12/3/17

Die Farbpracht des Herbstes in einem Kissen & Verlosung eines Fat Quarter Pakets mit 24 Pure Elements!

Wie bereits angekündigt zeige ich Euch direkt im Nachgang zu Herbstkissen Nummer Eins meine farbintensive Version. Als ich meinem Mann dieses Kissen unter die Nase hielt und fragte, welcher Jahreszeit er dieses Kissen denn zuordnen würde meinte er: “Frühling. Auf jeden Fall Frühling.” Ist der denn völlig verwirrt?!

Für mich sind es die Eindeutigsten aller möglichen Herbstfarben. Nicht umsonst wird der Herbst der Farbkasten der Natur genannt.  Satte Beerentöne, das Goldgelb der tiefstehenden Sonne und dazu das Blau der der Abenddämmerung. Mehr Herbst geht nicht. Jedenfalls nicht in meinem Kopf.

Ich kann diese starken Farben nicht das ganze Jahr gut ertragen. Jedenfalls nicht jeden Tag um mich herum. Aber im Herbst finde ich sie toll. Saisonal wird dieses Kissen also immer wieder in meine Leseecke einziehen.

Die verwendeten Farben sind (von links nach rechts): Art Gallery Pure Elements in Cabernet (Pflaume/Aubergine), Tile Blue (Petrol), Turmeric (Goldgelb), Mediterraneo (Mittelblau), alle aus dem Herbstpaket, und zusätzlich Dark Citron (grün) aus dem Sommerpaket und Spiceberry (Beerenrot) aus dem Winterpaket.

Meine Idee die Farben nach Jahreszeiten zu vernähen ist nur eine von unzähligen Varianten meine 24 Lieblingsunis zu benutzen. So viele Kombinationen sind denkbar.

Meine Farbauswahl für den Herbst, so stellte sich eher per Zufall heraus, sind gleichzeitig Lieblingsfarben der Designerin Anna Maria Horner. Alle Stoffe, mit denen ich diese sechs Unis kombiniert habe, stammen von ihr. Aus verschiedenen Kollektion der vergangenen Jahre.

Bei IKEA habe ich dazu ein Samtkissen im exakt zu Spiceberry passendem Farbton gefunden. Diese Kissen gibt es auch im passenden Goldgelb und Petrol.


Das Muster des Kissens ist mit Hilfe eines kleinen Lineals entstanden, das eigentlich für einen ganz anderen Zweck gedacht ist: Ist ist ein Mini-Binding Tool.

Dieses kleine Lineal hilft dabei das Bindung so zuzuschneiden, dass die Enden genau aufeinander passen. Wie es funktioniert seht ihr hier. Ich nutze es seit Jahren für alle meine Quilts und habe mir diese Mini-Version vor langem für kleinere Projekte wie Mini-Quilts bestellt. Genutzt habe ich die kleine Version bisher selten. Für die normale Version habe ich definitiv mehr Verwendung. Aber zweckentfremdet hat es mir gute Dienste geleistet.

Indem ich das Lineal nach dem ersten Zuschneiden einfach umgedreht habe, ist diese Dreiecksform entstanden. Diese Schnittteile habe ich dann so ausgelegt, dass immer ein Uni neben dem passenden gemusterten Stoff liegt. Zusammengenäht habe ich sie erst längst und dann die Reihen aneinander gefügt. Dank des exakten Zuschnitts mit Hilfe der Schablone ist es sehr einfach exakt zu nähen.

Wenn ein Kissen aus so vielen Teilen besteht ist es wichtig das fertige Kissenvorderteil auf ein Vlies zu bügeln und zu vernähen. Die Nähte würden sonst das Waschen nicht überstehen und sich wieder auflösen. Damit das Vlies dauerhaft hält, muss es mit der Vorderseite des Kissens vernäht werden (das sog. Quilten). Ich mache das meist so simpel wie möglich. Erstens weil ich es im Gegensatz zu Grete nicht gut kann und wenig Übung habe, zweitens weil es mir oft dezent eingesetzt besser gefällt und drittens weil aufwändiges Quilten schon mal länger dauern kann als das Zusammennähen der Deckenvorderseite. Ein echter Zeitfresser also.

In diesem Fall habe ich füsschenbreit in der Farbe des jeweiligen Dreiecks genäht. Es nicht nimmt sich dadurch optisch sehr zurück. Wichtig ist nur, dass man es der Langlebigkeit zuliebe überhaupt macht.

Für die Rückseite habe ich Art Gallery Pure Elements in der Farbe “Cabernet” (im Herbstpaket enthalten) verwendet. Davon hatte ich noch ein größeres Stück im Schrank und einen exakt passenden Reißverschluss. Grund genug. Wie ich die verdeckten Reissverschlüsse an der Rückseite einnähe habe ich hier erklärt. 

Die 24 Lieblingsfarben kann man noch in unzähligen anderen Kombinationen vernähen. Und eine oder einer von Euch bekommt dank Gretes grosszügigem Giveaway auch die Chance dazu!

Verlosung:

Unter allen Kommentaren hier im Blog, auf Instagram oder Facebook verlose ich gemeinsam mit Stoffsalat ein Fat Quarter Paket meiner 24 Lieblingsunis von Art Gallery Fabrics. Bitte nur einen Kommentar je Teilnehmer! Die Verlosung schließt am 12.12.20017 um 24 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Auszahlung des Gewinns nicht möglich.

Wem es jetzt in den Fingern juckt sofort damit zu nähen, der kann die 4 Jahreszeiten-Pakete auch einfach bei Stoffsalat bestellen. Im Stoffsalat sind alle verfügbaren Art Gallery Pure Elements auf Lager. Wem einzelne Farben besonders gut gefallen haben oder wem ganz andere Farbkombinationen in den Sinn gekommen sind, findet alle Farben hier. Zusätzlich ist eine Farbkarte mit Stoffproben aller verfügbaren Farben erhältlich. So etwas ist sehr praktisch um Zuhause nach der Farbe zu suchen, die zum Projekt passt. Die Abbildungen im Internet sind da oft trügerisch.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr in Euren Kommentaren ein bißchen erzählt welches Jahreszeitenpaket Euch am meisten reizt, welches Kissen Euch am besten gefallen hat (gerne auch warum) oder was ihr mit dem Fat Quarter Paket anstellen würdet. Ich freue mich von Euch zu lesen!

Der Gewinner wird hier im Blog bekannt gegeben und auch per Email angeschrieben.

Hier noch einmal alle Farben auf einen Blick. Danke, liebe Grete, für die schöne Grafik.

Viele Grüße,
Barbara

12/1/17

Herbstkissen Nummer Eins aus meinen Lieblings-Unifarben

Ihr Lieben,

für diejenigen, die hier reichlich Geduld und Sitzfleisch an den Tag gelegt haben um ein knappes Jahr auf die Fortsetzung einer Unikissen-Blogaktion zu warten, die schon vor Monaten hätte beendet sein sollen: Sonderapplaus für Euch. Ihr seid wirklich treue Begleiter und ich weiß Euch sehr zu schätzen.

Für alle anderen möchte ich gerne noch einmal kurz erläutern um was es hier eigentlich geht: Vor einem Jahr hat meine liebe Freundin Grete vom Stoffsalat mich gefragt, welche denn meine liebsten Uni-Farben sind. Die ursprüngliche Idee war ein Stoffpaket meiner liebsten und meist genutzten Art Gallery Pure Elements zusammenzustellen und anschießend unter Euch zu verlosen.

Es ist mir gar nicht so schwer gefallen die 24 Lieblingsfarben auszusuchen. Aber die damit einhergehende Idee umzusetzen etwas aus ihnen zu nähen fand ich relativ schwierig. So viele verschiedene Farben nutze ich eigentlich nie in einem Projekt. Und so ist die Idee entstanden aus den 24 Farben vier Pakete mit jeweils 6 Farben zu schnüren, sie den Jahreszeiten zuzuordnen und aus dem Farbmix jeder Jahreszeit ein Kissen zu nähen. Es gibt bereits Kissen und Stoffpakete zum Winter, Frühling, Sommer und ab heute auch endlich zum Herbst.

Wenn ich an den Herbst denke, dann kommen mir automatisch zwei Farbpaletten in den Sinn: Zum einen die ruhigen Braun- und Cremetöne und zum anderen die satten, kräftigen Farben der Blätter, Früchte und Beeren im Herbst. Und nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschieden mein Herbstpaket auf zwei Kissen aufzuteilen. Eines für jede Farbpalette in meinem Kopf.

Um es Euch ein bißchen besser nachvollziehbar zu machen warum ich gerade diese Farben der jeweiligen Jahreszeit zugeordnet habe, sind auch für den Herbst wieder sog. Moodboards entstanden. Zusammengestellt habe ich sie mit Hilfe von Pinterest-Bildern, die meine Stimmung, Farben und Motive zur jeweiligen Saison einfangen.

Gerade nachdem ich jetzt stundenlang Bilder gesucht und zusammengestellt habe kann ich sehr gut verstehen, dass der Herbst die Lieblingsjahreszeit so vieler ist. Diese satten Farben! Und gleichzeitig strahlen viele der Bilder eine solche Ruhe aus. Denn auch das ist der Herbst für mich: Zeit zum warm Einkuscheln und Lesen.

Einige Farben, die für mich in den Herbst gehören, habe ich bereits in anderen Monaten verwendet. Und um beiden Vorstellungen von “Herbst” in meinem Kopf gerecht zu werden, gibt es zwei sehr unterschiedliche Vorschläge für Herbstkissen von mir. Das heute gezeigte in ruhigen Farben und ein zweites Kissen in kräftigen und satten Tönen. Diese 6 Herbstfarben runden mein Paket der 24 Lieblings-Unistoffe ab:

 

Die Farben des Pakets von oben nach unten:

Mediterraneo (Mittelblau)Turmeric (warmes Gelb), Sandstone (helles Beige), Macchiato (Milchkaffeebraun), Tile Blue (Petrol) und Cabernet (dunkle Aubergine)

 

Für mein erstes Kissen, das schon vor Monaten entstanden ist und seit Wochen meine Leseecke im Schlafzimmer schmückt, habe ich zu Teilen auf die Farben aus dem Herbstpaket zurückgegriffen, aber auch das Beerenrot und Marineblau aus den Winterfarben und ein Grün sowie das Cremeweiß aus dem Sommerpaket eingestreut.

Wer hier schon länger mitliest kennt meine Liebe zu den Unifarben bereits. Und ich finde gerade dieses Schnittmuster zeigt, wie schön eine Unimischung wirken kann und ein Muster oft viel mehr zur Geltung bringen kann.

Das Schnittmuster heißt Mirth und kann über den Craftsy-Schnittmustershop als pdf gekauft werden. Mirth wird auf Papier genäht damit das Ergebnis möglichst akkurat wird. Das dauert zwar eine Weile, ist aber gleichzeitig sehr meditativ und führt zu guten Ergebnissen. Ich finde, es ist die Mühe wert.

Wer sich noch nie am Paper Piecing versucht hat, dem kann Verena von “einfach bunt” mit ihrer tollen und ausführlichen Anleitung bestimmt weiterhelfen.

Diese Hilfsmittel haben sich bei mir sehr bewährt:

Ein Add-a-Quarter-Lineal. (Affiliate Link was das ist erkläre ich am Ende des Blogposts). Damit ist das ständige Kürzen der Nahtzugabe ganz einfach und immer akkurat. Zusätzlich ein Rollschneider und der Stiletto von by Annie. Die spitze Seite ist dafür gedacht Stoff, zum Beispiel beim Einfassen, ganz nah an der Nadel festzuhalten und ist damit ein Garant für schöne Nähte. Beim Paper Picing kommt aber das hintere Ende des Stilettos zum Einsatz: Diese abschrägte Kante dient dazu Nähte auseinander zu bügeln. Damit ist nicht nach jeder Naht der Gang zum Bügeleisen notwendig. Das ist schon eine enorme Zeitersparnis.

Beim Zurechtschneiden von Quiltblöcken ist eine rotierende Schneidematte (Affiliate Link) eine große Hilfe. Es gibt sie in allen möglichen Ausführungen. Meine ist 30x30cm. Bei einer rotierenden Schneidematte kann man das Schneidebrett im Kreis drehen. Es muss beim Zuschneiden also nur einmal das Lineal sauber angelegt werden. Danach drehe ich an der Platte und setze nicht, wie herkömmlich, das Lineal von der anderen Seite erneut an. Damit verrutscht nichts während ich rund herum schneide. Eine ziemlich große Zeitersparnis. Ich will meine nicht mehr missen.

Anschließend werden die einzelnen Teile zusammengenäht. Ich habe vorher das Papier auf der Rückseite entfernt. Im Nachhinein habe ich mich darüber geärgert denn beim Zusammennähen haben sich ein paar Teile leicht verschoben. Das passiert mit der Papierrückseite nicht.

Das Quilting ist ganz simpel. Ich habe nur füsschenbreit jeden farbigen Bestandteil umnäht. Das gibt einen schönen 3D-Effekt.

Wie auch schon bei einem Weihnachtskissen habe ich auf einen schräg gestreiften Bindingsstoff zurückgegriffen. Wann immer eine Serie mit diesen Schrägstreifen  erscheint schlage ich zu. Gerade für Kissen und Decken aus Unistoffen sind sie eine optimale Einfassung. Dieser Taube-fabende stammt aus Vanessa Goertzen/ Lella Boutiques Serie “Olives Flower Market”. Gekauft habe ich ihn letztes Jahr im Stoffsalat. Er ist mittlerweile leider nicht mehr erhältlich. Aber solche Stoffe kommen alle paar Monate in Serien vor.

Wie alle meine Kissen hat es hinten einen verdeckten Reißverschluss. Damit ist auch die Rückseite weich und der Zipper kann in keiner Wolldecke oder einem Kleidungsstück hängen bleiben. Wie es geht habe ich hier erklärt.

Für dieses Kissen habe ich die folgenden 9 Art Gallery Pure Elements-Farben verwendet (3 davon aus dem Herbstpaket):

von oben nach unten:

Lemonade (helles Grün, aus dem Frühlingspaket)Nocturnal (Dunkelblau, aus dem Winterpaket)White Linen (Hintergrundstoff, bereits im Sommerpaket enthalten), Turmeric (warmes Gelb)Sandstone (helles Beige), Dark Citron (sattes Grün, aus dem Sommerpaket), Spiceberry (Beerenrot, aus dem Winterpaket),  Macchiato (Milchkaffeebraun), zu guter Letzt ein paar kleine Schnipsel Coffee Bean (Dunkelbraun). Nur so um mit meiner eigenen Regel zu brechen die da hieß nur Unis zu verwenden, die zu den 24 Auserwählten gehören. Aber des Gesameindrucks wegen (sowohl dem Optischen als auch zusätzlich als Ausdruck meiner eigenen Wankelmütigkeit) musste da einfach noch ein bisschen Braun dazu. Diese Farbe ist in den 24 Favoriten nicht enthalten.

Und in einem zweiten Post gibt es dann die farblich deutlich kraftvollere Variante eines Herbstkissens. Ich bin ja gespannt welches Euch besser gefällt.

Mit dem Abschluss der Serie verlose ich gemeinsam mit Grete vom Stoffsalat ein Fat Quarter-Paket mit meinen 24 Lieblings-Unisstoffen von Art Gallery. Ich hoffe wir haben mit dieser Kissenaktion zeigen können, was in Uni-Stoffen steckt!

Genießt die letzten Herbsttage bei heißem Tee und einem guten Buch. Eine wunderbare Zeit um mitten zwischen selbstgenähten Kissen und Decken zu sitzen und zu schmökern, nicht wahr?

Liebe Grüße
Barbara

P.S: Was ist ein Affiliate Link? Große Versandhäuser wie z.B. Amazon bieten uns Bloggern die Möglichkeit eine kleine Provision zu erhalten, wenn ein Leser einem Link folgt und ein Produkt dort kauft. Den Leser kostet das nichts, uns Bloggern bietet es aber die Möglichkeit unbeeinflusst Produkte zu empfehlen, Quellen zu benennen und mit der Summe der Provisionen unsere Kosten, die uns durch das Bloggen entstehen wie Hostingkosten oder Gebühren für Fotobearbeitungsprogramme, zu decken. Ich freue mich also, wenn ihr mit Eurem Kauf über den Link mich als Blogger unterstützt. Im Grunde geht es mir aber vorrangig darum Euch eine mögliche Einkaufsquelle für das empfohlene Produkt zu benennen. Ich bin ein großer Freund des (Stoff-) Einzelhandels und bin mir sicher, dass der Händler Eures Vertrauens Euch die Produkte auch bestellen kann.

12/4/16

Für die, die mir am Herzen liegen

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Ich und Patchworken. Irgendwie läuft das ganz anders als bei anderen Leuten. Nur zwei aller bisher genähten Decken habe ich in einem Rutsch zugeschnitten, genäht, gequiltet und ihr direkt danach ein Binding verpasst. Und das auch nur, weil in beiden Fällen Weihnachten vor der Tür stand und ich damit keine Wahl hatte.
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Der Normalfall ist, dass diese 4 Stufen mindestens Wochen, aber auch mal Jahre auseinanderliegen. Wie in diesem Fall. Und ich kann absolut nicht sagen woran das liegt. Immer wieder stapeln sich die halbfertigen Decken und der Stapel liegt und liegt.
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Und doch ist diese Decke in diesem Sommer endlich fertig geworden. Zum Glück. Gedacht war sie mal als Babydecke für eine Freundin aus England. Die Kleine geht aber mittlerweile in den Kindergarten und ihr jetzt eine Krabbeldecke zu schenken wäre dann doch ein wenig sonderbar.
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Zwischenzeitlich war ich total unglücklich mit dem Ergebnis. Beim Zusammennähen (oder schon beim Zuschneiden?) muss ich geschlampt haben und so sitzen die Nähte nicht gerade top. Und dann sind beim Heften auch noch Falten reingekommen.
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Zu guter Letzt musste ich meinen ersten Quiltversuch, nämlich gerade Linien sternförmig ab der Mitte, wieder auftrennen. Das hat mir gar nicht gefallen und war so knubbelig in der Mitte. Und wer das Quilten für einen aufwändigen Prozess hält, dem ist bisher nur das Auftrennen desselbigen erspart geblieben…

Nachdem ich das Ding also innerlich schon abgeschrieben hatte, gab mir die liebe Carola den Tipp, dann doch wenigstens ein neues Quiltmuster auszuprobieren. Wenn dann was schief geht tut es wenigstens nicht so weh.
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Ein weiterer Tipp von ihr war ein Chevron-Muster zu verwenden. (Danke nochmal! Das gefällt mir super-gut!) und so habe ich es dann auch gemacht. In einer Ecke bin ich dann auch tatsächlich verrutscht. Aber es war ja zu dem Zeitpunkt schon eine offizielle Übungsdecke.
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Bis dahin war der eigentliche Plan, das Übungsstück anschließend dem Hund zu vermachen. Aber da hatten meine Mädels mächtig was dagegen. Die interessieren nämlich schiefe Nähte nicht die Bohne.

Sie lieben das große Herz vorne und die kuschelweiche Flanellrückseite und so wurde diese Decke unser ständiger Begleiter im Sommerurlaub in Tirol.
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Picknicks, Nickerchen im Garten, zum untätig Herumliegen am Bergsee oder zum Einkuscheln wenn es abends frischer wurde. Und die Decke war immer dabei.

Das Gute an dieser Decke ist nämlich, dass sie dreckig werden darf. Das wäre sie beim Hund ja auch geworden.

Vielleicht sollte ich von jetzt an jede Decke mit der Absicht nähen sie dem Hund zu vermachen. So werden sie nämlich bei und viel mehr genutzt! Und dafür ist ein Quilt schließlich da.
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Leider zu spät für diese Decke habe ich die Bloc Loc Ruler kennengelernt. Die wären eine riesige Hilfe gewesen und hätten mir sehr wahrscheinlich die krummen Nähte im Quilttop erspart.
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Diese Lineale sind gedacht, um z.B. Half Square Triangles, also aneinandergenähte Dreiecke anschließend wieder zu einem maßgenauen Quadrat zu schneiden.
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Das Besondere daran ist die Einkerbung in der Mitte, die automatisch an der Naht einrastet und das zuschneiden so schnell und präzise macht. Kann ich sehr empfehlen.

Die Bloc Loc Lineale gibt es in mehreren Größen. Das hier ist das Größte. Damit kann man alle Varianten bis zum Maß 6.5 x 6.5 inch schneiden.
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Grete hat dazu ein Video gemacht, falls Ihr sehen wollt wie genau das funktioniert:

Zur Decke:
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Das Schnittmuster heißt “I Heart you” von Vanessa Christenson und als pdf hier erhältlich (Anleitung auf englisch)
Die Stoffe sind Ombre-Stoffe, ebenfalls von V & Co. für Moda. Meine stammen noch aus ihrer früheren Kollektion, mittlerweile sind sie dauerhaft in verschiedenen Farben erhältlich. Diese hier enspricht “Hot Pink”.

Einen ähnlichen Effekt erzielt man, indem man ca. 6 verschiedene Unis im Farbverlauf mischt.
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Der weiße Kombistoff ist Moda Bella Solid White Bleached. Die Rückseite ist ein Flanell von Riley Blake namens Honeycomb Dots. Flanellstoffe sind perfekt für Quiltrückseiten. So kuschelweich!
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Der Stoff für das Binding stammt aus Sweetwaters letzter Weihnachtskollektion, “Hollys Tree Farm“. Ganz ähnliche Streifen gibt es in den Kollektionen von Bonnie & Camille oder Lella Boutique. Sie sehen als Binding einfach toll aus.
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Ich wünsche Euch einen wunderschönen zweiten Advent!

Zu Nikolaus sehrn wir uns dann hier wieder. Und glaubt mir, das Vorbeischauen lohnt sich! Ich bin schon ganz aufgeregt…
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Viele Grüsse
Barbara

P.S. Falls Euch diese sommerlichen Bilder in der Adventszeit etwas irritieren: Die Bilder stammen aus dem August und den Text habe ich im September geschrieben. Da sollte dieser Post eigentlich veröffentlicht werden. Jetzt habe ich ihn halbfertig wiedergefunden und gedacht: Besser spät als nie.

08/30/15

Mein Lieblingsnähfuss, Bernina #10 {Giveaway}

Nähfüsse Bernina-2
Mit der Überschrift ist eigentlich schon alles gesagt. Der Nähfuss #10 von Bernina ist und bleibt mein absoluter Favorit. Und damit willkommen zum zweiten Teil der Nähfuss-Serie!

Wer gerade erst einsteigt, findet den ersten Post der Serie hier.

Und auch in dieser Woche könnt Ihr den vorgestellten Nähfuss, passend zu Eurem jeweiligen Bernina-Nähmaschinen-Modell, gewinnen!
Bernina Nähfuss 10
Den Nähfuss #10 benutze ich genauso häufig wie meinen Standard-Nähfuss. Er ist im Grunde ein Standard-Nähfuss mit Führungsschiene und hilft dabei in schnellem Tempo 100% gerade Nähte zu erzeugen. Und jeder, der hier seit mehr als einer Woche mitliest weiß, dass mich schiefe Nähte wahnsinnig machen. Dieser Nähfuss wurde quasi für Menschen mit meinem Tick erfunden.

Wie es funktioniert? Die Führungsschiene in der Mitte wird parallel zum Stoff bzw. der Kante angesetzt und die Nadel, die bei den meisten Bernina-Maschinen in mehreren Stufen nach links und rechts versetzt werden kann, wird so positioniert, dass die Naht den gewünschten Abstand zur Kante hat. Dann muss beim Nähen nur noch darauf geachtet werden, dass der Stoff immer genau an der Führungsschiene anliegt.
RV einnähen
Die Führungsschiene sorgt dann dafür, dass der Abstand über die komplette Naht genau gleich bleibt. Und das bei jedem Nähtempo.
RV einnähen 2
RV einnähen Detail
Wann braucht man diesen Fuß? Immer dann, wenn die Naht später sichtbar ist und daher besonders gerade verlaufen soll. Das ist z.B. bei den Ziernähten an Bekleidung der Fall, erst recht wenn die Nahtfarbe deutlich heller oder dunkler ist als der Stoff und sofort ins Auge springt.
Topstitching Kleidung
Oder bei jeder Form von Binding, ob nun an Quilts
Binding
oder einem Kleidungsstück, das mit Schrägband eingefasst wird.
Liberty Detail
Gold wert ist dieser Nähfuss beim Annähen von Webbändern.
Bänder annähen
Jedes Webband hat eine Webkante. Und wenn man es genau dort festnäht und passendes Garn verwendet, kann man die Naht später kaum sehen.
Bänder annähen1
Dafür fixiere ich das Webband auf der Rückseite mit Stylefix und nähe es dann mit dem Fuß #10 fest.
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Wenn die Maschine einen Obertransport hat (das ist bei der 700-er und 800-er Serie der Fall), kann man den Fuß dank des zuschaltbaren Obertransports auch zum Quilten verwenden
Patchwork
Aufgesetzte Taschen gelingen damit wunderbar
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gerade wenn die Naht doppelreihig ist. Dabei fallen schiefe Nähte besonders schnell auf
Tasche1
Und auch andere gut sichtbare Details gelingen damit gut, besonders wenn sie knappkantig oder rund bzw. wellig sind.Renaissance Ribbons_Tula Pink ICase_open2
Wenn die Nadel mittig eingestellt wird, also genau hinter der Führungsschiene, verschwindet die Naht im Nahtschatten zwischen zwei Stoffteilen. Sie ist dann nur noch auf der Rückseite zu sehen.
Nahtstich

Bei mir ist dieser Fuß jeden Tag im Einsatz. Eine gerade Naht bekommt man mit etwas Übung auch so hin, ich behaupte aber nicht so akkurat und vor allem schaffen das nur die Wenigsten bei hohem Nähtempo.

Wenn ich also einem Bernina-Besitzer nur einen einzigen Nähfuss empfehlen dürfte, es wäre dieser. Ich wünschte es gäbe auch eine Teflon-Variante. Das würde meinen Mut zu Ziernähten auf Leder deutlich erhöhen.

Zum GIVEWAY:

Auch in dieser Woche sponsert Bernina einen Nähfuss #10 für einen von Euch, passend zur eigenen Maschine. Was Ihr tun müsst um dabei zu sein? Jeder, der einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlässt, wandert in den Lostopf. Wer nur einen Kommentar hinterlassen will ohne teilzunehmen ist herzlich eingeladen (ich freue mich über jeden Eurer Kommentare!). Bitte dann nur vermerken, dass Ihr nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet.

Den Gewinner der Verlosung sucht wie immer Mr. Random aus.

Die Verlosung schließt am Dienstag, den 08.09.2015, 24:00 Uhr.

Der Gewinner wird anschließend hier im Blog bekannt gegeben und zusätzlich per Mail angeschrieben.

Viel Glück & Euch allen einen guten Start in die Woche!
Barbara

08/21/15

Start der Nähfuss-Serie und GIVEAWAY! – Heute: Patchworknähfüsse

Nähfüsse Bernina-2

Nachdem ich vor ein paar Wochen über die neue Nähmaschine meiner Freundin Anna geschrieben und in dem Zusammenhang gefragt habe, ob Ihr Interesse an einer Serie zum Thema Nähfüsse habt, haben mich viele Emails erreicht. Ganz besonders gefreut habe ich mich über eine Email aus der Schweiz. Matthias Fluri von Bernina hatte meinen Blogpost gelesen und sich auf unglaublich liebe Art dafür bedankt, dass ich mich mit großer Begeisterung als Bernina-Fan zeige. Wäre ich nicht schon vor der Email und einem ausführlichen Telefonat Bernina-Fan gewesen – ich wäre es jetzt.

Und ich freue mich sehr über sein Angebot, jeden der in dieser Serie vorgestellten Nähfüsse an jeweils einen meiner Leser zu verlosen und zwar immer passend zum eigenen Maschinentyp. Vielen Dank, liebes Bernina-Team, für Eure Unterstützung!

Und so wird es hier in den nächsten Wochen nicht nur einen Einblick in meine Nähfüsschensammlung geben, sondern eben auch jede Menge tolle Giveaways für Euch. Und damit jetzt nicht all diejenigen die Mundwinkel hängen lassen, die mangels einer Bernina mit den Nähfüssen gar nichts anfangen können, wird es quasi als großes Finale mit einer Verlosung weitergehen, die Bücher, Stoff und Garne beinhaltet. Alles in allem feiern wir hier ein bißchen Weihnachten im Hochsommer und Nähzubehör im Gesamtwert von rund 500 Euro werden unter Euch verteilt. Also: Lesen lohnt! (hoffentlich auch des Inhalts wegen).

Als ich meine erste Nähmaschine, eine Brother Innov-IS 1250, vor ca. 3 Jahren nach 14 Monaten Nutzung weiterverkauft habe und auf eine Bernina-Maschine umgestiegen bin, habe ich das recht umfangreiche Zubehör zusammengesucht, dass ich damals mit der Maschine bekommen habe. Es waren sage und schreibe 14 Nähfüsse, die bis auf zwei alle noch originalverpackt in der Zubehörtasche lagen. Nur zwei hatte ich in der ganzen Zeit benutzt! Ausgepackt hatte ich den Standardnähfuss und den Reißverschlussfuss. Ich hatte schlicht und ergreifend nicht gewusst, was ich mit den anderen anfangen soll!

Irgendwann habe ich dann erkannt, welches Potential in dieser großen Auswahl an Nähfüßen liegt, die Nähmaschinenhersteller als Sonderzubehör anbieten. Sie machen das Näherleben so viel einfacher und helfen enorm, den Nähergebnissen ein richtig professionelles Aussehen zu verleihen.

Aber braucht man sie? Ich glaube, selbst ein Profi-Schneider wird auf bestimmte Sonderfüße, wie z.B. einen Nähfuss für nahtverdeckte Reißverschlüsse, nicht verzichten wollen. Und ein Quilter nicht auf einen Patchwork- und einen Obertransportfuss. Jemand, der viel Leder oder Wachstuch näht, hat sehr wahrscheinlich einen Teflonfuss zu Hause. Und so muss dann jeder selbst entscheiden, an welcher Stelle man sich anderweitig behelfen kann, weil man die Nähtechnik nur selten anwendet, und wo es eine enorme Arbeits- und Zeitersparnis ist, sich einen passenden Nähfuss anzuschaffen.

Bei mir war es eingangs nicht mal die Investition, die mich abgeschreckt hat. Eine große Auswahl war ja sogar im Lieferumfang der Maschine enthalten, ich hatte sie also sogar schon zu Hause! Ich hatte schlicht keine Ahnung wie und wofür man sie verwendet.

Aus der mittlerweile recht stattlichen Auswahl meiner Nähfüsse habe ich fünf ausgesucht, die ich besonders praktisch finde und oft nutze. In den nächsten Wochen werde ich Euch jeweils einen davon genauer vorstellen und zeigen, warum sie meine Favoriten sind. Den Anfang macht der Patchworkfuss Nummer 57  bzw. generell die Patchworkfüsse. Bernina Nähfuss 37

Wofür braucht man einen Patchworkfuss? Beim Patchworken wird, so bekloppt sich das anhört, Stoffe in viele kleine Teile zerschnitten um sie dann neu zu arrangieren und wieder zusammenzusetzen. Ich weiß noch genau, wie ich bei meinem ersten Nähmaschinenkauf gefragt wurde ob ich denn auch quilte und eine dementsprechende Maschine bräuchte (ich konnte zu dem Zeitpunkt noch nicht mal geradeaus nähen) und ich habe die Dame im Laden nur verständnislos angeschaut und gefragt warum man sich denn beim Maschinenkauf über so was Gedanken machen müsse. Wenn man eine Decke genäht hat braucht man doch nicht noch eine! Heute muss ich darüber lachen, denn Patchworken macht süchtig. Es gibt unzählige Muster und Nähtechniken, die immer wieder eine neue Herausforderung sind. Ich könnte die ganze Zeit nur Decken nähen. Und manche Leute tun das auch.

 quilt party watermark

Fotorechte: Crazy Mom Quilts (Auf dem Foto seht Ihr die 91 Decken, die Amanda von Crazy Mom Quilts für den “Eigenbedarf” genäht hat. Ein verrücktes Huhn, im besten Sinne.)

Beim Patchworken geht es um Maßarbeit. Deshalb wird in der Patchwork- und Quiltingwelt ein einheitliches Maß verwendet, nämlich 1/4 Inch. So breit ist immer die Nahtzugabe, völlig egal welches Muster genäht wird. Und je detaillierter ein Schnittmuster ist, desto wichtiger ist die Präzision. starflowercollage

Fotorechte: Jennifer Mathis/ EllisonLane  kostenlose Anleitung über www.sewwequilt.com

Ein Patchworknähfuss (hier der reguläre Patchworkfuss #37) hilft also dabei, dieses Maß genau einzuhalten. Von der mittig gestellten Nadel bis zur linken und rechten Seitenkante sind es exakt 1/4 Inch, also 6mm.

1-4 inch

Wenn man den Stoff an der Innenseite des Fußes entlang führt, näht man mit genau 1/8 Inch. Dieses Maß kommt zwar seltener vor, wird aber auch genutzt. 1-8 inch

Und auch sonst hat der Nähfuss sinnvolle Markierungen: Bernina Nähfuss 37 Markierungen

An der Seite haben alle Patchworkfüsse diese 3 Einkerbungen, alle im Abstand von 1/4 Inch. Wenn man sich daran orientiert kann man ganz präzise um die Ecke nähen. 57 D Bernina

Einfach bis zum vorderen Strich nähen, 57 D Bernina Mrkierungen

Nähfuss anheben, 57 D Bernina Mrkierungen2

den Stoff wenden 57 D Bernina Mrkierungen3
und den Nähfuss wieder senken. IMG_4828
Passt genau.

Besonders nützlich sind diese Markierungen wenn das Quiltbinding angenäht wird: Stoppen, wenn der Nähfuss mit der vorderen Markierung die Ecke erreicht. IMG_4830

Nähfuss anheben und im 45 Grad-Winkel zur Ecke nähen. IMG_4831

Entlang dieser Naht den Stoff falten IMG_4836
und nach oben klappen, IMG_4835
dann an der hinteren Markierung orientieren IMG_4839
und gerade weiternähen. IMG_4842
Wenn das Binding am Ende umgeklappt wird, gelingt so immer eine perfekte Ecke. IMG_4847
Immer. Ohne Ausnahme.

Relativ neu im Sortiment ist der Patchworkfuss #97. Auch er entspricht genau dem 1/4 Inch-Maß Erläuterung Bernina
hat aber zusätzlich noch eine Führungsschiene die hilft, den Stoff gerade an den Fuß heranzuführen. IMG_4858
Ohne Zweifel maximale Präzision. Dank der Führungsschiene sind auch Patchworkteile, die kurvig geschnitten sind, kein Problem.

Im Alltag bin ich beim Patchworkfuss #57 hängengeblieben. Er ist eigentlich für Patchworkanfänger konzipiert worden und hat eine kleine Führungsschiene. Bernina Nähfuss 57
Ich brauche die Führungsschiene zwar eigentlich längst nicht mehr, kann damit aber in höherem Tempo präzise nähen. Wer mal stundenlang Teile zusammengenäht hat, wird diese kleine Vereinfachung zu schätzen wissen.

Alle Nähfüsse sind mit einer Nummer versehen und zusätzlich oft mit einem Buchstaben. Der Buchstabe ist ein Hinweis auf welchen Maschinentyp der jeweilige Nähfuss passt. Ich nutze wo immer erhältlich die D-Variante. Meine Maschine hat einen zuschaltbaren Obertransport, der bei allen D-Nähfüssen funktioniert. Damit wird der Stoff gleichmäßiger transportiert. Die normalen Nähfüsse in meinem Bestand stammen noch von der Vorgängermaschine, passen aber gleichzeitig auch auf die neueren Maschinen. IMG_4848
Um einfach mal auszuprobieren, ob Euch das Patchworken gefällt, braucht ihr sicher keinen Patchworknähfuss. Für den Anfang kann man sich wunderbar mit den Markierungen an der Maschine, Markierungen Maschine
einem Stück Malerkrepp oder Washi-Tape behelfen, dass ihr im richtigen Abstand an die Maschine klebt. Auch ein Küchengummi, einmal stramm um den Arm der Maschine gelegt, funktioniert.

Wer aber Spaß entwickelt und sich an aufwändigere Muster wagen möchte, dem empfehle ich einen Patchworkfuss. Damit wird das Ergebnis deutlich präziser. Das Basismodell hat so gut wie jeder Nähmaschinenhersteller im Programm.

Für alle Nähmaschinenfüße gibt es auf der Internetseite von Bernina ein Video mit einer genauen Anleitung wie und wofür der jeweilige Fuß verwendet wird. Die Videos findet Ihr hier.

GIVEAWAY (sponsored by Bernina) – VERLOSUNG BEREITS GESCHLOSSEN

Den Patchworkfuss #37 oder #57 könnt Ihr gewinnen und zwar passend zu Eurer eigenen Bernina-Maschine. Mit einem Kommentar zu diesem Post seit Ihr automatisch dabei (außer, Ihr schreibt dazu, dass Ihr nicht teilnehmen und nur kommentieren wollt). Es entscheidet wie immer Mr. Random.

Teilnahmesschluss ist Sonntag, der 30. August 2015, 24:00 Uhr

Der Gewinner wird hier bekannt gegeben und zusätzlich per Mail kontaktiert. Viel Glück!

Kommt gut ins Wochenende!
Viele Grüße
Barbara