12/3/17

Die Farbpracht des Herbstes in einem Kissen & Verlosung eines Fat Quarter Pakets mit 24 Pure Elements!

Wie bereits angekündigt zeige ich Euch direkt im Nachgang zu Herbstkissen Nummer Eins meine farbintensive Version. Als ich meinem Mann dieses Kissen unter die Nase hielt und fragte, welcher Jahreszeit er dieses Kissen denn zuordnen würde meinte er: “Frühling. Auf jeden Fall Frühling.” Ist der denn völlig verwirrt?!

Für mich sind es die Eindeutigsten aller möglichen Herbstfarben. Nicht umsonst wird der Herbst der Farbkasten der Natur genannt.  Satte Beerentöne, das Goldgelb der tiefstehenden Sonne und dazu das Blau der der Abenddämmerung. Mehr Herbst geht nicht. Jedenfalls nicht in meinem Kopf.

Ich kann diese starken Farben nicht das ganze Jahr gut ertragen. Jedenfalls nicht jeden Tag um mich herum. Aber im Herbst finde ich sie toll. Saisonal wird dieses Kissen also immer wieder in meine Leseecke einziehen.

Die verwendeten Farben sind (von links nach rechts): Art Gallery Pure Elements in Cabernet (Pflaume/Aubergine), Tile Blue (Petrol), Turmeric (Goldgelb), Mediterraneo (Mittelblau), alle aus dem Herbstpaket, und zusätzlich Dark Citron (grün) aus dem Sommerpaket und Spiceberry (Beerenrot) aus dem Winterpaket.

Meine Idee die Farben nach Jahreszeiten zu vernähen ist nur eine von unzähligen Varianten meine 24 Lieblingsunis zu benutzen. So viele Kombinationen sind denkbar.

Meine Farbauswahl für den Herbst, so stellte sich eher per Zufall heraus, sind gleichzeitig Lieblingsfarben der Designerin Anna Maria Horner. Alle Stoffe, mit denen ich diese sechs Unis kombiniert habe, stammen von ihr. Aus verschiedenen Kollektion der vergangenen Jahre.

Bei IKEA habe ich dazu ein Samtkissen im exakt zu Spiceberry passendem Farbton gefunden. Diese Kissen gibt es auch im passenden Goldgelb und Petrol.


Das Muster des Kissens ist mit Hilfe eines kleinen Lineals entstanden, das eigentlich für einen ganz anderen Zweck gedacht ist: Ist ist ein Mini-Binding Tool.

Dieses kleine Lineal hilft dabei das Bindung so zuzuschneiden, dass die Enden genau aufeinander passen. Wie es funktioniert seht ihr hier. Ich nutze es seit Jahren für alle meine Quilts und habe mir diese Mini-Version vor langem für kleinere Projekte wie Mini-Quilts bestellt. Genutzt habe ich die kleine Version bisher selten. Für die normale Version habe ich definitiv mehr Verwendung. Aber zweckentfremdet hat es mir gute Dienste geleistet.

Indem ich das Lineal nach dem ersten Zuschneiden einfach umgedreht habe, ist diese Dreiecksform entstanden. Diese Schnittteile habe ich dann so ausgelegt, dass immer ein Uni neben dem passenden gemusterten Stoff liegt. Zusammengenäht habe ich sie erst längst und dann die Reihen aneinander gefügt. Dank des exakten Zuschnitts mit Hilfe der Schablone ist es sehr einfach exakt zu nähen.

Wenn ein Kissen aus so vielen Teilen besteht ist es wichtig das fertige Kissenvorderteil auf ein Vlies zu bügeln und zu vernähen. Die Nähte würden sonst das Waschen nicht überstehen und sich wieder auflösen. Damit das Vlies dauerhaft hält, muss es mit der Vorderseite des Kissens vernäht werden (das sog. Quilten). Ich mache das meist so simpel wie möglich. Erstens weil ich es im Gegensatz zu Grete nicht gut kann und wenig Übung habe, zweitens weil es mir oft dezent eingesetzt besser gefällt und drittens weil aufwändiges Quilten schon mal länger dauern kann als das Zusammennähen der Deckenvorderseite. Ein echter Zeitfresser also.

In diesem Fall habe ich füsschenbreit in der Farbe des jeweiligen Dreiecks genäht. Es nicht nimmt sich dadurch optisch sehr zurück. Wichtig ist nur, dass man es der Langlebigkeit zuliebe überhaupt macht.

Für die Rückseite habe ich Art Gallery Pure Elements in der Farbe “Cabernet” (im Herbstpaket enthalten) verwendet. Davon hatte ich noch ein größeres Stück im Schrank und einen exakt passenden Reißverschluss. Grund genug. Wie ich die verdeckten Reissverschlüsse an der Rückseite einnähe habe ich hier erklärt. 

Die 24 Lieblingsfarben kann man noch in unzähligen anderen Kombinationen vernähen. Und eine oder einer von Euch bekommt dank Gretes grosszügigem Giveaway auch die Chance dazu!

Verlosung:

Unter allen Kommentaren hier im Blog, auf Instagram oder Facebook verlose ich gemeinsam mit Stoffsalat ein Fat Quarter Paket meiner 24 Lieblingsunis von Art Gallery Fabrics. Bitte nur einen Kommentar je Teilnehmer! Die Verlosung schließt am 12.12.20017 um 24 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Auszahlung des Gewinns nicht möglich.

Wem es jetzt in den Fingern juckt sofort damit zu nähen, der kann die 4 Jahreszeiten-Pakete auch einfach bei Stoffsalat bestellen. Im Stoffsalat sind alle verfügbaren Art Gallery Pure Elements auf Lager. Wem einzelne Farben besonders gut gefallen haben oder wem ganz andere Farbkombinationen in den Sinn gekommen sind, findet alle Farben hier. Zusätzlich ist eine Farbkarte mit Stoffproben aller verfügbaren Farben erhältlich. So etwas ist sehr praktisch um Zuhause nach der Farbe zu suchen, die zum Projekt passt. Die Abbildungen im Internet sind da oft trügerisch.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr in Euren Kommentaren ein bißchen erzählt welches Jahreszeitenpaket Euch am meisten reizt, welches Kissen Euch am besten gefallen hat (gerne auch warum) oder was ihr mit dem Fat Quarter Paket anstellen würdet. Ich freue mich von Euch zu lesen!

Der Gewinner wird hier im Blog bekannt gegeben und auch per Email angeschrieben.

Hier noch einmal alle Farben auf einen Blick. Danke, liebe Grete, für die schöne Grafik.

Viele Grüße,
Barbara

12/2/16

Zurück im Bloggerland, eine Shop-Vorstellung und eine tolle Verlosung für Euch!

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Es gibt so Tage, an denen läuft alles anders als gedacht. Und aus solchen Tagen werden manchmal Wochen und aus Wochen Monate. Der Alltag findet gar nicht mehr in den gewohnten Rhythmus. Ich persönlich mag das nicht besonders. Mir ist planbar lieber. Für uns als Familie war 2016 eine emotionale Achterbahnfahrt. Und mein kleines Hobby, dieser Blog, ist dabei völlig unter die Räder gekommen.

Der Dezember und ich haben nun beschlossen, dass ein versöhnliches und ruhiges Jahresende die einzige Chance sind dieses Jahr doch noch in guter Erinnerung zu behalten. Langsam kommt der Alltag zurück und so möchte ich auch den Blog wieder aufleben lassen. Ich freue mich auf ruhigere Zeiten bis zum Jahresende und werde mich endlich dem Umbau meines neuen Nähzimmers widmen. Ich nähe nun schon seit Monaten in einem Provisorium ohne Heizung. Das war im August noch kein Problem, so langsam vergeht mir aber der Spaß. Für morgen ist die Lieferung der neuen Heizung geplant. Hurra! Ich hoffe es wird am Ende so schön, wie ich es mir vorstelle. Sobald es fertig ist (was noch ein Weilchen dauern kann, je nachdem wann der Tischler sich berufen fühlt vorbeizuschauen) zeige ich es Euch, versprochen. Mein persönliches (zugegeben, sehr großes) Weihnachtsgeschenk.

Aber auch Euch möchte ich beschenken, die ihr mir trotz monatelanger Funkstille treu geblieben seid.

Gemeinsam mit meinen Blogpartnern dem Nähpark, Bernina, der Eulenmeisterei und dem Stoffsalat will ich Euch ein paar wirklich großartige Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen. Dazu noch Bücher und etwas von mir für Euch – hach, wir werden es uns hier so richtig nett machen.

Auch wenn ich die Eulenmeisterei schon seit langem auf meinem Blog empfehle, habe ich Euch den Shop bisher nie vorgestellt. Es ist an der Zeit das endlich mal nachzuholen.
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Viele von Euch kennen die Eulenmeisterei wahrscheinlich längst. Entweder, weil ihr selbst schon einmal im Online-Shop nach qualitativ hochwertigen Biostoffen Ausschau gehalten habt oder auch, weil das Logo seit einer ganzen Weile oben rechts hier im Blog zu finden ist. Denn seit meiner ersten Bestellung dort empfehle ich diesen Online-Shop gerne weiter.
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(Foto: Bio-Fat Quarter von Birch Mod Basics “Firefly Dots”)

Was mir am Sortiment der Eulenmeisterei so gut gefällt? Silvia kauft für Ihren Laden konsequent Bio-Stoffe namhafter Hersteller ein. Sie hat wirklich ein Händchen für Schönes und so ist ihr Shop immer meine erste Anlaufadresse für zeitlose Canvasstoffe für z.B. Taschen. Cloud 9, Monaluna und Birch produzieren nämlich nicht nur Bio-Baumwollstoffe in höchster Qualität, sondern haben tolle Designer, die mit eher erwachsenen Mustern daherkommen. Genau mein Ding. Auch die deutschen Firmen Albstoffe und C.Pauli kann ich nur empfehlen. Tolle Qualität und mit wirklich schönem Design.
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(Foto: Bio-Canvas/Barkcloth “Time Wrap” von Jessica Jones für Cloud9)

Ganz generell wird das Sortiment der Stoffe für Selbermacher immer breiter. Vor ein paar Jahren noch gab es das Lager der Baumwollnäher und der Jerseyfreunde. Mittlerweile gesellen sich so viele weitere Stoffe wie Voile, Fleece– und Wollstoffe dazu. Alles in toller Qualität und farblich aufeinander abgestimmt. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren durch die Baumwoll-, Interlock-, Voile-, Canvas-, Fleece- und Double Gauze-Abteilung von Birch und Monaluna getestet und war von der Qualität der Stoffe jedes Mal begeistert.
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(Foto: Bio-Jersey Interlock “Sommerblumentraum” von C. Pauli)

Und nicht nur für Bekleidungsnäher ist es einen Versuch wert mit diesen Materialien zu arbeiten. Patchworkdecken aus Voile: Ein butterzarter Traum! Babydecken mit einer Rückseite aus Fleece oder Nicki? Yes, please!  Ich bin ja von jeher dem Flanell verfallen. Eine weichere Deckenunterseite gibt es nicht.
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Im Shop der Eulenmeisterei habe ich im letzten Jahr auch das erste Mal ein Schnittmuster von Compagnie M., einer belgischen Firma, gefunden und bestellt.

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Auf den Blog hat der Rock “Lotta” es leider noch nicht geschafft aber es war ein Sommer-Lieblingsteil bei uns.

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Und das Schnittmuster (auch auf deutsch und für Erwachsene erhältlich), war eines der hochwertigsten nach dem ich je genäht habe.

Hier ist auch für fortgeschrittene Anfänger alles erklärt: Wie nähe ich einen Unterrock ein, wie einen verdeckten Reißverschluss und dazu einen verstellbaren Gummizug in den Bund. Das Ergebnis ist innen und außen ein sehr professionelles Kleidungsstück. Ein echter Klassiker, der je nach Material mal lässig sommerlich, mal festlich daherkommt.

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Sogar ein schickes Label ist bei dem Schnittmuster dabei!

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Das Material bis hin zum Knopf hat sich Theresa für diesen Rock selber ausgesucht. Der Rock nähe ich ganz sicher noch einmal. Vielleicht erst einmal eine Winterversion aus Cord oder Samt.

Das waren meine Lieblinge aus dem Eulenmeisterei-Shop. Mich interessiert nun, welches Produkt Euch am besten gefällt!
aneela-hoey(Foto: Foxglove Fat Quarter Set von Aneela Hoey für Cloud9)
wanderlust-2(Foto: Wanderlust Fat Quarter Set von Monaluna)

Verlosung:

Gemeinsam mit der Eulenmeisterei darf ich unter meinen Leserinnen ein Fat Quarter Paket der aktuellen “Wanderlust”-Kollektion verlosen. Enthalten sind 8 Fat Quarter (das sind Stoffstücke mit den Maßen 50x55cm, also zusammen rund 2 Meter Stoff) die zusammen eine wunderschöne Decke oder viele schöne Kissen, Taschen und Täschchen ergeben.

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können alle Leser und Leserinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem Kommentar unter diesem Blogpost bis Freitag, den 09.12.2016, 24:00 Uhr.

Wer seine Chancen auf den Gewinn erhöhen will ist herzlich eingeladen bei Fascebook oder Instagram ebenfalls teilzunehmen. Die Teilnahmebedingungen sind dort beschrieben.

Die Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird hier im Blog bekannt gegeben und per Email benachrichtigt.

Ich drücke schon einmal die Daumen!
Bis bald & viele Grüße

Barbara

P.S: Im Online-Shop gibt es gerade ein Weihnachts-Special mit 15% auf alles!

03/13/16

Pattydoo-Taschenlieblinge-Blogtour. Heute: Die Retro-Bag & ein Giveaway!

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In der deutschsprachigen Nähwelt ist Ina, gelernte Schneiderin aus Berlin, und ihr Label „Pattydoo“ vielen ein Begriff. Vor ein paar Jahren hat sie damit begonnen Schnittmuster zu entwerfen. In erster Linie geht es dabei um Kleidung für Frauen, Männer und Kinder aber auch viele Accessoires und Taschen kann man nach Ihren Anleitungen nähen.
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(Foto: Ina mit Ihrer Retro Bag in ihren aktuellen Buch, “Taschenlieblinge selber nähen” erschienen im Christophorus Verlag)

Ina versteht Ihr Handwerk ganz exzellent. Die Schnitte sind immer ausgereift und professionell erstellt. Aber das Besondere am Pattydoo-Konzept ist, dass dem Näher alles per Video erklärt wird. Und damit meine ich nicht ein verwackeltes, unscharfes Handyvideo sondern richtig professionell erstellte Videos, die auch einen Anfänger fachkundig von Anfang bis zum Ende durch den Entstehungsprozess leiten. Der Erfolg dieser Idee ließ nicht lange auf sich warten und so nimmt Ina heute Tausende ans virtuelle Händchen und verhilft Ihnen zu ersten Näherfolgen. Aber nicht nur Anfänger werden hier fündig. Das Angebot an Schnitten ist mittlerweile ziemlich groß.

Als Ina mich fragte, ob ich bei Ihrer Blogtour zum ersten Pattydoo-Buch „Taschenlieblinge selber nähen“ dabei sein möchte, habe ich keine Sekunde gezögert. Denn dieses Buch ist etwas ganz Besonderes: Viele verschiedene Taschenstile mit wunderbar erklärten Anleitungen und auch hier gibt es jede Menge Videos zur weiteren Erläuterung. Du willst wissen wie man eine Innentasche einnäht? –Dann schau Dir das Video dazu an. Unsicher wie ein Reißverschluss eingenäht wird? Auch dazu gibt es ein Video. Eine ganz besondere Buchidee und eine klare Kaufempfehlung für alle die Freude am Taschennähen haben oder es einmal unter fachkundiger Leitung ausprobieren wollen.

Das Erscheinen des Buchs wurde mit einer rauschenden Party in Berlin gefeiert (hier gibt es ein Video dazu. Ganz am Anfang bin ich übrigens zu sehen. Ein bisschen viele Glückwünsche auf einmal, ich weiß, aber was raus muss, muss raus!) Bei der Gelegenheit habe ich alle für das Buch genähten Exemplare schon live bewundern können.
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(Foto: Retro-Bag aus “Taschenlieblinge selber nähen”, erschienen im Christophorus Verlag)

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Für die Blogtour habe ich mir die Retro-Bag ausgesucht. An sich bin ich überhaupt kein Retro-Typ aber die Taschenform hat mir vom ersten Anblick an gefallen. Um dem Retro-Stil treu zu bleiben habe ich mir für meine Tasche Stoffe in petrol und orange ausgesucht und mit hellbraunem Veloursleder kombiniert.
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In ein paar Punkten bin ich, wie könnte es auch anders sein, von Pattydoos Anleitung abgewichen:

Meine Retro-Bag ist mit Soft &Stable statt herkömmlicher Vlieseline gefüttert. Ich finde eine Tasche sollte aus sich selbst heraus stehen und formstabil sein. Auf allen Fotos seht Ihr die Tasche ungefüllt. Sie bleibt einfach so stehen, ist aber gleichzeitig weich und lässt sich biegen und sogar zusammenknüllen. Für mich ist und bleibt Soft & Stable das perfekte Taschenvlies. Es ist vielmehr ein beschichteter Schaumstoff. Ich nähe keine Taschen und Täschchen mehr mit einer anderen Einlage. Wer Soft &Stable noch nicht kennt , findet hier eine Beschreibung. Kaufen kann man es z.B. bei Stoffsalat. Pattydoo stellt es im Buch ebenfalls vor, allerdings für ein anderes Projekt.

Ich habe den Bodenstoff der Tasche entgegen der Anleitung nicht gequiltet. Durch das Soft & Stable braucht die Tasche es für den Stand nicht und optisch gefällt es mir so besser.

Der Schnitt sieht für die Tasche eigentlich einen zusätzlichen Trageriemen vor. Da ich meine Taschen am liebsten am oder unterm Arm trage habe ich darauf verzichtet.

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Für die Tasche sind im Buch verschiedene Variationen konzipiert und auch erklärt. Eine Außentasche kann eingenäht werden (ich habe darauf verzichtet um das großflächige Muster im Außenstoff nicht zu zerschneiden). Es wird neben dem Anbringen fertiger Henkel auch eine Variante mit selbstgenähten Henkeln erklärt und es gibt einen Hinweis auf eine Innentasche mit Reißverschluss.
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Ich habe innen eine einfache aufgesetzte Tasche fürs Handy aufgenäht und mit einer knallorangen Paspel aufgehübscht. Die Tasche ist ja kein riesen Beutel und es besteht auch ohne vielen Innentaschen eine realistische Chance alles Gesuchte in – sagen wir mal – unter 2 ½ Minuten zu finden.

Wie man hier sieht sind nur die Seitenteile und der Boden mit Soft& Stable verstärkt. Vielleicht hätte ich das mit dem Stoff rund um den Reißverschluss auch mal besser machen sollen.
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Der Außenstoff ist ein gehütetes Stoffschätzchen von Amy Butler. Es ist ausnahmsweise ein fester Home Dekor-Stoff und damit absolut für Taschen gedacht. Ich neige ja sonst dazu alles Mögliche zum Taschenstoff umzufunktionieren.
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Und ich muss schon sagen: Die hellseherischen Fähigkeiten der guten Amy Butler sind schon beeindruckend! Als sie sich das Stoffdesign überlegt hat muss sie geahnt haben, dass sich genau an der Stelle mal ein dekorativer Kringel außerordentlich gut machen würde. Genau da und genau in der richtigen Größe, wo Barbara später mal ihre Taschenhenkel anbringen will. Tja, die Amy. Die denkt wirklich mit. So ein Schatz!

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Der Reißverschluss ist etwas breiter als üblicher Endlosreißverschluss und in Metalloptik. Er ist aus Kunststoff, lässt sich mit einer normalen Schere zuschneiden und man kann mit der Nähmaschine einfach darüber nähen. Optisch ist er kaum von einem Metallreißverschluss zu unterscheiden. Diese hochwertigen Reißverschlüsse haben es mir echt angetan. Sie sind in großer Farbauswahl als Meterware hier erhältlich.
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Noch mal kurz zusammengefasst:

Außenstoff: Amy Butler Cotton Sateen, gekauft bei Stoffsalat (in grün noch erhältlich), in türkis/petrol hier
Innenstoffe: Joel Dewberry, Modern Meadow Achorn Chain und Herringone
Paspel innen: Selbstgemacht aus Art Gallery Pure Elements in „Burnt Orange“, z.B. bei Lalala Patchwork (dort sind alle Pure Elements Unis vorrätig)
Paspel außen: als petrolfarbendes Schrägband gekauft, keine Ahnung wo
Taschengriffe: schon vor einer Weile beim DaWanda-Shop  “Florale Rose” gekauft. Das Sortiment wechselt hier oft. In jedem Fall eine super Quelle für hochwertige Echtleder-Taschengriffe
Einlage: Soft & Stable über Stoffsalat
Ziegenvelours: Alfatex
extrabreiter Reißverschluss in Metalloptik: Machwerk-Shop
Lederlabel: Sirogane Leather Works über Etsy (hier habe ich schon einmal darüber geschrieben)
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Und jetzt zum spannenden Teil: Ich darf ein Exemplar von Pattydoos Buch „Lieblingstaschen selber nähen“ verlosen! Wer hat es noch nicht, würde aber gern?

Jeder Kommentar unter diesem Blogpost nimmt automatisch an der Verlosung teil. Wer „Das mach ich nachts“ per Bloglovin, Feedly, als E-Mail-Abonnent, per Instagram oder Facebook folgt vervielfacht seine Gewinnchancen. Bitte gebt im Kommentar an auf welchem Weg Ihr meinem Blog folgt. Jeder Weg wird als einzelne Gewinnchance gezählt.

____ Verlosung beendet___________________________________________________

Wie immer entscheidet Mr. Random über den Gewinner. Die Verlosung endet am Sonntag, den 20.03.2016 und wird danach hier im Blog bekannt gegeben.

EDIT: Vielen Dank für Eure rege Teilnahme! Die Gewinnerin steht nun fest und heißt Renate W. Herzlichen Glückwunsch, Renate! Ich habe Dir bereits eine Email geschrieben!

Jetzt bleibt mir nur noch, Euch die Pattydoo-Blogtour mit vielen tollen Blogs und Taschen ans Herz zu legen. Im Anschluss an die Blogtour wird es bei Pattydoo eine große Linkparty mit tollen Gewinnen geben. Dort könnt Ihr dann Euren genähten Taschenliebling zeigen.
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Ich habe noch eine weitere Tasche aus dem „Taschenlieblinge“-Buch genäht. Die zeige ich Euch dann im Laufe der Woche.

Habt einen schönen Sonntag! Morgen geht es dann bei der Blogtour bei Steffi von tausendbunt mit der Blogtour weiter. Da bin ich schon sehr gespannt!

Viele Grüße
Barbara

11/26/15

Gewinner des Nähfußes & der sagenumwobene Black Friday

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Na? Naaaaaa? Wer von Euch hätte mir das zugetraut? Einen Verlosungsgewinner am Tag nach Ablauf bekannt zu geben?? Ein Teufelsweib, diese Barbara. Aber ich muss Euch ja nach Jahren des virtuellen Beisammenseins auch noch überraschen können, oder? Bevor hier am Ende noch jemand vor Langeweile umkommt…

Also, wir machen es kurz: Der Bernina-Nähfuß mit Gleitsohle #53, gesponsert von BERNINA (noch einmal ein herzliches Dankeschön dafür!) geht an:

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Und Kommentar Nummer 29 ist dieser:

Meine B330 ist noch ziemlich neu. Die Fuß-Auswahl ist echt riesig und ich freue mich über deine Tipps dazu… und habe noch eine Chance einen zu gewinnen!
LG
Iris

Wer gerade erst neu vorbeischaut (ein herzliches Hallo!) und erst einmal verstehen muss um was es hier eigentlich geht, findet eine Beschreibung des Nähfußes in diesem Post.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Iris, und viel Freude mit Deiner neuen Maschine und diesem Fuß!

Aber jetzt erst einmal zu den wichtigen Dingen dieser Woche: Black Friday naht. Und damit verbunden eine kleine Erläuterung, warum das ein wichtiger Termin im Kalender aller Stoffsüchtigen ist.

Immer am vierten Donnerstag des Monats November wird in den USA Thanksgiving gefeiert, das Erntedankfest. Es ist das wichtigste Familienfest der Amerikaner. Familienmitglieder von nah und fern kommen an diesem Feiertag zusammen und essen gemeinsam einen gebratenen und gefüllten Truthahn.

Der darauffolgende Freitag ist in den USA ein klassischer Brückentag und wird u.a. für erste Weihnachtseinkäufe genutzt. Es ist der umsatzstärkste Tag des Einzelhandels und in Kombination mit dem Grundgedanken der Dankbarkeit, die mit dem Erntedankfest einhergeht, geben die Händler an diesem Tag bzw. dem ganzen Wochenende hohe Rabatte an ihre Kunden. Die Geschäfte öffnen am Black Friday schon um 5 Uhr morgens und locken mit speziellen Angeboten für alle Schnäppchenjäger. Oftmals gelten die Rabatte bei Online-Händlern auch noch am darauffolgenden Montag, dem sog. Cyber Monday.

Insofern naht für alle, die gerne in den USA Stoffe, Zubehör oder Ähnliches bestellen, das Wochenende, an dem es sich lohnt seinen Bestellzettel loszuschicken. So gut wie alle Stoffhändler haben große Rabattaktionen angekündigt. Manchmal sind bestimmte Artikel oder Rubriken stark reduziert, andere geben z.B. 25% auf das gesamte Sortiment. Es lohnt also in den nächsten Tagen mal im Netz zu stöbern.

Was es ganz generell bei einer Bestellung in den USA zu bedenken gilt, habe ich hier schon einmal aufgeschrieben.

Also, für alle, die wollen: Fröhliches Shoppen und ein entspanntes Wochenende!

Barbara

P.S: Und der ein oder andere fragt sich vielleicht: Was ist eigentlich mit Fotos aus Houston???  Ich sichte und schreibe noch. So sensationell schnell bin ich dann doch wieder nicht…

 

 

09/23/15

Bernina-Nähfuß-Serie: Der Bandeinfasser Nr. 87, auch als GIVEAWAY!

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Schrägband und ich – ein nicht ganz einfaches Verhältnis. Das Problem dabei ist: Ich liebe Schrägband. Ich kann und will nicht ohne. Es aber über mehrere Lagen Stoff, Ecken und Kurven hinweg sauber anzubringen ist eine Kunst.

Schrägband ist an unzähligen Stellen die der perfekte Kantenabschluss.  Bei manchen Projekten ist es auch schlichtweg auf anderem Weg gar nicht möglich eine Kante ordentlich zu versäubern. Oft ist das Schrägband auch nur ein kleines Detail, dass ein ganzes Nähprojekt aufwertet oder sogar den entscheidenden Farbakzent einbringt.
Fertig
Im Grunde also eine Technik, der wir alle früher oder später begegnen und in unser Repertoire aufnehmen.

Was genau ist Schrägband? Es ist ein Streifen Stoff, der diagonal zugeschnitten wird. Damit hat er ein anderes Dehnungsverhalten als ein Streifen, der einfach der Länge nach zugeschnitten ist. Und dank der besseren Dehnbarkeit legt sich Schrägband wunderbar um jede Kurve und wirft keine Falten. Zudem ist es zur Mitte hin eingeschlagen und gepfalzt. Damit gibt es beim Annähen keine offenen sondern sauber vorgeformte Kanten.
Schrägband
Im Handel gibt es Schrägband in verschiedensten Designs und Breiten. Gängig sind die Maße 18mm (hier das hellblau Gestreifte links im Bild) und 20 -25mm (die Drei in der Mitte). Das Ankerschrägband hat eine Breite von 28mm, das Petrolfarbende sogar 30mm. Die vorderen Schrägbänder sind aus Voile hergestellt und damit eher für Bekleidung aus zarten Stoffen geeignet. Die Liberty-Schrägbänder auf der Rolle sind nur 15mm breit und für Bluseneinfassungen gedacht. Das Sternenband ist ebenfalls aus einem zarten Voile geschnitten und ein schönes Detail an zarten Kleidungsstücken. Das mintfarbende Schrägband ganz rechts hingegen ist selbstgemacht.

Schrägband kann mit den verschiedensten Methoden selbst hergestellt werden. Eine Möglichkeit hat Susanne von Hamburger Liebe hier wunderbar erklärt. Wer keinen Schrägbandformer hat wie Susanne ihn in der Anleitung benutzt, kann dafür auch auf eine Papiervorlage zurückgreifen wie z.B. diese hier für 2,5cm breites Schrägband.

Und warum hat die Barbara jetzt bitte ein problematisches Verhältnis zu Schrägband? Nun ja, es ist gar nicht so einfach Schrägband so gleichmäßig anzubringen, dass es wirklich sauber verarbeitet aussieht. Vor allem auf der Vorder-und Rückseite gleich schön. Und wenn es einem dann noch als Farbakzent ins Auge springt fällt leider auch genauso schnell auf, wenn es nicht ordentlich angebracht ist. Und damit habe ich bekanntlich große Probleme. Ein Tick von mir, ich weiß. Ich kann gar nicht zählen wie viele Meter ich schon wieder aufgetrennt habe, weil die Rückseite krumm und schief geworden ist während ich mich beim Nähen an der akkurat angenähten Vorderseite erfreut habe.

Das Internet ist voll mit unzähligen Tricks zum sauberen Annähen von Schrägband, z.B. hier und hier kann man Genaueres nachlesen. Aber selbst wenn man diese Technik irgendwann beherrscht (nur nicht stressen lassen, es ist wie so vieles eine reine Übungssache), dann muss man es der gängigen Technik nach immer noch in zwei Arbeitsgängen anbringen. Und das kann bei einem umfangreicheren Schrägbandeinsatz, wie z.B. dem Einfassen eines Kinderbadehandtuchs mit Kapuze, eine ganze Menge Zeit beanspruchen. Was also tun?
Verpackung BandeinfasserBernina Bandeinfasser
Für das Anbringen von Schrägband gibt es von Bernina spezielle Nähfüsse. Und die funktionieren ganz hervorragend! Wie genau zeige ich Euch an einem kleinen Taschendetail.Tasche innen
Die Innentasche von Theresas neuer Musikschultasche hängt nur lose in der Tasche selbst und wurde einfach oben mit eingefasst. Links, rechts und am oberen Innentaschenrand habe ich sie mit pinkem Schrägband eingefasst.

Nähfuss #87

Dafür wird der Nähfuß und die Vorrichtung für das Zuführen des Schrägbands gemäß der Anleitung montiert. Wie das genau funktioniert, sehr Ihr in diesem Bernina-Video. Es geht in jedem Fall ruck-zuck.
Nähfuss #87_

Durch die Führung wird nun das passende Schrägband (in diesem Falle ein Gekauftes) dem Nähfuß zugeführt.
Schrägnband
Die gebogene Führung sorgt dafür, dass das Schrägband genau in der Mitte gefaltet wird. Jetzt können Stichlänge und Nadelposition individuell eingestellt und ggf. ein Zierstich ausgewählt werden. Ab jetzt ist alles ein Kinderspiel. Einfach los nähen und den Stoff mit einlegen. Dabei darauf achten, dass der Stoff ganz nah am Schrägband geführt wird. Ich helfe da mit einem Nahtauftrenner und schiebe beim Nähen den Stoff immer wieder nach ganz rechts.
Bernina Bandeinfasser Anwendung
Es kann sowohl nur eine Schicht Stoff eingefasst werden als auch mehrere Lagen. Auch ein Sandwich aus Stoff, einer Einlage und wieder Stoff funktioniert wunderbar.
Bernina Bandeinfasser mehrere Schichten
Allerdings bietet es sich dann an die Kante zuerst mit einem Zick-Zack-Stich oder einer Overlock zu versäubern. Damit ist sichergestellt, dass sich die einzelnen Lagen beim Nähen nicht verschieben. Hier habe ich ein nicht versäubertes Stück Soft und Stable mit eingefasst. Es funktioniert, die Naht ist gerade, aber wäre die Kante versäubert gewesen, hätte ich sie leichter bis ganz oben schieben können. Der Zwischenschritt des Versäuberns der Kante ist einfach eine Arbeitserleichterung.
mit Soft and Stable
Das Ergebnis ist in jedem Fall eine wunderbar gerade Naht
Bernina Bandeinfasser Ergebnis vorne
und die Rückseite ist exakt genauso schön.
Bernina Bandeinfasser Ergebnis hinten2
Und auch wenn die Vorteile dieses Nähfußes absolut auf der Hand liegen habe ich bei diesem Nähfuß lange gezögert, ob ich ihn mir zulege. Genau genommen braucht man dafür nämlich zwei.
Nähfuss #95C
Die Nummer 95 als leicht modifizierter Standartnähfuß  (kostet rund 40 Euro, er ist rechts ein bisschen schmaler als der Standardnähfuß #1)
Fussvergleich
und den Aufsatz selbst, der das Schrägband der Nadel zuführt. Und hier muss man sich vorher auch noch entscheiden, welche Breite man verarbeiten will und ob es bereits vorgepfalztes Schrägband (selbst hergestellt oder gekauft) oder doch lieber ein einfacher Stoffstreifen sein soll, der erst beim Annähen umgelegt wird. Also nix für einen Spontankauf.

Der Nähfuß #87 (Achtung, an dieser Stelle bitte einmal kurz den Kaffee abstellen – kleine Vorsichtsmaßnahme, so ein Computer ist schließlich auch nicht ganz billig) kostet rund 155 Euro und ist für bereits gepfalzte Schrägbänder gedacht und in der Breite 13mm, 20mm oder 25mm erhältlich. Ich habe mich für 25mm entschieden. Die meisten im Handel erhältlichen Schrägbänder haben eine Breite von rund 25mmIMG_0529
Der Nähfuß #88 kann einfache Stoffstreifen, die schräg zugeschnitten sind, verarbeiten. Es muss also nicht erst Schrägband geformt werden. Er kostet rund 175 Euro und ist in der Breite 28mm (ergibt eine Breite von 7mm erhältlich), 32mm (ergibt eine Breite von 8,5mm) und 38mm (ergibt eine Breite von 10,5mm) zu haben.
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Wann lohnt sich ein solcher Nähfuß? Ich würde sagen jeder, der nur gelegentlich Schrägband vernäht, kann es ohne Probleme auf herkömmliche Weise in zwei Arbeitsschritten anbringen.
Einfassung Frotee
Für mich aber gehört der Nähfuß #87 in meine Top-Five der Nähfüße, denn er erledigt diesen Schritt einfach um ein Vielfaches sauberer und ist eine große Zeitersparnis wenn es an die Sachen geht, die in jedem Kinderhaushalt nützlich sind: Wickelunterlagen, Badehandtücher, Lätzchen und Co.
Einfassen von Nähten

Fotorechte: Go to sew

Und auch für leidenschaftliche Bekleidungsnäher ist er eine tolle Hilfe beim Versäubern und Einfassen von offenen Kanten.
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Zugbänder lassen sich übrigens auch ganz einfach aus zusammengenähten Schrägbändern herstellen.
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Im Bernina-Video zu diesem Fuß wird zudem gezeigt, wie man damit perfekte Ecken näht. Sehr gelungen, muss ich sagen. Das habe ich bisher aber noch nicht selbst ausprobiert.

Und alle Bernina-Näherinnen, die beim Preis ordentlich gezuckt aber den Vorteil für sich klar erkannt haben: Auch diese beiden Nähfüße (#95 + alternativ #87 oder #88) gibt es dank Bernina in dieser Woche zu gewinnen, und zwar in der zur eigenen Maschine passenden und persönlich favorisierten Variante! In dieser Woche hat der Preis also einen Wert von über 200 Euro!

Die Teilnahmebedingungen:

Jeder Kommentar unter diesem Post nimmt automatisch an der Verlosung teil, außer es ist explizit vermerkt, dass eine Teilnahme nicht gewünscht ist (an der Stelle sei noch einmal erwähnt: Ich freue mich ausdrücklich über jeden Kommentar!). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und jeder Teilnehmer im deutschsprachigen Raum willkommen.

Teilnahmeschluss ist Freitag, der 02. Oktober, 24:00 Uhr. Den Gewinner sucht der unbestechliche Mr. Random, also ein Zufallsgenerator, aus. Der Gewinner wird hier auf dem Blog bekannt gegeben und zusätzlich per Email angeschrieben.

Die fertige Musikschultasche sieht übrigens so aus:
Musikschultasche2
Der Schnitt stammt aus Amy Sinibaldis Buch “Sweetly Stitched Handmades“.
Sweetly Stitched Handmades Sweetly Stitched Handmades ABC Tote Bag
Die Vorlage aus dem Buch war Theresa zu kindlich. Aber ohne die kleine Vordertasche und mit modernen Stoffen entpuppte es sich als ein moderner, schnell genähter Shopper, der es mit einigen Büchern und einem Notenständer aufnehmen kann.
Tasche innen
Detail Tasche Henkel
Verwendete Stoffe: alle von Cotton & Steel (außen Mochi in Gamaguchi Mint , pinker Boden: Sprinkles in Petal, Einfassung und Innentasche innen Sprinkles in Turquoise, Futterstoff: XOXO On the Rocks, Tasche innen: Backgammonish in mint), gefüttert ist die Tasche mit einer Lage Soft& Stable.
Euch allen viel Glück und eine gute Woche!

Liebe Grüße
Barbara

P.S: Den Gewinner des Schalkantfußes #10 reiche ich ganz bald nach…