12/11/16

Frau Machwerks Carpet Bag aus Tweed

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Wie in jedem Herbst gibt es einen neuen Machwerkschnitt und ich freue mich sehr, dass ich die “Carpet Bag” vorab nähen durfte. Erschienen ist der Schnitt schon Ende Oktober und auf Martinas Blog und in der Anleitung sind meine Modelle auch schon zu sehen. Höchste Zeit, sie Euch auch hier zu zeigen!

Ich habe große Hochachtung vor Martinas/Frau Machwerk Kreativität und ihren Konstruktionsfähigkeiten. Jeder ihrer Taschenschnitte ist ganz anders als alles, was ich bereits kenne und genäht habe. Jedes Mal eine tolle Nähherausforderung und vor allem immer eine äußerst praktische und schöne Tasche, die ich da am Ende in Händen halten darf.

So auch bei der Carpet Bag: Das besondere an dieser Tasche, ist der Rahmen, der sie schließt und öffnet und vor allem auch offen stehen bleibt. Ein wahres Raumwunder, soviel steht fest.
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Die Tasche an sich ist sehr einfach zu nähen und macht trotzdem viel her. Das liegt sowohl an der pfiffigen Konstruktion, als auch an der wie immer sehr gut nachvollziehbaren und komplett bebilderten Anleitung.

Der Taschenschnitt umfasst die Tasche in 4 Größen: Die kleinste Variante ist eine Kulturtasche, die zweite Version eine Handtasche (habe ich auch genäht, Blogpost folgt), Nummer drei, das ist diese hier, eine ordentlich große Büro- und Laptoptasche und in der riesigen vierten Variante wird aus der Carpet Bag eine Reisetasche. Das stell ich mir wirklich praktisch vor mit der großen Öffnung.

Und als wäre das nicht schon genug der Schwärmerei: Der Schnitt kommt mit erstaunlich wenig Stoff aus. Und das, obwohl die Tasche wirklich riesig ist! Wie man hier sieht passen locker 2 Aktenordner nebeneinander. Oder ein Aktenordner und ein Laptop. Plus Wasserflasche. Hach, ich sag es ja – genau mein Ding. Ich hab halt einfach mal gern ALLES dabei.
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Ich habe mich schon immer gefragt wie Frauen mit so einem Mini-Handtaschen-Ding durch den Tag kommen. Läuft denen nie die Nase? Haben die weder Haarbürste, noch Handcreme noch Blasenpflaster dabei? Was ist mit Nasentropfen und Kopfschmerztabletten? Die sog. “Hygieneartikel”? Kinderspielzeug? Sitzen andere Mütter denn nie mit ihren Kindern in Wartezimmern oder länger mal im Auto? Dazu noch das zwingend notwendige: Portemonnaie, Handy und ein Notizbuch???? Wagenpapiere, Schlüssel….Wohin tun die das? So sehr ich mich auch bemühe den Inhalt meiner Handtasche zu reduzieren – Ein Mindestmaß an Dingen muss immer mit. Und das passt eben nicht in eine kleine Clutch. Und da habe ich noch gar nicht an ein Buch, meine Einkaufstasche für unterwegs und eine kleine Flasche Wasser gedacht. In den meisten Fällen habe ich das nämlich auch noch dabei. Vielleicht erschließt sich Euch spätestens jetzt meine Begeisterung für diese Tasche.
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Eigentlich sieht der Schnitt eine Außenreißverschlusstasche vor. Den habe ich in dieser Variante weggelassen weil ich ihn hier nicht brauche. Zudem wird erklärt wie man Bodennägel einsetzt und zusätzlich einen Schultergurt anbringt. Aber das ist ja das Gute am Selbernähen: Man kann sich seine Tasche so gestalten, wie sie für einen jeden Selbst alltagstauglich ist und somit habe ich für mich diese Extras weggelassen. Optisch hätte der Tasche, im Nachhinein betrachtet, die Außentasche gut getan. Es hätte die große Fläche etwas unterbrochen.
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Für diese Tasche habe ich einen echten Stoffliebling angeschnitten, von dem ich aber nicht sehr viel hatte: Echten englischen Tweed. Ich liebe Tweed. Ich glaube, ich werde mal nur zum Tweed-Shoppen nach Schottland reisen. Ich bin völlig vernarrt in die Muster und leuchtenden Farben. Leider ist guter Tweed recht teuer und wird auch in eher schmalen Stoffbahnen gewebt (oft nur 75cm Breite), deshalb habe ich lange nach guten Bezugsquellen gesucht.
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Echter Tweed wird als Meterware immer mit diesem Labels geliefert, die man so schön dekorativ anbringen kann. Meines habe ich auf ein Stück blaues Leder genäht damit es noch mehr zur Geltung kommt.

Für den Boden hätte ich gerne blaues Leder verwendet, hatte aber nichts Passendes in ausreichender Menge da. Deshalb habe ich mich für Twill von Robert Kaufmann entschieden. Das ist ein dickes aber weiches Baumwollgewebe mit etwas Glanz und einer schönen Struktur. Das passte gut.
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Innen habe ich auf ein altes Schätzchen von Cotton & Steel zurückgegriffen. Melody Millers “Playful”-Kollektion (der Stoff heißt “Wordfind” in Navy) und dazu für die Innentasche ein passendes Pink von Sarah Watts aus der Serie “Honeymoon”. Cotton and Steel verwendet immer dieses sehr blaustichige Pink, das hier ganz wunderbar zum Rest passt.
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Damit die Tasche auch leer und im geöffneten Zustand stehen bleibt ist sie mit “Soft & Stable” gefüttert. Ohne das wird man mit diesem Taschenschnitt nicht glücklich. Ich verwende es eh schon seit Jahren für all meine Taschen. Für alle, die es noch nie versucht haben ist es mit Hilfe von Martinas toller Erklärung eine gute Gelegenheit für einen ersten Versuch.
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Die Taschengelenke gibt es in allen 4 Größen im Machwerk-Shop. Den Schnitt für die Taschen natürlich auch.

Und auch die Handtaschengröße habe ich genäht. Die gibt es dann ganz bald hier zu sehen. Vorab könnt Ihr alle Modelle der Probenäher schon einmal hier sehen.

Nochmal zusammengefasst:

Carpet Bag: Den Schnitt gibt es im Machwerk-Shop
Taschenrahmen: Machwerk-Shop
Tweed: Lil Shop of Harris Tweed über Facebook (kleine aber feine Auswahl zu sehr guten Preisen. Dort gibt es ein wechselndes Sortiment. Die Farben kommen regelmäßig wieder). Alternativ ist Esplanade London Cloth über Etsy eine gute Adresse.
Twill: Robert Kaufmann Montauk Twill in Midnight über Fabric.com
Tasche innen: Melody Miller “Playful” Wordfind in navy. Bei Stoffsalat gekauft, dort ist er aber schon weg. Hier gibt es ihn noch.
Aufgesetzte Innentasche: Sarah Watts “Honeymoon” Snake Prush in Purple
Taschenhenkel: echtes Leder in blau, gekauft beim Da Wanda Shop “Florale Rose”.
Vlieseinlage für den Stand: Soft and Stable, erhältlich in verschieden großen Zuschnitten bei Stoffsalat

Wir lesen uns dann schon in ein paar Tagen wieder!
Bis dahin viele Grüße & einen schönen dritten Advent,

Barbara

02/5/16

EWA die Zweite, ein Stoffschatz und ein toller US-Online-Shop

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Ich liebe meine Stoffe. Da pflege ich ein für Außenstehende nicht nachvollziehbares, inniges Verhältnis. Das ist mir erst vor ein paar Wochen wieder aufgefallen, als ich mein komplettes Nähzimmer innerhalb des Hauses in einen neuen, aber noch unfertigen Raum umgezogen habe (dazu in ein paar Monaten mehr. So lange wird es sicherlich noch dauern bis alles fertig ist. Jedenfalls wenn es im jetzigen Tempo weitergeht). Jeden einzelnen Stoff habe ich angefasst (und tue es noch), weil die neuen Schränke ein anderes Maß haben und damit alles neu gefaltet werden muss. Was für eine Aufgabe bei den Massen, die sich hier angesammelt haben! Aber auch schön, denn so manchen Schatz habe ich gewissermaßen wiederentdeckt und durch Zufall haben sich neue, ganz ungeahnte Kombinationen auf dem Nähtisch ergeben. Schön ist das! Ich kann Euch nur raten, wenn Ihr mal kreativen Input braucht, reißt mal alles aus dem Schrank oder Regal und sortiert neu.
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Und doch liebe ich einige Stoffe noch ein bisschen mehr als andere. Zum Beispiel die Octopusse von Sarah Watts aus der Serie Tokyo Train Ride von Cotton & Steel. Dieser Stoff kam auch unter Patchworkern super an, dabei gab es ihn in dieser Farbe nur als Lawn, also auf einer sehr dünnen, feinen Baumwolle, die man vorrangig für Bekleidung nutzt. Und beherzt habe ich mir 3 Meter bestellt, um mir daraus eine Tunika zu nähen. Und als ich mich noch in Geduld übte, während meine Bestellung wochenlang über den großen Teich und durch den deutschen Zoll geschleust wurde, kamen langsam Zweifel auf, ob bei meiner Figur ein so großes Muster nicht die komplett falsche Wahl war. In einer zarten XS-Version sicherlich bezaubernd. Aber ich sehe damit wahrscheinlich aus wie ein lebendes Großraumaquarium. Und so lag ein echter Stoffliebling für sehr lange Zeit ungenutzt im Schrank. Ein Jammer.
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Als ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal ein Foto von Frau Machwerks neuer EWA-Tasche sah, kam mir der Gedanke, dass diese große Taschenfläche außen perfekt geeignet wäre um wenigstens ein paar Zentimetern des Octopus-Schatzes endlich ins Leben zu verhelfen. Die Anleitung sah zwar vor, dass ein tendenziell fester Außenstoff wie Wachstuch, Canvas, (Kunst-) Leder oder ähnliches verwendet werden soll, aber dank meiner Wunderwaffe Vlieseline G700, die aus jedem Stoff eine etwas festere Version macht ohne jedoch den Stoff zu versteifen, habe ich es gewagt und diesen dünnen Bekleidungsstoff als Außenstoff für meine EWA verwendet. Einfach alle beide Außenteile damit bebügeln und schon kann jeder Patchworkstoff als Taschenstoff herhalten. Liebe Allison, ich kann Dir gar nicht genug für diesen Tipp danken!
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Auch hier habe ich auf weitere Vlieseline innen und außen verzichtet und stattdessen auf die beiden Taschenaußenteile und den Taschenboden Soft & Stable aufgenäht. Und auch hier ist das Ergebnis eine Tasche, die aus sich selbst heraus steht, aber nicht wie ein Surfbrett unterm Arm liegt und biegsam ist.

Diesmal habe ich auf die größere Version des Schnitts zurückgegriffen und an der Seite weniger Falten gelegt als vorgesehen. Damit ist der Eingriff breiter. Ob mir das so besser gefällt weiß ich noch nicht. Vielleicht ergänze ich noch Ösen um mehr Falten zu erzeugen.

Kombiniert habe ich dazu einen marineblauen Ziegenvelours für den Taschenboden. Ziegenvelours ist ein sehr dünnes, weiches, fast schon elastisches Rauleder und sicher gut geeignet für alle, die sich zum ersten Mal an Leder wagen wollen. Damit kommt absolut jede Nähmaschine zurecht. Ohne einer Verstärkung wie Soft & Stable ist es allerdings als Taschenboden zu dünn.
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Für die Henkel war das Ziegenvelours ebenfalls zu dünn, deshalb habe ich einen Streifen Ziegenvelours auf einen Streifen etwas stabileres Lammleder genäht. Damit sind die Träger weich und biegsam, aber formstabil und zweifarbig.
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Eigentlich wollte ich aus dem Lammleder eine Paspel zwischen Boden und Außentasche setzen. Doch während des abendlichen Nähens habe ich ein Hörbuch gehört , völlig in Gedanken vor mich hin genäht und sie einfach vergessen. Blöd. Wieder Auftrennen ist bei Leder keine gute Idee, deshalb habe ich die geplante Paspel einfach weggelassen.
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Innen habe ich die pinken Sprinkle von Cotton & Steel vernäht. Für das Trennfach und die Handytasche wieder die Octopusse und für das Tascheninnenleben sowohl innen, als auch außen, die Cotton & Steel Sprinkles in Midnight. Diese Sprinkles sind ein wirklich toller Basicstoff.
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Die Ringe, Reißverschlüsse und der Schieber stammen auch bei dieser Tasche aus dem Machwerk-Shop.

Eigentlich sieht der Schnitt vor, den Druckknopf aus Stabilitätsgründen mit Leder oder Filz zu unterlegen. Ein wirklich kostbarer Hinweis! Ich erinnere mich an die erste Kindergartentasche, die ich genäht habe. Dort war im Schnittmuster kein Hinweis auf eine Verstärkung und natürlich war der Druckknopf ruck-zuck ausgerissen. Um das zu reparieren, muss man die Tasche wieder auseinandernehmen. Eine ätzende Aufgabe.
Druckknopf verstärken
Seitdem verstärke ich alle Druckknöpfe mit einer doppelten Lage Soft & Stable. Damit kann man auf die Verstärkung außen verzichten (außer man möchte sie aus dekorativen Gründen anbringen).
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Und gerade heute morgen durfte ich neue Stoffschätze von Zoll abholen. Die Stoffe gehören zur aktuellen “Bluebird”-Serie von Cotton & Steel . Viele verschiedene Muster in verschiedensten Blautönen.
Cotton_and_Steel_Bluebird
Und wegen großer Nachfrage gibt es auch wieder die Octopusse, diesmal u.a. in königsblau und auf Quilting Cotton, also normaler Baumwolle. Mal sehn, was ich daraus nähe. Denn auch wenn ich für mich eine Lösung gefunden habe aus meinem dünnen Bekleidungsstoff eine Tasche zu nähen ist Quilting Cotton dafür sicher besser geeignet.
Unbenannt
Meine Stoffe kommen übrigens von Stash Fabrics, einem der wenigen US-Online-Shops, die auch 1/4 Yard, also ca. 23 cm bei voller Stoffbreite von 110cm, zuschneiden. Für eine Tasche zu wenig, aber für eine Kosmetiktasche mehr als genug. Ganz generell sind Patchworkern die normalerweise angebotenen 1/2 Yard-Mindestmengen (ca. 46 cm) oft zu viel. Wer also Variation sucht ist bei Stash Fabrics genau richtig.
Stash Farbics Kona Cotton
Besonders gefällt mir bei Stash Fabrics die riesige Auswahl an Uni- und Basicstoffen verschiedenster Hersteller wie Kona Cotton (oben) oder Pure Elements von Art Gallery (unten).
Pure Elements_Art Gallery
Zum Beispiel führt Stash Fabrics alle 303 Unis von Kona Cotton. Wer kann da schon widerstehen?
Stash Farbics Kona Cotton dark Kona_Cotton_bright

Ich sehr offensichtlich nicht. Euch allen ein schönes Wochenende!
Viele Grüße Barbara

02/1/16

EWA – ein echter Taschenliebling

Bevor ich Euch jetzt seitenlang von einem neuen Taschenschnitt namens EWA vorschwärme (denn der es mir wirklich angetan), möchte ich ein ganz herzliches Dankeschön für Eure Kommentare und Nachrichten loswerden. Danke für Euer Verständnis und die vielen lieben Worte.
Machwerk EWA 1

Aber jetzt zur wesentlichen Nachricht des Tages: Seit heute morgen ist Frau Machwerks neuer Taschenschnitt “EWA” als Download im Machwerk-Shop. Zwei Versionen habe ich mir in der letzten Woche genäht und ich bin RESTLOS begeistert von diesem Schnitt. Aber seht selbst:
Machwerk EWA 6
Von außen ist EWA eine schlichte Tasche mit raffinierten Details. Eigentlich sieht das Schnittmuster eine Paspel zwischen Boden und Stoff vor. Die habe ich hier bewusst weggelassen,  denn ich wollte sie außen schlicht halten. Aber in der wie immer ganz hervorragenden Bild-für-Bild-Anleitung ist genau erklärt wie das gemacht wird.
Machwerk EWA Ringe-2
Machwerk EWA Schlaufenbügel
An der Seite wird die Tasche in Falten gelegt. Diese hochwertigen Ringe, die sich öffnen lassen, geben ihr das gewisse Etwas. Ihr bekommt sie im Machwerk-Shop. In der großen Größe und in dieser hochwertigen Ausführung habe ich sie sonst noch nirgends gesehen.
Machwerk EWA 9
Einziges Extra außen ist die Reißverschlusstasche für alles, was man schnell erreichen will. Der Reißverschluss hat eine Metalloptik, ist aber aus Kunststoff und damit ganz einfach zu verarbeiten. Über die Zähnchen kann man einfach drübernähen. Bei Metallreißverschlüssen muss man da höllisch aufpassen, dass die Nadeln nicht abbrechen.
Machwerk EWA Außentasche
Mit diesen Reißverschlüssen hat man alle optischen Vorteile der Metallvariante aber ohne Risiko. Wenn das mal nix ist.
Machwerk EWA Tassel2
Dieser Bommel ist aus einem Reststück Ziegenvelours gemacht. Ein kleines, süßes Detail an jeder Tasche. Wie man so etwas macht seht ihr z.B. hier oder hier.
Machwerk EWA Innenleben
Aber jetzt kommen wir zum eigentlichen Highlight des Schnitts: Das Innenleben. Da geht mir doch gleich das Herz auf! Eine geräumige Innentasche, unterteilt durch ein Mittelfach mit Reißverschluss. Das Mittelfach ist auch in der normalen Grösse groß genug um ein Tablet oder einen E-Reader  darin zu verstauen. Zusätzlich hat EWA zwei Seitenfächer für Handy, Taschentücher und Co. und ein kleines Plätzchen für einen Stift. Da bleiben doch keine Wünsche offen, oder? Auch hier wird eine dekorative Paspel eingenäht.
Machwerk EWA Druckknopf
Geschlossen wird die Tasche zusätzlich mit einem Magnetknopf um den Inhalt vor Eingriffen zu schützen. Damit der Knopf auch bei häufigerem Gebrauch nicht ausreißen kann, wird er noch dekorativ unterlegt. Auch das sieht das Schnittmuster so vor.
Machwerk EWA 8
Ich muss gestehen: Ich habe schon einige Taschen genäht, die sich im Alltag nicht bewährt haben. Zu klein oder zu groß, welche, die sich nicht vernünftig schließen lassen,  Taschen ohne Inneneinteilung und Versionen, die sich als optisch zu wild und damit für mich als nicht alltagstauglich herausgestellt haben. Dieser Schnitt ganz sicher nicht. EWA hat echtes Lieblingstaschenpotential!

Und deshalb habe ich auch direkt zwei EWAs genäht, die optisch jedoch sehr unterschiedlich sind. Für diese hier habe ich die normale Schnittgröße gewählt.  Die zweite Version ist eine große EWA und folgt mit vielen Bildern in den nächsten Tagen.
Machwerk EWA Außen
Für mich ist grün eine ungewöhnliche Taschen- und auch Garderobenfarbe. Im Alltag ist marineblau meine Lieblingsfarbe.  Aber als mir dieser Stoff in diesem Geschäft für Möbelstoffe durch Zufall die Hände fiel war mir sofort klar, dass ich hieraus eine Tasche nähen wollte. Schön stabil aber trotzdem weich und ein herrlicher Glanz! Beim Nähen habe ich ihn zusätzlich lieben gelernt denn er lässt sich toll verarbeiten und “schluckt” die Stiche. Damit sieht es noch ein bisschen cleaner aus.

Der Boden der Tasche ist aus cognac-fabendem Nappaleder genäht. Dasselbe Leder habe ich hier schonmal verwendet. Ein tolles Material mit einer unglaublich schönen Haptik.
Der Lederversand Berlin
Gekauft habe ich ihn damals über den Ebay-Shop vom  “Lederladen” in Berlin, den ich gemeinsam mit Grete inzwischen auch persönlich besucht habe. Und wir haben ordentlich was rausgetragen. Meine Güte! Lederkaufrausch könnte man das nennen. Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht viel Vergleich habe, finde ich die Preise dort absolut in Ordnung.
Der Lederversand Berlin2
Was die Baumwollstoffe innen betrifft, so hatte ich nicht viel Auswahl im Schrank. Ein für mich recht ungewöhnlicher Zustand aber grün ist eben keine erklärte Lieblingsfarbe von mir. Gefunden habe ich die Sterne von Tula Pink und zwei echte Schätzchen von Sarah Watts für die Innentasche und das Futter des Außenbeutels aus ihrer Serie Feather ‘n Stitch für Blend. Der Stoff ist schon ein paar Jahre alt und ich habe leider keine Bezugsquelle dafür mehr finden können. Aber schön isser, oder? Und in den Tiefen des Stoffschranks habe ich auch noch ein Stück perfekt passender Samt-Paspel finden können, die ich mal von meiner Freudin Anne geschenkt bekommen habe. Auch hier habe ich leider keine Ahnung wo man so etwas finden kann.
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Die Henkel zu dieser Tasche habe ich von Martina/Frau Machwerk geschenkt bekommen. Sind die nicht schick? Sie hat sie selbst gemacht und auch ein paar für ihren Online-Shop produziert. Sie passen so gut zu diesem Schnitt. Vielen Dank nochmal dafür, Martina! Da hast Du mir eine große Freude gemacht. Und mit  dem Schnitt erst recht.

Nur was das Futter betrifft habe ich mich nicht an Martinas Anleitung gehalten und statt eines Volumenvlieses bzw. Decofil light auf mein Lieblingstaschenvlies “Soft and Stable” zurückgegriffen. Für mich muss eine Tasche einfach Stand und eine gewisse Festigkeit haben. Gefüttert habe ich das Leder und den Außenstoff. Das reicht völlig und so ist EWA für mich perfekt.

EWA ist eine schlichte aber raffinierte Tasche und wird ganz sicher ein Dauerbrenner, nicht nur bei mir. Da Martinas Anleitungen wirklich sehr genau beschrieben sind, kommt damit auch ein fortgeschrittener Anfänger zurecht. Wer etwas Bammel hat lässt für den Anfang vielleicht das innere Reißverschlussfach weg.

Die Bezugsquellen nochmal zusammengefasst:

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Schnittmuster: EWA von Machwerk, genäht in der normalen Größe, ohne Paspel
Futter: Soft & Stable von Stoffsalat
Leder: Der Lederversand, Berlin
Schlingträger, Ringe, Magnetverschlüsse und Reißverschlüsse: Machwerk-Shop (es gibt auch ein Materialpaket für diese Tasche)
Stoff außen: Möbelstoff von Stoff Wohnkultur in Berlin, leider ohne Online-Shop
Stoffe innen: Feather ‘n Stitch, Dot Trellis Green von Sarah Watts für Blend (eine alte Serie) und Tula Pink, Fox Field Vintage Stars, z.B. hier oder hier.
Ösen: Prym, 11mm

Und in ein paar Tagen dann EWA zwei. Kommt gut durch die Woche!
Viele Grüße

Barbara

07/6/15

Ein Reiseetui und mein persönlicher Wahnsinn

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Kennt Ihr das? Ihr seht ein Schnittmuster und habt sofort genau vor Augen, wie das fertig aussehen soll. Sofort. Ohne Kompromisse. So ist es mir bei dem neuen Machwerk-Schnitt für ein Reisetui gegangen, in dem, passend zur Urlaubszeit, alle Reisedokumente sicher aufbewahrt werden können. Total praktisch das Ding. Sogar an ein E-Reader oder Mini-IPad-Fach wurde gedacht!
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Als ich vor ein paar Tagen Martinas aka Frau Machwerks neues Schnittmuster im Email-Account hatte, war ich sofort Feuer und Flamme. “Ist richtig schnell genäht, nur 2-3 Stunden und Du bist fertig” schrieb sie. An sich wollte ich am folgenden Abend starten, die Stoffkombination hatte ich ja schon im Kopf und rausgesucht, aber der fehlende Reißverschluss machte mir einen Strich durch die Rechnung. Und dann die Deutsche Post. Hier ist seit Wochen keine Post mehr angekommen und so liegt meine Bestellung immer noch in irgendeinem Verteilzentrum und Martina war so lieb auf anderem Versandweg eine weitere Lieferung loszuschicken. Und die hielt ich dann am vergangenen Freitag in Händen. Wenige Stunden bevor es für ein Wochenende an die Nordsee gehen und parallel der Schnitt veröffentlicht werden sollte. Ist ja alles kein Problem dachte ich mir, dauert ja nur 2-3 Stunden, das schaffst Du locker.
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Vor dieser Schlussfolgerung wäre es eine durchaus gute Idee gewesen, mir eine Handvoll Fragen ehrlich zu beantworten nämlich zum Beispiel

a.) Ist es sinnvoll, für einen Schnitt, den Du noch nie genäht hast, mit relativ dickem Leder zu arbeiten? Einem Material, mit dem Du noch nicht so erfahren bist?
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oder

b.) ist es darüber hinaus eine gute Idee, dieses Leder nur in Teilen zu verwenden und sich damit auch Gedanken um symmetrische Zuschnitte und Nähte machen zu müssen?
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vielleicht auch

c.) tust Du Dir, Du bekennender Nahtfarben-Fetischist, damit einen Gefallen sowohl innen, als auch außen, mehrere sehr unterschiedliche Farben einzusetzen, die  zum ständigen Wechseln der Ober- und Unterfäden während dem Nähen der sichtbaren Nähte zwingen? Und das, wo man beim Nähen auf Leder keine zweite Chance bekommt?

Ich weiß, ich bin, was Ziernähte angeht, leicht verhaltensauffällig. Ich habe also immer, wenn Außen-oder Innenfarben gewechselt wurden, beim Nähen angehalten, verriegelt und den jeweils passenden Ober-und Unterfaden eingesetzt.
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Ich bin mir fast sicher, dass eine an sich sehr sympathische Dame mit Wohnsitz nahe Münster jetzt vor Lachen Ihr Kaltgetränk in den Bildschirm spuckt. Schließlich hat sie sich vergangene Woche schon über die Vorstufe dieser Manie auf ihrem Blog lustig gemacht.

Ich schätze wir sind, was die  Antwortmöglichkeiten zu a bis c betrifft, weitestgehend einer Meinung. Aber sicherheitshalber habe ich mir diese  – zugegeben naheliegenden Fragen – vorher nicht gestellt. Ich hatte es schließlich eilig. Und da kommt man ja nur durcheinander wenn man mit Tatsachen verwirrt wird.

Ich habe also länger als 2-3 Stunden gebraucht. Deutlich. Aber ich muss sagen: Dafür ist es genau so geworden wie ich es haben wollte (wenn wir mal von einer Naht absehen, die ich, wegen Leder, nicht mehr korrigieren kann. Aber lassen wir mal die Kirche im Dorf. Ohmmmm). Und damit war der ganze Zauber den Aufwand wert.
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Ich habe mich für eine männertaugliche Stoffkombination entschieden, schließlich wollte ich meinem Mann den Gang zum Flugticketschalter mit einem Traum in Rosa in der Hand ersparen.
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Außen habe ich ein relativ dickes Nappa-Leder in meinem Lieblings-Cognac-Ton verwendet. Dasselbe Leder, dass ich schon für die Tasche meines Papas verwendet habe. Butterweich ist das und passend zu meiner (gekauften) Lieblingshandtasche! Wenn das mal nicht wunderbar ist! Gekauft habe ich vor einiger Zeit ein relativ großes Stück bei diesem Ebay-Händler.
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Der blaue Stoff mit den handgeschriebenen US-Bundestaaten stammt aus der ersten Serie von Cotton & Steel und ist ein weicher Canvas. Gekauft habe ich ihn bei Stoffsalat und ein bißchen was ist noch da.
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Dieser etwas breitere, metallisierte Reißverschluss stammt aus dem Machwerk-Shop und ich habe ihn mittlerweile ein paar Mal vernäht. Die sind absolut großartig! Robust und optisch hochwertig und dabei ganz einfach zu vernähen. Die Raupe ist aus Kunststoff und damit konnte ich das Reißverschlussende mit Leder einfassen. Das wäre mit einem Metallreißverschluss niemals gutgegangen. Für das Schnittmuster wird ein etwas breiterer Reißverschluss empfohlen damit man die Tasche auch ordentlich bestücken kann. Denn da geht ganz schön was rein!
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Innen habe ich für den Hintergrund und für die Sichtschutztasche einen Canvas von Monaluna verwendet, gekauft bei der Eulenmeisterei. Senfgelb, mal als meine so-gar-nicht-Lieblingsfarbe betitelt, entwickelt sich schön langsam zu einem wahren Liebling! In Kombination mit blau finde ich es einfach toll. Dazu ein passender Uni und zwar “Honey” von Art Gallery, gekauft bei der Glücksmarie in Hamburg.
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Der blaue Stoff mit den Brücken heißt “Bridgetown” und stammt aus der Serie “Waterfont Park” von Violet Craft für Michael Miller. Eine in 2013 sehr populäre Stoffserie. Zu sehen sind die Brücken der Stadt Portland. Auch das fand ich sowohl zum Reisethema passend und noch dazu männertauglich. Auf die Idee bin ich im letzten Herbst schon einmal gekommen, denn den Großteil des damals gekauften Stoffstücks habe ich zu einer Küchenschürze für meinen Papa vernäht. Damals kombiniert mit weinrotem Uni. Hat mir auch richtig gut gefallen. Warum habe ich davon eigentlich kein Foto gemacht? Muss mal wieder eine Nacht- und Nebel-Aktion gewesen sein.
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Martina empfiehlt im Schnittmuster für das optionale Trennfach transparente Tischfolie. Zu diesem Thema gibt es einen spannenden Artikel von “Crazy Mom Quilts”, die sich, bevor sie ein Schnittmuster für Vinylsäckchen herausgebracht hat, durch die verschiedensten Vinylsorten und -Stärken getestet hat. Ihre Empfehlung fürs Nähen: Eine Stärke von 16 Gauze. Weich genug zum Nähen und Biegen aber trotzdem formstabil. Aber was bitte ist 16 Gauze?
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In den USA kann man so etwas fertig auf der Rolle kaufen und da Annie es oft in ihren Schnittmustern empfiehlt, importiert Grete diese Rollen mit 16 Gauze starkem Vinyl. Ich habe eben dieses Vinyl von der Rolle benutzt und bin total begeistert! Lässt sich ganz leicht vernähen und findet bei mir sicherlich noch Verwendung in Taschen und Kofferanhängern. Und vielleicht in diesen Work-in-Progress-Beuteln von Crazy Mom Quilts.
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Das Schnittmuster zum Reiseetui gibt es seit heute Morgen im Machwerk-Shop. Das Schnittmuster kann ich uneingeschränkt empfehlen. Weitere Probenäherinnen haben herrliche Varianten gezaubert, schaut ruhig mal vorbei!
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Kommt gut durch die Woche!
Liebe Grüße

Barbara

03/10/15

Sixta als Matchbeutel und ein Hoch auf Home-Dekor-Stoffe

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In unseren kleinen Flur auf dem Weg in den Keller spielen sich wilde Szenen ab. Hier liegen die Sporttaschen der Familie. Nach dem Reiten/Schwimmen/Sport werden immer nur die dreckigen und nassen Bestandteile zum Waschen ausgeräumt und danach wird die Tasche wieder fertig gepackt und wartet auf den nächsten Einsatz. Das Prinzip hat sich an sich sehr bewährt nur leider nerven mich a) die vielen, meist unattraktiven Taschen im Flur und b) haben wir immer noch zu wenige davon.
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Auch wenn ich noch keine vernünftige Lösung für a) habe hat mir Martina mit Ihrem neuen Taschenschnitt SIXTA in der Matchbeutel-Variante gewaltig bzgl. Punkt b) geholfen. Den der Matchsack ist die perfekte Schwimm- und Sporttasche!
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Der Matchbeutel hat einen größeren Boden als die Rucksack/Handtaschenkombi von gestern, und auch die Höhe bietet ordentlich Platz für große Handtücher und das restliche Schwimmzeug.

Als ich den Schnitt gesehen habe war mir seine Bestimmung sofort klar, deshalb habe ich für innen Wachstuch genommen und die Innentasche für Handy und Co. weggelassen. Ich habe einen Wachstuch-Rest verwendet den ich am Boden stückeln musste, fällt aber kaum auf und ist ja eh innen.
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Ich mag diese Wachstücher, die eine eher stumpfe Oberfläche haben. Damit kleben die Taschen innen nicht zusammen. Das Wachstuch habe ich schon so lange, dass ich nicht mehr weiß, wo ich es gekauft habe. Ganz grundsätzlich ist aber “Kleinkariert” eine tolle Anlaufadresse für Wachstuchinteressierte.
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Mein Umschlag ist etwas niedriger als im Schnittmuster, nicht wundern wenn das bei Euch anders aussieht.

Für außen kamen echte Lieblinge zum Einsatz. Auch hier habe ich auf einen Home-Dekor-Stoff und einen Canvas zurückgegriffen.
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Home-Dekor-Stoffe sind in den letzten Monaten heimliche Lieblinge von mir geworden, nach ihnen halte ich in jedem Geschäft und jedem Online-Shop Ausschau. Es sind etwas festere Baumwollstoffe und damit sind sie einfach perfekt für Taschen und vor allem Taschenböden, für Kissen, um damit z.B. Stühle oder Sitzkissen zu beziehen, für Sitzsäcke, Divided Baskets, Utensilos, Röcke, Mäntel, Jacken und vieles mehr. Canvas-Stoffe sind übrigens für genau dieselben Projekte wunderbar geeignet.

Bis vor wenigen Jahren gab es nur einige wenige Stoffdesigner, die eine kleine Auswahl Home-Dekor im Programm hatten. Mittlerweile stehen die Dinge zum Glück anders. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem großen Hersteller während der Messe in Houston der mir erzählte, dass Home-Dekor-Stoffe in den USA einen wahren Boom erleben und deshalb in Zukunft in größerer Auswahl produziert werden.
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Der einzige Nachteil, wenn man sie aus den USA bestellt ist, dass sie schwerer und dicker sind und damit ein Paket viel schneller voll ist. Den Karierten habe ich aber trotzdem bestellt, als bei Hawthorne Threads reduziert wurde. Es stammt aus einer etwas älteren Serie von Joel Dewberry names “Notting Hill”.
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Den Canvas -Stoff, den ich für den Boden benutzt habe, ist ein Bio-Stoff von Monaluna aus der Serie “Westwood” und heißt “Little Leaves”. Himmel, kann Bio schön sein!
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Der Taschenboden-Zuschnitt ähnelt einer Packung Celebrations und dadurch entsteht durch den Musterverlauf des Stoffs ein interessantes Design.
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Für die Innentasche habe ich ebenfalls einen Monaluna-Canvas verwendet. Beide stammen von der Eulenmeisterei, eine tolle Adresse für Bio-Baumwolle und Bio-Jerseys in Deutschland.
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Die Lederlabels stammen von Sirogane Leather Works, diesmal in passendem Senfgelb.

Ich mag etwas stabilere Taschen, die aus sich selbst heraus die Form behalten, deshalb habe ich auch hier auf den Außenstoff die Vlieseline G700 aufgebügelt. Sie ist hauchdünn und macht die Tasche nicht dicker, aber stabiler.

Wer noch nie Ösen eingeschlagen hat findet hier eine hilfreiche Anleitung. Damit lässt sich der Matchsack viel schneller nähen als die Variante mit Reißverschluss oben.
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Den Schnitt für den Matchbeutel gibt es seit dieser Woche bei Machwerk zum Download. Die Anleitung ist wie immer sehr ausführlich und gut bebildert.

Und je nach Stoffauswahl oder vielleicht mit einem Leder- oder Kunstlederboden entstehen aus dem selben Schnitt elegantere Versionen. Wer noch mehr Inspiration zum Schnittmuster sucht findet im Machwerk-Blog die Versionen der anderen Probenäher.

Liebe Martina, vielen Dank, dass ich Deinen Schnitt testen durfte! Da ist Dir wieder mal was Tolles gelungen!

Viele Grüße
Barbara

P.S: Und weil heute Dienstag ist darf mein Matchsack mit zum Creadienstag.