgebietler an sich ist offen, direkt, unkompliziert und hat eine raue Herzlichkeit. “Hier wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld” sang Herbert Grönemeyer 1984 in seiner Hymne an die Stadt Bochum und so empfinde ich es auch wenn ich Ur-Bochumern begegne.
Grubenpony12
An die Direktheit musste ich mich tatsächlich gewöhnen, passt es doch so gar nicht zur Wiener Höflichkeit, wie ich sie von Zuhause mitbekommen habe. Wenn man hier nach dem Weg fragt kann schon mal die Antwort kommen: “Herrje, wat willste denn da? ”
Grubenpony11
Das Ruhrgebiet ist geprägt vom Bergbau, vom Malochen unter Tage. Vieles wird heute romantisiert aber mir ist schon klar: Das war knüppelharte Arbeit für Mensch und Tier (bis 1966 haben Pferde mit unter Tage gearbeitet und die Grubenwagen gezogen). Bei dieser körperfeindlichen und gefährlichen Arbeit war eines überlebenswichtig: Unter Tage gute Kumpel zu haben und selber einer zu sein. Sich auf seine Kumpel verlassen können und gemeinsam anpacken. Und auch wenn heute nur noch ganz wenige Menschen im Ruhrgebiet “einfahren” sind es diese Werte, die Bestand haben.
Grubenpony3
Ich habe also den Blog-Contest zum Anlass genommen und für meine Kinder ein Grubenpony und einen Grubenwagen samt Kohleladung genäht, für mich das Sinnbild des Ruhrgebiets. Und ich werde die Gelegenheit beim Spielen nutzen und zumindest der Größeren erzählen vom Arbeiten unter Tage.
Grubenpony10
Zu Spitzenzeiten haben zeitgleich Zehntausende Ponys im Ruhrgebiet und bis zu 70.000 in England unter Tage gearbeitet und hatten oft auch ihre Ställe in der Hitze tief unten in stillgelegten Strecken. Kaum vorstellbare Bedingungen für die Tiere und natürlich auch für die Bergleute selbst. Aber eines ist klar: Ohne sie und den Bergbau im Ruhrgebiet wäre Deutschland nach 1945 nicht so schnell wieder auf die eigenen Füße gekommen. Deshalb widme ich meinen Beitrag nicht nur dem Ruhrgebiet und seinen Menschen sondern auch den hunderttausenden Grubenponys, die im Bergbau gearbeitet haben.
Grubenpony6
Und jetzt gehe ich mal schauen, was die anderen Teilnehmer für Ihr Bundesland genäht haben. Ein paar Beiträge habe ich schon gesehen und bin schwer begeistert. Die komplette Liste der einzelnen Vertreter Ihrer Bundesländer findet Ihr hier.
nähblogcontest_kl
Glück auf, Ihr Lieben!
Eure Barbara

11/2/14

Völlig aus dem Häuschen…

Was für unglaubliche Wochen im Hause B.! Bevor ich Euch wieder mit nach Houston nehme (wenigstens virtuell) muss ich Euch von meinem Sonntag im Glück erzählen.
Veronika
Vielleicht haben es diejenigen unter Euch, die unser beider Blogs lesen und uns via Facebook oder Instagram folgen, schon mitbekommen, für alle anderen vorab zur Erklärung: Ich habe eine Schwester, die ebenfalls unter die Blogger gegangen ist. Veronika schreibt einen Food-Blog, und zwar einen ganz Besonderen. Seitdem sie vor 3 Jahren wegen der Allergien ihres Babies die Familienernährung umgestellt hat, bastelt sie an besonders leckeren und sehr gesunden Rezepten.

Auf www.carrotsforclaire.com hilft sie mit alltagstauglichen Rezepten und Tipps all denjenigen weiter, die aus Überzeugung, aus gesundheitlicher Notwendigkeit oder weil sie abnehmen wollen ihre Ernährung in eine etwas gesündere, aber kein Stück weniger leckere Richtung lenken wollen. Hier habe ich schon einmal über Ihren Blog geschrieben.

Ich schreibe ja nun selbst einen Blog und gebe mir Mühe mit halbwegs abwechslungsreichen Blogposts und ansprechenden Fotos und kenne den damit verbundenen Aufwand. Das ist aber nichts gegen den Aufwand, den ein Food-Blogger mit seinen Posts hat. Mal ganz zu schweigen von der guten Kameraausstattung die es benötigt um Essen so lecker zu fotografieren wie es auch schmeckt! Ich weiß also um den enormen Einsatz, den meine Schwester eingeht um allen, denen das Thema so am Herzen liegt wie ihr, Hilfestellung und Anregung zu geben.
Müsli
In unseren Speiseplan haben schon so mancher ihrer Rezepte Einzug gehalten. Ihr Müsli ist mittlerweile mein Lieblingsfrühstück und immer wenn ich das Einweckglas öffne und mir der Duft von gebrannten Mandeln in die Nase strömt kann ich gar nicht glauben das ich hier in ein sehr gesundes Müsli blicke und nicht in eine Tüte Naschkram vom Weihnachtsmarkt.
Waffeln
Oder die Waffeln! Oh wie ich Waffeln liebe! Gestern Nachmittag habe ich gleich 4 ihrer gesunden Waffeln gegessen und das ohne schlechtes Gewissen! Sie schmecken zwar wie ein feiner Nachtisch, aber Zucker oder Butter sind darin gar nicht zu finden.

Aber warum erzähle ich Euch das jetzt alles? Gestern hat Veronika eine große und mehr als verdiente Anerkennung für die vielen (Nacht-) Stunden Arbeit für Ihren Blog bekommen: Gestern gab es für sie im Rahmen einer großen und edlen Feier den ersten Platz auf dem Siegertreppchen beim Deutschen Food-Blog-Award. Sie ist fast durchgedreht vor Glück und mir sind bei unserem Telefonat in der Nacht Tränen der Freude über die Wangen gelaufen. Freude über eine so tolle Würdigung all Ihrer Arbeit. Und weil ich mich so wahnsinnig an ihrer Freude erfreut habe. War das jetzt ein deutscher Satz? In jedem Fall ist Glück ansteckend, das kann ich Euch versichern.
Edle Location Award für bestes Rezept
Sie hat den Preis für das beste Rezept unter 304 Kandidaten bekommen und das mit meinem Lieblingsgericht, ihrer selbst kreierten Best of Lasagne.
Lasagne
Heute habe ich sie ihr zu Ehren gekocht, denn hier wird die Lasagne auch von meinen 3 bekennenden Fleisch-Fans gerne gegessen. Und es gibt kein anderes Gericht, bei dem ich ihnen allen so viel Gesundes auf einmal untermogeln kann und sie noch um Nachschlag bitten.
Zutaten best of Lasagne
Hab ich schon erwähnt wie wahnsinnig stolz ich auf meine Schwester bin? Nein? Dann nochmal: Veronika, Du bist der Wahnsinn! Ich bin immer noch voller Endorphine. Und wenn Du Deinen Hauptpreis, die Reise nach New York, antrittst, dann bring mir doch bitte einen Meter Stoff mit, ja? Ich hab fast keinen mehr und war schon soooo lange nicht mehr in Amerika…(oder so, hihi…)

Alles Liebe
Barbara

10/16/14

Once in a Lifetime….

So ist das manchmal: Ganz unerwartet treten Menschen ins eigene Leben und man fragt sich: Was war denn bevor die da waren? Da hat doch was gefehlt! So ist es mir mit Grete und der kompletten Familie Greenshpon ergangen, die viele von Euch über das Stoffgeschäft “Stoffsalat” oder den dazugehörigen Blog kennen. Wir sind uns vor rund 2 Jahren begegnet und über die Monate Freunde geworden. Auf dem Papier trennen uns knapp 20 Jahre, wenn wir beisammen sind merke ich keines davon.
StoffsalatGrete
Grete ist eine wunderbare Frau: Klug, humorvoll, weise, loyal und auf eine herrliche Art frei im Denken. Ich liebe das. Ich liebe es Zeit mit Grete zu verbringen. Erstaunlicherweise tritt unser ursprüngliches Bindeglied, die Liebe zum Nähen und zu Stoffen, dabei oft in den Hintergrund. Ich glaube Grete könnte einen Fachhandel für Düngemittel führen, ich würde trotzdem so oft wie nur möglich mit den Kindern oder auch mal ohne einen Schlenker über Havixbeck planen um bei einer Tasse Kaffee unter dem Vordach der Veranda zu sitzen und über Wichtiges und Unwichtiges philosophieren. Ich bin sehr dankbar, dass unser Hobby uns zusammengeführt hat.

Vielleicht erinnern sich einige von Euch an diesen Blogpost hier. Im Rahmen des Liebster Awards wurde ich gefragt, welchen Traum ich mir im Zusammenhang mit meinem Hobby gerne erfüllen würde. Und neben einem sonnendurchfluteten Nähzimmer und einem weiteren leeren Stoffschrank war es immer mein größter Wunsch die internationale Quiltmesse in Houston/Texas (USA) zu besuchen, das Mekka aller Quilt- und Stoffsüchtigen. Das ist deshalb so ein großer Traum, weil er ein Stück weit unerreichbar ist. Der internationale Quiltmarket ist eine Fachmesse, hier kommen alle Stoffdesigner und -Produzenten zusammen und stellen Ihre Kollektionen für die nächsten 6-8 Monate vor. Der stoffsüchtige Laie kommt da leider nicht rein. Jedes Jahr verfolge ich von Deutschland aus mit großen Augen das Treiben in Houston, lasse mich von den inspirierenden Bildern zu Jauchzern vor dem Computer hinreißen und schreibe in meinem Kopf Einkaufzettel für die Stoffe, die dann leider erst viele Monate später in den Regalen der deutschen Stoffgeschäfte liegen – wenn sie es überhaupt bis nach Europa schaffen.

Grete und ich haben oft davon gesprochen wie toll es wäre einmal in Houston dabei zu sein und ich kann es kaum fassen, aber nächste Woche ist es soweit. Ich werde mit Grete in ein Flugzeug steigen und eine Woche lang das volle Programm erleben dürfen. Workshops, Designer-Vorstellungen, all die wunderbaren Stoffe sehen. Ich freue mich darauf wie ein kleines Kind auf Weihnachten und bin wahnsinnig dankbar, dass Grete einen Weg gefunden hat mir diesen großen Traum zu erfüllen.

Letzten Montagmorgen bekam meine Vorfreude dann einen jähen Rückschlag und ich musste mich einer Not-OP unterziehen. Nicht dramatisch aber leider sehr schmerzhaft und keinesfalls länger aufzuschieben.
Krankenhaus

(unattraktivstes Blogfoto ever)

Jetzt bin ich wieder zu Hause und hoffe das Beste. Hoffe auf eine weiterhin gute Wundheilung und solide Blutwerte, damit unserer großen und so lange schon freudig herbeigesehnten Reise nichts im Wege steht.

Aber warum erzähle ich das alles: Ihr sollt ja auch was davon haben! Ich werde (so Gott und der Hausarzt es wollen) in wenigen Tagen fliegen, unendlich viele Fotos machen, Euch Eindrücke und Inspirationen einfangen wo immer ich kann, jeden Fitzel neu dazugewonnenen Wissens wie immer mit Euch hier teilen und Euch selbstverständlich etwas mitbringen und im November dann eine ordentliche Verlosung starten. Na, habt Ihr jetzt auch wenigstens ein kleines bisschen Vorfreude auf alles, was da kommen mag?

Bis dahin kann ich für das gemeinsame Vorhaben jeden gedrückten Daumen gebrauchen. Danke dafür !

Alles Liebe
Barbara
nähblogcontest_kl
P.S. Und gerade habe ich gelesen: Ich darf beim Nähblog-Contest Nordrhein-Westfalen vertreten! Juhuuuu! Ich freue mich wahnsinnig und danke Euch, liebe unbekannte Jury für Euer Voting, dem Stoffkontor-Team für die viele Arbeit mit dieser tollen Aktion und grüße auf das Herzlichste die anderen NRW-Kandidaten. Ich habe natürlich neugierig in Euren Blogs gelesen – manche kannte ich noch gar nicht! Was für ein Versäumnis!  – so viele tolle Sachen gesehen und glaube, dass es eine enge Entscheidung war.

Meine Aufgabe ist es jetzt, bis zum 10. November etwas zu nähen was mit dem jeweiligen Bundesland in Verbindung gebracht wird. Oha. Ich denke dann mal los…

10/8/14

[10+6]: NÄHBLOG CONTEST – Das mach ich nachts für Nordrhein Westfalen

nähblogcontest_kl
Vor ein paar Tagen habe ich eine Email vom Stoffkontor erhalten. Vor kurzem wurde dort zur Wahl des schönsten Nähblogs aufgerufen und irgendjemand von Euch muss mich nominiert haben. Wow und vielen Dank! Ich hab mich wirklich sehr gefreut.

Die Aktion finde ich wirklich gelungen: Im ersten Schritt werden angelehnt an den Bundesvision Songcontest Blogs gesucht, die Ihr Bundesland vertreten wollen. Vorgeschlagen werden kann jeder Nähblog in Deutschland und eine Jury entscheidet dann über den jeweiligen Vertreter.

Auch als Jury-Mitglied kann man sich bewerben. Gemeinsam mit 9 anderen wird entschieden, wer für das eigene Bundesland die Flagge im deutschlandweiten Vergleich hochhalten darf. Die Kriterien sind:

1. Aktualität und Regelmäßigkeit
2. Das Blogkonzept
3. Die Gestaltung und Umsetzung
4. Inspiration und Ideen
5. Die Themenvielfalt und
6. Der Unterhaltungswert.

Stehen die Kandidaten für alle Bundesländer fest wird es eine kreative Herausforderung geben, die von allen zu meistern ist. Das Ergebnis gemeinsam mit den oben genannten Kriterien wird erneut von einer Jury bewertet. Sie wird den besten Nähbog Deutschlands küren.

[10+6 Fragen]: Das Bloginterview für Deutschlands schönsten Nähblog

[10 Fakten]:

name: Barbara

aus: Bochum, Nordrhein-Westfalen

bloggt seit: 15.07.2013

auf: www.das-mach-ich-nachts.com

näht mit: einer Bernina B780, Bernina 1150 MDA (Overlock), Janome Cover pro 1000 CPX (Coverlock)

ich in drei worten: wissenshungrig, begeisterungsfähig, stoffverrückt

mein lieblingsplatz: wo immer meine Lieben sind und mein Nähzimmer

daran arbeite ich gerade: Ich nähe nach dem Lustprinzip, also immer an dem Teil, an dem ich gerade am meisten Spaß habe. Deshalb liegen bei mir immer mehrere Dinge gleichzeitig rum. Im Moment sind das 3 Quilts, Kissenbezüge, eine Tasche, ein Kinderkleid, ein Herbstmantel und Schlafanzughosen. Aber irgendwann ist bisher noch alles fertig geworden. Allerdings merke ich gerade, dass es nicht das Dümmste wäre den Herbstmantel bald zu einem guten Ende zu bringen…

hier lese ich regelmäßig: In allen Blogs, mit denen ich meinen Blogreader gefüttert habe (rund 200 sind es mittlerweile aus Deutschland, Österreich,  der Schweiz, den Niederlanden, Spanien, England, Dänemark, Kanada, viele US-Blogs und eine Handvoll aus Australien). Dazu lese ich auf Papier meist Burda, Ottobre und besonders gerne Love, Quilting & Patchwork.

mein motto:
no one

Quelle: Wekosh.com

Zu Deutsch: Kein Mensch denkt am Ende seines Lebens zurück und erinnert sich an die vielen Nächte mit ausreichend Schlaf.
—————————————————————————————————————

[6 Fragen]:

[1.]: Was ist deiner Meinung nach das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Blogs?
Die Blogs, die ich besonders gerne lese, sind unterhaltsam, authentisch, optisch gut aufbereitet, haben oftmals sehr gute Bilder und einen abwechslungsreichen Inhalt.

[2.]: Woher schöpfst du Inspiration und den Mut und die Dinge immer wieder neu anzupacken?
Der Blog ist mein kreatives Ventil. Mein Hirn sprudelt über vor Ideen. Was die Umsetzung betrifft hinke ich da immer etwas hinterher. Das was mich selbst inspiriert mit anderen zu teilen macht mir wahnsinnig viel Freude und ist mein Abtrieb.

[3.]: Welches sind deine 3 Lieblingsprojekte von anderen Usern?
Ich liebe Smilas Knotenkleider. Und Frau Machwerks Lederhandtaschen sind auch ganz toll. Und dieser Rock! Herrlich. Und zu guter Letzt Sandras Feathers Quilt. Hupps, das waren jetzt Vier? Egal. Was schön ist muss auch gezeigt werden, oder?

[4.]: Was hat dir bei deinem Start ins Bloggerleben geholfen?
Eine halbwegs gute Kamera. Und ein paar warme Worte aus meinem Umfeld mit dem Rat doch einfach mal anzufangen und es einfach eine Zeit lang niemandem zu sagen. So habe ich ganz für mich alleine losgelegt und ein paar Posts geschrieben bevor die ersten Besucher zu mir gefunden haben.

[5]: In welchen Situationen stößt du an Grenzen bei deiner Arbeit?
Mein limitierender Faktor ist die Zeit. Ich bin berufstätige Mutter, da ist meine Freizeit begrenzt. Ich würde so gerne noch mehr ausprobieren und mehr Tutorials schreiben. Aber gerade die sind besonders aufwändig und aufgrund des besseren Lichts für die Fotos eher was für tagsüber.

[6.]: Auf welches Projekt bist du besonders stolz?
Stolz bin ich immer dann, wenn ich etwas hinbekomme, von dem ich mir vorher nicht sicher war ob ich es auch schaffen kann wie z.B. das Cathedral-Window-Kissen oder meine ersten Quiltversuche. Darüber hinaus freue ich mich immer, wenn jemand nicht ganz sicher ist, ob das Stück in seinen Händen industriell gefertigt oder selbst genäht ist. Das empfinde immer ich als großes Kompliment. Mittlerweile habe ich viele Hemmungen abgebaut. Nähen lernt man schließlich nur durch Nähen und durch neue Herausforderungen.

—————————————————————————————————————

[*]:Dein Tipp für Beginner:

Jeder Blogger wünscht sich, dass der Blog von Gleichgesinnten gefunden wird. Darum sollte das erste Ziel sein einen Blog zu schreiben, den man selber gerne lesen würde. Jeder gute Blog hat etwas ganz eigenes, unverwechselbares. Anschließend, nachdem ihr für Euch erste Gehversuche unternommen habt, kümmert Euch darum, dass Euer Blog gefunden werden kann. Dafür lohnt es sich mit Tags zu arbeiten, die von Google gefunden werden können, und die Teilnahme an einer der vielen Linkparties wie z.B. dem Creadienstag,  Me-Made-Mittwoch oder RUMS. In einem Blog steckt viel Arbeit und Herzblut aber das, was zurückkommt, ist einfach wunderbar und jede Stunde Arbeit wert. Ich bin wirklich Blogger aus Leidenschaft!

So, und jetzt würde ich mich riesig freuen, wenn ich mit meinem Blog Nordrhein-Westfalen in diesem Wettbewerb vertreten darf. Liebes Stoffkontor-Team, vielen Dank für die schöne Idee und die Arbeit, die Ihr Euch damit macht!

Viele Grüße,
Barbara

[10+6]: NÄHBLOG CONTEST ist eine Aktion von Stoffkontor.eu