02/17/17

Zen Chic Inspired Blog Hop – eine Buchvorstellung


In den letzten Jahren habe ich immer häufiger Quilts genäht – große und kleine und das mit zunehmender Freude. Mir macht es einfach wahnsinnig viel Spaß mich da kreativ ausleben. Allgemein gilt Patchworken und Quilten aber als ein ganz schön altbackenes Hobby. Dabei ist die Gruppe der Frauen und Männer beachtlich groß geworden, die sich für dieses Thema begeistern können, es aber moderner umsetzen. Wie immer in der Stoffwelt ging die Entwicklung Richtung moderner Stoffserien vor mehreren Jahren in den USA los, dem Mutterland des Quiltens.

Und die Stoffindustrie hat sich inzwischen bestens auf die modernen Quilter eingestellt und füttert uns Monat für Monat mit mehr Stoffserien und neuen Schnitten, als man überhaupt kaufen, geschweige denn vernähen kann. Ein sehr komfortabler Zustand wie ich finde.

Eine, die diese Entwicklung maßgeblich prägte, ist Brigitte Heitland. Die einzige deutsche Stoffdesignerin, die bisher mit ihrem Label “Zen Chic” den internationalen Durchbruch geschafft hat. Ihre inzwischen 14 Stoffkollektionen für das große Stoffhaus “Moda” stehen für den modernen Stil und sind echte Kassenschlager.

Ich habe Brigitte bisher drei Mal treffen dürfen. Während beider Besuche auf dem Quiltmarket in Houston/Texas (von dort stammen auch die oberen Fotos. Im Herbst 2015 hat sie dort ihre Serie “Flow” und passende Schnittmuster vorgestellt) und einmal in den Niederlanden bei einem Workshop. Und ich bin nicht nur ein großer Fan ihrer Designs, sondern vielleicht noch ein bisschen mehr von der Person dahinter.

Hier ist das Wort “Stoffdesigner” gut aufgehoben. Jede Kollektion ist anders aber immer auf den Punkt. Da steckt schon viel Können in jedem Entwurf. Hier habe ich bereits vor Jahren über Brigitte einen Blogbeitrag geschrieben.

Zum Glück hat Brigitte neben Stoff auch immer Schnittmuster entworfen damit der moderne Quilter auch mit passenden Umsetzungsideen versorgt ist. Auch hier: So ganz anders als alle anderen. Und so schön. Decken, die in ein modernes Zuhause passen. Alle Schnittmuster gibt es als pdf in Ihrem Webshop.

Und endlich gibt es ein Buch dazu: “Zen Chic inspired – A Guide to modern Quilt Design” – ein Quiltbuch der ganz anderen Art. Eines, dass eine Lücke schließt, die trotz der vielen Bücher und Bildbände auf dem Markt ganz klar da war: Ein Buch nämlich mit wertvoller Hilfestellung, wie jeder ein stimmiges Design für seinen eigenen Wohnstil finden kann.

Ich hab das Thema für mich noch nicht so gut im Griff. Wir leben in einem modernen und hellen Zuhause. Ruhige Farben, Holz und viel Licht. Ich will es nicht anders haben. So fühlt es sich für mich richtig an.

Gleichzeitig aber ziehen mich so viele verschiedene Stoffe an und ich nähe etwas daraus. Damit sind die entstandenen Decken vielleicht in sich stimmig, aber für unser Wohn- oder Schlafzimmer sind sie nichts. Sie passen einfach nicht dazu. Deshalb steht auf meiner To-Do-Liste für dieses Jahr noch eine Decke, die sich einfügt, zurücknimmt und damit dauerhaft ein Bleiberecht auf unserer Couch hat.

Dem Buch  “Zen Chic Inspired” merkt man ganz deutlich an, dass hier jemand schreibt, der sich mit Textildesign auskennt. Im ausführlichen ersten Teil geht es darum zu erkennen, welchen Stil und welche Farben einen Raum prägen. Eine kleine Schulung in Sachen Wohnraumgestaltung. Als Erstes gilt es die Farben auszumachen, die in dem Raum zu finden sind um sie (ggf. in Teilen) im eigenen Entwurf wieder aufzunehmen.

Eine riesen Hilfe ist dabei ein sog. “Palette Builder”. Das ist ein Tool, das ein Foto in seine Farbbestandteile zerlegt. So etwas gibt es zum Beispiel auf der Internetseite von Moda. Dort lädt man kostenlos sein Foto des entsprechenden Zimmers hoch und erhält eine Übersicht, welche Farben aus der Moda-Uniserie zu den gefundenen Farben im Bild passen.

Das musste ich natürlich gleich mal mit einem Fotoausschnitt aus unserem Wohnzimmer ausprobieren und das ist das Ergebnis:

Ja, ganz gut getroffen denke ich. Das sind unsere Wohnzimmerfarben.

Die passenden Unis werden sofort zugeordnet. Je nach Bildausschnitt werden die Farben leicht unterschiedlich ausgeworfen, aber dieses Tool hilft ungemein die vorhandenen Farben zu erkennen, oder?

Im zweiten Teil des Buches werden einer Wohnsituation Designvorschläge zugeordnet. So lässt sich gut erkennen welches Quilt-Design einen Wohnstil unterstützt. Hier ein Beispiel aus dem Buch:

Die Nähanleitungen der 12 vorgestellten Entwürfe sind natürlich ebenfalls im Buch enthalten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sowohl das Moda-Internettool, aber vor allem Brigittes Buch auch Euch eine große Hilfe sein kann ein bißchen genauer zu erforschen, welcher Stil und welche Farben in Euer zu Hause passen. Mir hat es jedenfalls wahnsinnig Spaß gemacht, Quilts mal aus einer ganz anderen Richtung zu planen.

Das Buch “Zen Chic Inspired” durfte ich Euch im Rahmen des Blog-Hops vorstellen. Es wurde mit vom Martingale-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Wer jetzt Interesse an dem Thema gefunden hat ist herzlich eingeladen, sich bei meinen Mitstreiterinnen, die bereits darüber geschrieben haben, umzuschauen:

15. Februar —> Julia of fine fabric
18. Februar —> Grete von Stoffsalat

19. Februar —> Brigitte, Zen Chic

Das Buch führt mittlerweile in den USA die Amazon-Bestsellerliste für diesen Themenbereich an (völlig zurecht natürlich) und kann in Deutschland vorbestellt werden. Es erscheint in englischer Sprache. Von mir eine klare Kaufempfehlung. Mir gefällt das Buch und vor allem die Idee dahinter wahnsinnig gut! Alternativ kann das Buch natürlich auch beim Buchhändler vor Ort gekauft werden. Grete von Stoffsalat, die morgen ebenfalls teil der Blogtour sein wird, bietet sogar signierte Bücher in ihrem Laden an.

Spannend fand ich im Übrigen auch, das im Buch so gut wie nur mit Uni-Stoffen gearbeitet wird. Denn mit diesem Thema geht es dann ganz bald hier im Blog weiter. Der Sommer steht an! Jedenfalls, was mein Jahreszeitenprojekt angeht.

Kommt gut ins Wochenende!

Viele Grüße
Barbara

01/20/17

2016 – ein Jahresrückblick auf ein Jahr, dass sich wie zwei anfühlt

Ihr Lieben,

Seit 20 Tagen heißt das Jahr nun 2017. An Silvester habe ich in diesem Jahr besonders tief Luft geholt während die vergangenen 365 Tage im Geiste noch einmal an mir vorbeigezogen sind. Für mich war 2016 ein besonderes Jahr. Eines, dass in mir viel angestoßen hat. Eines, dass ich als eine andere wieder verlassen habe. Aber so ist das Leben: Manchmal läuft alles rund und in geregelten Bahnen, manchmal ist das Leben so schön, dass man es kaum fassen kann und manchmal reihen sich die großen und kleinen Katastrophen aneinander. In diesem Jahr war von allem ordentlich was dabei.

Hier auf dem Blog war es mehrfach viel zu lange ruhig. Das Leben hat getobt! Diejenigen, die mir auf Instagram folgen haben etwas mehr mitbekommen. Ein Foto lässt sich immer schnell hochladen. Ein Blogpost ist nicht ganz so schnell geschrieben.

2016 wird für mich in Erinnerung bleiben als das Jahr mit zwei schweren Autounfällen, einen alleine, einen mit der ganzen Familie auf der Autobahn. Gerade der Unfall mit der Familie, obwohl er im Ergebnis glimpflicher ausgegangen ist, hat mir gezeigt welches Ausmaß an Angst man in wenigen Minuten durchleben kann. Auch Sorge habe ich über die Maßen erfahren. Sorge um ein Kind. Monatelang hat sie mich Tag und Nacht begleitet. Eine unerwartete Wendung hat im Sommer alles verändert und die Tatsache, dass es meiner Tochter endlich gut geht, ist für mich das größte Glück des Jahres.

Seit dem Frühjahr haben wir wieder einen Hund im Haus! Ein silberner Labrador namens Duke mischt seitdem unseren Alltag auf. Er ist ein unglaublich lieber und lustiger Kerl aber eben auch ein Baby mit einer Menge Quatsch im Kopf und viel Freude an Bewegung. Auch an verregneten Herbst- und eiskalten Wintertagen. Brrrr. Ist ja an sich kein Fehler in solchen Momenten vor die Tür zu gehen, fühlt sich aber gleichzeitig so an.

Wir haben uns prima aneinander gewöhnt. Jedenfalls bis er auf die Idee kam das Kabel meines Nähmaschinenpedals zu zerbeißen. Das war ein durchaus schwieriger Tag für uns beide.
Collage Hund_kl(Auf den Fotos: Der Jumpsuit “Hoppe” nach einem Schnitt von Straight Grain. In Frottee sehr bequem und sommertauglich.)

2016 war gleichzeitig das Jahr der Feiern: Wir haben Einladungen erhalten zu einer Goldenen und einer Silberhochzeit, 7 Hochzeiten in drei Ländern und dazu mehrere runde Geburtstage. Das waren unglaublich schöne Tage.

Eine Hochzeit im März haben wir in Estoril bei Lissabon verbracht. Die Braut war Portugiesin und der Bräutigam ein Studienfreund. Die Hochzeit war unglaublich! Gefeiert haben wir in dieser alten Burg über dem Meer.
Collage Portugal2
Dann haben wir u.a. die junge Dame deren Babysitterin ich früher sein durfte und den besten Freund meines Mannes unter die Haube bekommen. Als Trauzeuge auch etwas ganz besonders Emotionales mit Rede und allem Pipapo und anschließend ein rauschendes Fest in der Zeche Zollverein.

Den Sommer haben wir in Tirol und Südtirol verbracht. Es waren herrliche Tage mit viel Sonne und Schwimmen in den Seen der Region. Fast überall durfte der Hund mit. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen.
Südtirol
(Theresas Kleid ist “Joey”, ein Schnitt von “Make it perfect”, genäht aus wunderschönem Jersey von Katarina Rocella aus der “Lavish”-Serie)

Im September dann haben wir in Wien gefeiert. Auch diese Hochzeit war ein unglaubliches Erlebnis. Geheiratet in Grinzing und alle Mädels standesgemäß in selbst genähten Dirndln. Gegessen haben wir in Heurigen und gefeiert wurde im Haus des Meeres, einem mehrstöckigem Aquarium mit einer Location im 11. Stock hoch über Wien. Mit rund-um-Glasbalkon und über 20 Grad bis spät in die Nacht. Diesen Tag werde ich wohl nie vergessen. Dort durfte ich Fische mit der Hand füttern uns streicheln. Das war ein tolles Erlebnis!

Ich bin ja durch und durch Familienmensch. Endlich wieder alle Schwestern, Tanten und Cousins um mich! Diese Tage genieße ich sehr. Die Kinder fanden Wien und das Haus des Meeres so toll, dass wir in den Herbstferien wiedergekommen sind und danach noch ein paar Tage in der Wachau verbracht haben. Auf der Rückfahrt ist uns dann der Autounfall passiert.
Wien im Sommer
Zwischendurch immer wieder große und kleine Katastrophen. Einbrecher im Haus. Das war alles andere als schön. Die Kinder hatten wochenlang Angst im eigenen Zuhause. Dazu der Verlust von Erbschmuck, der mir viel bedeutet hat. Daran hatten wir eine ganze Weile zu knabbern.

Habt Ihr eigentlich mitbekommen, dass der Blog im Sommer mal eine Weile weg war? Auch nicht lustig. Es hat viel Mühe und Schweiß gekostet die Inhalte zu retten und alles wieder hochzuladen. Ich hab schon fest damit gerechnet, dass alles futsch ist.

Gedanklich habe ich Freunde durch schwere Zeiten begleitet. Denn am Ende des Tages ist ein Blog oder gestohlene Dinge sowas von wurscht, wenn ein Leben auf dem Spiel steht. Aber zum Glück scheint auch hier am Ende alles gut ausgegangen zu sein. Dafür bin ich sehr dankbar.

Überhaupt ein guter Moment über das nachzudenken wofür ich dankbar bin: Für meine Familie und Freunde. Vielleicht sei hier im Blog besonders erwähnt, wie sehr ich mich über die freue, die durch mein Hobby Nähen und diesen Blog in mein Leben gekommen sind. Nähen ist definitiv ein Teamsport!
Nähen ist ein Teamsport(Im Uhrzeigersinn: Grete von Stoffsalat, aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken, Carola alias Idaroellchen, wir haben gemeinsame Näh- und Quatsch-Nachmittage für uns entdeckt, Bine von Echt Knorke, wir genießen nicht nur das Beisammensein, sondern auch gutes Sushi, Ina von Pattydoo, hier bei ihrer rauschenden Buchparty. In diesem Jahr durfte ich Teil ihrer Blogtour sein und last but not least Annelie von Ahoi, gern gesehener Gast in Bochum und Verbündete in Sachen guter Rotwein).

Im Herbst dann Segeln in Dänemark. Oh wie ich Euch beneide, die ihr da oben an der Küste wohnt! Bis ich im letzten Jahr zum ersten Mal auf einem Segelboot stand dachte ich immer ich sei der Berg-Typ. Aber dann. Die Tage auf dem Wasser und schlafen im Boot in einer Phase, in der ich innerlich mächtig aus dem Gleichgewicht geraten bin, war die beste Kur überhaupt. Wenn einem der Wind um die Nase weht vergisst man die Welt.
SegelnUnd auch mit einem kleinen Wurm auf dem Arm ist das Glück perfekt. Der kleine Elian bzw. meine Schwester Veronika hat mich im Dezember wieder Tante werden lassen und ganz großes Glück in unsere Familie gebracht. Ich bin sowas von verliebt!! Zu ihrem zweiten Baby des Jahres, ihrem neuen Buch, in den nächsten Wochen mehr!
Elian

Nach mehr als einem Jahrzehnt mit denselben Menschen habe ich vor ein paar Wochen beruflich neu angefangen. Der Schritt ist mir sehr schwer gefallen. Seit ein paar Wochen bin ich nun “die Neue”. Die Tage sind stressig und ich lerne eine Menge. Aber gleichzeitig wusste ich von Anfang an, dass ich richtig entschieden habe. Aber ein Alltag hat sich verständlicherweise noch nicht eingestellt.

Insofern geht der Wirbel vorerst weiter und ich versuche das Nähen und Bloggen irgendwie beizubehalten. So vieles habe ich in diesem Jahr genäht und gewerkelt und Euch vorenthalten.

Zum Beispiel meine neu entdeckte Liebe für Filz! Filigrane Oster- und Weihnachtsdeko oder Geburtstagskronen. Daran habe ich viel Freude. Endlich habe ich auch angefangen für mich zu nähen! Immerhin auf 3  Kleider habe ich es gebracht, die ich auch regelmäßig trage. Dazu so manches an Kindergarderobe.
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(Kosmetiktasche: Schnitt von Noodlehead (ich habe ihn etwas vergrößert), der Stoff ist Nightfall von Maureen Cracknell, das Kleid des kleinen Flitzers ist nach dem Schnitt von Townmouse Patterns namens Adelaide Sundress entstanden. Perfekt für warme Sommertage!)

Und Quilts. Da liegt hier so einiges im fertigen und halbfertigen Zustand rum. Die Ergebnisse streue ich dann in den kommenden Wochen und/oder Monaten hier im Blog ein. Die nächsten drei sind schon im Geiste in Planung. Quilttops nähe ich wirklich gerne. Fast so entspannend wie Kosmetiktaschen.
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Aber erstmal geht es hier im Blog mit einer Verlosung weiter. Grete und ich haben bereits vor ein paar Wochen gewerkelt und uns einen, wie ich finde, tollen Preis für Euch überlegt. Und viel Inspiration für alle anderen. Ich hoffe, das gefällt Euch so gut wie mir. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

An sich schaue ich also ganz entspannt auf 2017. Es läuft gut an! Wobei – vor ein paar Tagen ist das Wasserbett geplatzt. Nachts. Ich lag drin. Das ist im Nachhinein deutlich komischer als in dem Moment mitten in der Nacht.

Ich bin also vorsichtshalber auch für das neue Jahr auf alles gefasst. Euch von Herzen alles Gute für 2017!

Viele Grüße,
Barbara

12/2/16

Zurück im Bloggerland, eine Shop-Vorstellung und eine tolle Verlosung für Euch!

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Es gibt so Tage, an denen läuft alles anders als gedacht. Und aus solchen Tagen werden manchmal Wochen und aus Wochen Monate. Der Alltag findet gar nicht mehr in den gewohnten Rhythmus. Ich persönlich mag das nicht besonders. Mir ist planbar lieber. Für uns als Familie war 2016 eine emotionale Achterbahnfahrt. Und mein kleines Hobby, dieser Blog, ist dabei völlig unter die Räder gekommen.

Der Dezember und ich haben nun beschlossen, dass ein versöhnliches und ruhiges Jahresende die einzige Chance sind dieses Jahr doch noch in guter Erinnerung zu behalten. Langsam kommt der Alltag zurück und so möchte ich auch den Blog wieder aufleben lassen. Ich freue mich auf ruhigere Zeiten bis zum Jahresende und werde mich endlich dem Umbau meines neuen Nähzimmers widmen. Ich nähe nun schon seit Monaten in einem Provisorium ohne Heizung. Das war im August noch kein Problem, so langsam vergeht mir aber der Spaß. Für morgen ist die Lieferung der neuen Heizung geplant. Hurra! Ich hoffe es wird am Ende so schön, wie ich es mir vorstelle. Sobald es fertig ist (was noch ein Weilchen dauern kann, je nachdem wann der Tischler sich berufen fühlt vorbeizuschauen) zeige ich es Euch, versprochen. Mein persönliches (zugegeben, sehr großes) Weihnachtsgeschenk.

Aber auch Euch möchte ich beschenken, die ihr mir trotz monatelanger Funkstille treu geblieben seid.

Gemeinsam mit meinen Blogpartnern dem Nähpark, Bernina, der Eulenmeisterei und dem Stoffsalat will ich Euch ein paar wirklich großartige Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen. Dazu noch Bücher und etwas von mir für Euch – hach, wir werden es uns hier so richtig nett machen.

Auch wenn ich die Eulenmeisterei schon seit langem auf meinem Blog empfehle, habe ich Euch den Shop bisher nie vorgestellt. Es ist an der Zeit das endlich mal nachzuholen.
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Viele von Euch kennen die Eulenmeisterei wahrscheinlich längst. Entweder, weil ihr selbst schon einmal im Online-Shop nach qualitativ hochwertigen Biostoffen Ausschau gehalten habt oder auch, weil das Logo seit einer ganzen Weile oben rechts hier im Blog zu finden ist. Denn seit meiner ersten Bestellung dort empfehle ich diesen Online-Shop gerne weiter.
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(Foto: Bio-Fat Quarter von Birch Mod Basics “Firefly Dots”)

Was mir am Sortiment der Eulenmeisterei so gut gefällt? Silvia kauft für Ihren Laden konsequent Bio-Stoffe namhafter Hersteller ein. Sie hat wirklich ein Händchen für Schönes und so ist ihr Shop immer meine erste Anlaufadresse für zeitlose Canvasstoffe für z.B. Taschen. Cloud 9, Monaluna und Birch produzieren nämlich nicht nur Bio-Baumwollstoffe in höchster Qualität, sondern haben tolle Designer, die mit eher erwachsenen Mustern daherkommen. Genau mein Ding. Auch die deutschen Firmen Albstoffe und C.Pauli kann ich nur empfehlen. Tolle Qualität und mit wirklich schönem Design.
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(Foto: Bio-Canvas/Barkcloth “Time Wrap” von Jessica Jones für Cloud9)

Ganz generell wird das Sortiment der Stoffe für Selbermacher immer breiter. Vor ein paar Jahren noch gab es das Lager der Baumwollnäher und der Jerseyfreunde. Mittlerweile gesellen sich so viele weitere Stoffe wie Voile, Fleece– und Wollstoffe dazu. Alles in toller Qualität und farblich aufeinander abgestimmt. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren durch die Baumwoll-, Interlock-, Voile-, Canvas-, Fleece- und Double Gauze-Abteilung von Birch und Monaluna getestet und war von der Qualität der Stoffe jedes Mal begeistert.
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(Foto: Bio-Jersey Interlock “Sommerblumentraum” von C. Pauli)

Und nicht nur für Bekleidungsnäher ist es einen Versuch wert mit diesen Materialien zu arbeiten. Patchworkdecken aus Voile: Ein butterzarter Traum! Babydecken mit einer Rückseite aus Fleece oder Nicki? Yes, please!  Ich bin ja von jeher dem Flanell verfallen. Eine weichere Deckenunterseite gibt es nicht.
wollfleece(Foto: Bio-Wollfleece aus Schurwolle)

Im Shop der Eulenmeisterei habe ich im letzten Jahr auch das erste Mal ein Schnittmuster von Compagnie M., einer belgischen Firma, gefunden und bestellt.

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Auf den Blog hat der Rock “Lotta” es leider noch nicht geschafft aber es war ein Sommer-Lieblingsteil bei uns.

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Und das Schnittmuster (auch auf deutsch und für Erwachsene erhältlich), war eines der hochwertigsten nach dem ich je genäht habe.

Hier ist auch für fortgeschrittene Anfänger alles erklärt: Wie nähe ich einen Unterrock ein, wie einen verdeckten Reißverschluss und dazu einen verstellbaren Gummizug in den Bund. Das Ergebnis ist innen und außen ein sehr professionelles Kleidungsstück. Ein echter Klassiker, der je nach Material mal lässig sommerlich, mal festlich daherkommt.

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Sogar ein schickes Label ist bei dem Schnittmuster dabei!

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Das Material bis hin zum Knopf hat sich Theresa für diesen Rock selber ausgesucht. Der Rock nähe ich ganz sicher noch einmal. Vielleicht erst einmal eine Winterversion aus Cord oder Samt.

Das waren meine Lieblinge aus dem Eulenmeisterei-Shop. Mich interessiert nun, welches Produkt Euch am besten gefällt!
aneela-hoey(Foto: Foxglove Fat Quarter Set von Aneela Hoey für Cloud9)
wanderlust-2(Foto: Wanderlust Fat Quarter Set von Monaluna)

Verlosung:

Gemeinsam mit der Eulenmeisterei darf ich unter meinen Leserinnen ein Fat Quarter Paket der aktuellen “Wanderlust”-Kollektion verlosen. Enthalten sind 8 Fat Quarter (das sind Stoffstücke mit den Maßen 50x55cm, also zusammen rund 2 Meter Stoff) die zusammen eine wunderschöne Decke oder viele schöne Kissen, Taschen und Täschchen ergeben.

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können alle Leser und Leserinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem Kommentar unter diesem Blogpost bis Freitag, den 09.12.2016, 24:00 Uhr.

Wer seine Chancen auf den Gewinn erhöhen will ist herzlich eingeladen bei Fascebook oder Instagram ebenfalls teilzunehmen. Die Teilnahmebedingungen sind dort beschrieben.

Die Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird hier im Blog bekannt gegeben und per Email benachrichtigt.

Ich drücke schon einmal die Daumen!
Bis bald & viele Grüße

Barbara

P.S: Im Online-Shop gibt es gerade ein Weihnachts-Special mit 15% auf alles!

01/28/16

Lebenszeichen

Ein frohes neues Jahr, meine Lieben! Darf man das an einem 28. Januar überhaupt noch wünschen? Aber es bleiben Euch und mir ja immer noch 11 Monate, um viel Schönes zu erleben und um Euch mit unserem gemeinsamen Hobby so richtig kreativ auszuleben. Kurzum: Ein erfülltes, analoges Leben. Das wünsche ich Euch.
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Und da sind wir auch schon bei meinem aktuellen Dilemma. Mein letzter Blogpost ist schon viele Wochen alt. Eine so lange Pause hat sich hier noch nie eingeschlichen. Mir liegt jetzt auf der Zunge (bzw. in den Fingern) eine Entschuldigung hinterherzuschieben. Weil ich es selber nicht so will und mir wünsche, dass ich sehr regelmäßig zum Bloggen komme. Nur noch eine Entschuldigung mehr, denn es ist mittlerweile ein echtes Mantra geworden, jeder Blogleser-Email und jedem Blogpost eine Entschuldigung beizulegen. Für die viel zu späte Antwort. Für die immer noch nicht gezeigten Bilder aus Houston (ist ja erst ein Vierteljahr her, dass wir da waren…), für die Dinge, die hier längst umgesetzt hätten werden sollen und immer noch auf Veröffentlichung warten. Auf nicht besprochene Bücher, und so weiter, und so weiter. Tatsache ist: Mein Anspruch an meinen Blog und die Wirklichkeit driften immer weiter auseinander. Und damit bin ich nicht glücklich.
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(Charlotte mit Ihrer Bluse aus Liberty Tana Lawn, Schnitt: Oliver & S, Butterfly Blouse. Die Bluse hat es leider nie in den Blog geschafft. Völlig unverdient, denn Schnitt, Stoff und Model sind toll!)

Als ich diesen Blog gestartet habe, hätte ich niemals damit gerechnet, dass hier mal tausende Menschen verfolgen, was ich mir in meinen regelmäßigen Nachtschichten so zusammenbastle. In meinen kühnsten Träumen nicht. Selbst in den letzten Wochen, ohne das es hier irgendetwas Neues zu sehen gäbe, schauen jeden Tag Tausende vorbei. Ich empfinde das als großes Kompliment und ich danke Euch dafür.

Damals, als ich diesen Blog gestartet habe, habe ich auch nicht im Ansatz absehen können, was das für mich und meinen Alltag bedeutet. Jeden Tag erreichen mich Emails mit Fragen aller Art, Sponsorenanfragen und auch die Social Media Kanäle wollen gepflegt werden. Probenähen und Blogtouren haben feste Abgabetermine für Beiträge. Und so gibt es neben einer beruflichen, mittlerweile auch eine tägliche Blog-to-do-Liste, die ich am Feierabend abarbeiten muss. Eigentlich ist dieser Blog, wollte man ihn auf dem Professionalitätslevel halten, auf dem ich ihn gerne hätte, ein Halbtagsjob. Ich hab aber schon einen Job, und der ist nicht halbtags. Und ich habe eine Familie mit zwei kleinen Kindern, deren Bedürfnisse an erster Stelle stehen.

Sicherlich könnte ich diesen Blog mittlerweile auch kommerzialisieren und ihn zu einem (Teilzeit-) Job für mich machen. Und es würde mir sogar Spaß machen, da bin ich sicher. Denn das Nähen und Schreiben macht mir wahnsinnig viel Freude. Aber kommerzialisieren heißt, mit Firmen zusammenarbeiten und Euch vieles vorstellen, wofür ich von Auftraggebern bezahlt werde. Ich finde es absolut legitim als Blogger solche Angebote anzunehmen und sich für die viele Arbeit auch entlohnen zu lassen. Und viele Blogger haben das sehr gut im Griff, schreiben abwechslungsreiche, informative und absolut lesenswerte Posts, auch wenn ein Sponsorenauftrag dahintersteht. Und vor allem wählen sie mit Bedacht, welche Kooperation ihnen für ihre Leser sinnvoll und glaubwürdig erscheinen. Eine echte Gradwanderung und Hut ab vor jedem, der das gut im Griff hat.

Ich selbst habe mir zu Anfang auf die Fahnen geschrieben hier niemals ein Produkt anzupreisen, dass ich nicht vorab selbst getestet und für gut befunden habe. So gut, dass ich es meiner besten Freundin empfehlen würde. Und daran habe ich immer festgehalten. Deshalb lautet meine tägliche Antwort in Emails bei Sponsorenanfragen: Danke für die Email und Anfrage, aber nein.

IMG_7990 IMG_7989(Charlottes erste Frage nach dem Kindergarten: Mama, darf ich Dir heute wieder die Nase anmalen? Wenn es mal nur bei der Nase bliebe…)

Vor ein paar Wochen hat mein analoges Leben von jetzt auf gleich meine volle Aufmerksamkeit verlangt. Ich habe Dienstreisen abgesagt, Weihnachtsgeschenke online bestellt und mich voll und ganz der Familie gewidmet. Und während dieses ungeplanten Rückzugs habe ich mich wirklich gefragt, ob ich das noch so will. Ob es mir gut tut mich für ein Hobby einem ewig schlechten Gewissen auszusetzen. “Aber Du schuldest doch keinem was” sagt mein Mann dann immer. “Entspann Dich!”. Aber das fällt mir schwer. Wenn mir jemand eine Email mit einer dringenden Frage schickt und ich erst Tage später antworten kann, dann tut mir das leid! So möchte ich nicht mit Euch umgehen. Auch eine Sponsorenanfrage nicht zu beantworten, auch wenn die Antwort “Nein, danke” lautet, ist einfach unhöflich.

Und nach langem inneren Hin und Her, bei dem ich für mich auch die Option durchdacht habe mit dem Bloggen ganz aufzuhören, habe ich mich dazu entschieden, weiter zu schreiben. Aber wahrscheinlich seltener als bisher. Eben so wie ich es schaffe, ohne mir dafür ein Bein ausreißen zu müssen.

Für mich hat sich Instagram, ein soziales Netzwerk, in dem Fotos geteilt werden, als beste Möglichkeit herausgestellt in Kontakt mit anderen Nähbegeisterten zu bleiben. Da wird oft nur ein schnelles Handybild hochgeladen, ein Satz dazu – fertig. Das kriege ich hin, auch mehrmals die Woche. Wie genau Instagram funktioniert wird hier gut erklärt.
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(eine Patchwork-Schultüte, die ich in diesem Sommer genäht habe, Stoffe: Mo Bedell, Full Moon Lagoon für Andover, leider nicht mehr zu bekommen. Auch hierzu hat es leider nie einen Blogpost gegeben)

Und so gibt es in meinem Instagram-Profil mittlerweile immer die aktuellen Fotos. Alle hier gezeigten Fotos stammen aus meinem Instagram-Feed. Und auch wenn viele Blogger mittlerweile ganz zu Instagram abdriften, werde ich das nicht tun. Ich schreibe gerne, ich gebe mir gerne Mühe mit einem Foto und einer Anleitung und deshalb wird es auch den Blog weiter geben. Wer mir aber bei Instagram folgen will, ist herzlich eingeladen. Dort heiße ich, wie hier, Dasmachichnachts (Namen werden dort immer zusammengeschrieben oder können nur durch Sonderzeichen getrennt werden). Wenn Ihr mir etwas Genähtes zeigen oder mich etwas fragen wollt, schreibt unter Euer Foto @dasmachichnachts, dann taucht Eure Nachricht bei mir auf und ich kann Euch antworten. Das hat sich für mich als die schnellste Art der Kommunikation rausgestellt.
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Von mir gibt es also an dieser Stelle keine Vorsätze für dieses Jahr. Was kommt, das kommt. Ich freue mich, wenn wir uns auch über kleinere Pausen hinweg erhalten bleiben und ich Euch hin und wieder mit etwas Schönem hier willkommen heißen darf.
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Aber hiermit lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster. Momentan nähe ich nach einer kleinen Patchworkphase zwei Taschen, die es definitiv kommende Woche hier zu sehen gibt. Frau Machwerk war nämlich wieder fleißig und hat, so finde ich, ihren bisher besten Schnitt konzipiert. Ich bin gespannt, ob er Euch auch so gut gefällt wie mir. Aber mehr dazu in ein paar Tagen.

Viele Grüße
Barbara

01/28/15

Ein besonderes Geschenk

Ende des letzten Jahres habe ich, während ich die Collagen für den Jahresrückblick zusammengestellt habe, eine Menge Fotos von meinen selbstgenähten Stücken gesichtet. So vieles hat es nie hier auf den Blog geschafft weil ich a) keine oder nur schlechte Fotos gemacht habe, b) ich es mir zwar vorgenommen, aber es einfach noch nicht gebacken bekommen habe oder in vielen Fällen c) weil ich mich darum bemühe nur etwas zu schreiben, wenn ich dazu auch etwas zu sagen habe und wen interessiert schon die 13. Stifterolle, die 10. Leggins oder schon wieder eine Kosmetiktasche?
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Und eben diese Kosmetiktaschen habe ich beim Sichten der Bilder gemerkt, habe ich wirklich in rauen Mengen genäht. 42 Stück waren es, Wahnsinn. Da hab ich ja bis auf den Briefträger so ziemlich jeden in meinem Umfeld mit einer bedacht!

Umso peinlicher war es mir, als mein von mir sehr geliebter Vater vor ein paar Wochen im Vorbeigehen meinte, dass wenn ich mal irgendwann Zeit hätte (aber bitte auf keinen Fall nachts, da soll ich schlafen!) und von irgendeinem Stoff noch ein Rest über wäre (zzzz…keine Sorge, an Stoff wird es mir in diesem Leben nicht mangeln), er sich sehr über eine Reisetasche für seine Sachen freuen würde. Um Himmels Willen: Wie konnte ich meinen Papa vergessen?!
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Dazu muss ich vielleicht etwas weiter ausholen: Mein Papa ist nicht nur mein treuester Blogleser seit den ersten Zeilen (und das obwohl er sich so gar nicht für die Materie interessiert) sondern seit 35 Jahren mein Fels in der Brandung. Ich habe das große Glück einer wunderbaren Familie, zwei liebende Eltern und die großartigsten 5 Geschwister der Welt. Und doch war ich von klein auf ein Papa-Kind. Zu ihm schaue ich bis heute auf, er ist mein Ratgeber und Zufluchtspunkt, von ihm habe ich für mein Leben gelernt. Er lebt mir vor, wie man ohne dem Ausfahren von Ellenbogen beruflich erfolgreich sein kann, wie man selbst ein glückliches Leben führt und trotzdem für andere da ist. Er ist großzügig, humorvoll, warmherzig, charmant und sehr intelligent. Er hat mir gezeigt, wie man offen und mit großen Vertrauen ins Leben zieht und wie man noch so hart in der Sache diskutieren kann aber niemals dabei den Gegenüber persönlich verletzt. Dieses Vorbild ist ein Schatz für mein ganzes Leben. Er ist mein heißgeliebter Vater.

Heute wird mein Vater 70 Jahre alt. Ich bin so dankbar, dass es 70 gesunde und schöne Jahre waren und wünsche ihm und mir so sehr, dass noch ganz viele folgen.

Und zu seinem Geburtstag hat mein Vater endlich seine Tasche bekommen. Genauer gesagt habe ich zwei genäht weil ich mich einfach für keine Variante entscheiden konnte. Denn selbstverständlich habe ich nicht wahllos einen Stoffrest aus dem Schrank gezogen sondern nach einer Farbe oder einem Motiv gesucht, dass auch zu ihm passt. Und ich muss sagen: Ich finde es schwierig für Männer etwas Farbenfrohes zu nähen, was eben immer noch männlich aussieht und nicht wie die ausgeborgte Tasche der Frau oder Enkelin.
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Die erste Tasche ist eine Mischung aus braunem Nappa-Leder und einem gehüteten Stoffschatz von Anna Maria Horner. Er heißt “Hugs & Kisses” aus der Serie Lou Lou Thi in der Farbe ocean. Das fand ich sehr passend. Im Englischen ist das Kürzel “XOXO” die Kurzform für Hugs & Kisses, also “Umarmung und Küsschen”.
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Innen habe ich die Tasche mit einem passenden Uni gefüttert, Kona Cotton in der Farbe “Jamaica“.
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Die zweite Tasche ist ebenfalls aus einem meiner Lieblingsstoffe. Es sind Canvasstoffe aus der Birch-Serie The Groove, die ich bereits schon einmal hier zu einer Tasche vernäht habe. Mein Vater liebt Wildtiere, sowohl vor dem Fenster im Garten und vielleicht noch ein bißchen mehr auf dem Teller. Deshalb dachte ich, diese Tasche könnte ihm ebenfalls gefallen.
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Der Futterstoff stammt aus der Elk Groove-Serie, ist aber Baumwolle. Die Serie ist leider nur noch in kleinen Resten zu bekommen, deshalb kann ich hier keine Quelle benennen. Eine schöne Auswahl an Birch-Stoffen in Deutschland gibt es aber hier.
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Gefüttert sind sie wie immer mit Soft & Stable (etwas anderes kommt mir nicht mehr ins Haus) und der Schnitt ist selbstgebastelt. Wenn ich es irgendwann mal auf die Reihe bekomme kommt zu dieser Kosmetiktaschenversion auch eine ausführliche Anleitung.

Die Lederlabels stammen von Sirogane Leather Works aus Südkorea (hier dazu mehr, mit dem Hinweis “Das mach ich nachts” bekommt ihr bei der Bestellung Rabatt), die Metallreissverschlüsse habe ich bei ZipIt, einem Etsy Shop in den USA, bestellt. Sie sind von YKK und dort günstig und in großer Auswahl zu bekommen. Das Leder habe ich schon vor einer Weile als Reststück bei Ebay bestellt.
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Aber jetzt wieder zurück zu den wichtigen Dingen! Alles Liebe zum Geburtstag, Du bester Papa, den einem der Herrgott nur mit auf den Weg geben kann!

XOXO Barbara