Neun Regeln zum Stoffkauf, von denen ich wünschte, ich hätte sie von Anfang an beachtet

Fabric Strash

Jeder, der je mein kleines Nähzimmer betreten hat, wird sich jetzt wahrscheinlich fragen warum gerade ich mich berufen fühle gute Tipps zum Stoffkauf zu geben, denn: Da liegt eine Menge Stoff. Eine große große Menge, also zwei Schränke voll. Soll heißen: Scheinbar kauft sie mehr als sie braucht, weit mehr. Das kann ja eigentlich nicht Ziel der Übung sein.
Lulu Magnolia
(Foto: Stoffserie “Lulu Magnolia” The Quilted Fish/Riley Blake, gekauft im Fat Quarter Shop)

Grete hat mir mal erzählt, dass eine Kundin Ihres Patchworkladens jedes Projekt so plant, dass nicht ein Fitzelchen Stoff übrigbleibt. Ich bin mir nicht sicher ob ich das bewundern soll. Es ist gewissermaßen das Kontrastprogramm zu mir. Aber ganz ehrlich: Ich würde nicht mit ihr und ihrer enormen Disziplin tauschen wollen. Ich liebe meine Stoffe, und zwar alle. Ich kenne den Namen zu jedem einzelnen und weiß in aller Regel auch nach Jahren noch wo ich ihn gekauft habe und welche Idee ich dazu hatte.

Fabric Stash by Color

Meine Stoffe sind nach einem festen System sortiert. Die Baumwollstoffe vorrangig nach Farbe und in einem zweiten Schrank nach Designer, wenn ich aus einer Serie oder serienübergreifend etwas angesammelt habe. Der Erfahrung nach verwende ich sie später auch oft zusammen und so muss ich sie nicht mühsam zusammensuchen.

Dazu gibt es einen Stapel Voile, einen mit Flanell, einen mit Wollstoffen für Bekleidung und ausgelagert im Keller, die Jerseys. Sonderstoffe wie Plüsch, Frottee oder Samt lagern in Kisten (davon habe ich aber auch nicht viel). Laminierte Baumwolle und Wachstuch bewahre ich aufgerollt auf damit sie nicht zerknicken.

Stoffreste werden ebenfalls wieder einsortiert, sofern sie eine Mindestgröße von einem DinA4-Blatt überschreiten, alles darunter wandert in die Restekiste.

Der Anblick meiner Stoffe macht mich glücklich und das jeden Tag. Ich liebe den Farbrausch und ich liebe die Auswahl, wenn ich abends spontan mit etwas Neuem beginnen will. Ich will es nicht anders auch wenn einige von Euch diese Dokumentation meiner Sammelleidenschaft mit viel Wohlwollen als leicht verhaltensauffällig bezeichnen würden.
V & Co. Color Theory2 V & Co. Color Theory
(Fotos: V& Co. Color Theory)

Ich habe von meinen Nähfreunden schon viele lustige Geschichten über Ihren “Stash”, also ihre Stoffsammlung zu Hause, gehört. Von Tüten, die heimlich abends im Dunkeln im Schlafanzug und mit Zahnbürste im Mund vom Kofferraum in den Keller geschleppt wurden, damit der Gatte es nicht mitbekommt. Von dem Grauen vor dem anstehenden Umzug, weil dann den anderen Familienmitgliedern das Ausmaß des Stofflagers vor Augen geführt wird, das sich so unauffällig auf viele kleine Kisten auf die Wohnung und den Dachboden verteilt. Von den großen Kisten im Keller, in denen angeblich Gästebettwäsche gelagert wird und vieles mehr.
Patchwork mit Unis
(Foto: Serie “Indian Summer von Sarah Watson, Art Gallery Fabrics mit passenden Unis) 

Im Grunde haben die meisten Näher eine Menge Stoff im Haus. Ich finde das nicht verwerflich. Ein gut zusammengesetztes Stofflager ist eine feine Sache. Blöd nur, wenn man zwar viel Stoff im Haus hat, aber nie das Passende für ein geplantes Projekt. Das eigene Lager dahingehend zu perfektionieren ist also das Ziel.

Ich habe offensichtlich in meinem Nähleben (das erschreckenderweise ja noch gar keine Jahrzehnte umfasst, was ja eine brauchbare Entschuldigung für den zusammengetragenen Berg wäre) schon eine Menge Stoff gekauft.

Vielleicht bin ich also doch genau die Richtige um all denjenigen, die gerade erst mit dem Nähen und Stoff einkaufen anfangen, die Tipps zu geben, die ich gerne am Anfang meiner Sammelkarriere bekommen hätte.

1. Kaufe niemals einen Stoff, nur weil er im Angebot ist.

Die Verlockung ist groß bei einem Schnäppchen zuzuschlagen. Aber erfahrungsgemäß sind es gerade diese Käufe, die im Regal Staub ansetzen. Ich für meinen Teil kann sagen: Wenn ich einen Stoff nicht von Minute Eins an toll finde, kaufe ich ihn nicht. Egal was er kostet (dieses Prinzip hat sich übrigens auch bei Kleidungskäufen sehr bewährt).

2. Kaufe nie einen Stoff, ohne dass Dir spontan einfällt, was Du daraus machen willst.

Wenn mir ein Stoff in einem Geschäft oder Online-Shop spontan gefällt überlege ich immer zuerst, was ich daraus machen möchte. Eher was für eine Babydecke, oder ein Kinderkleid? Eine Tasche? Ein Kleidungsstück für mich? Wenn das Muster trotz schöner Farbe schwierig zu verwenden ist, die Farbe oder das Motiv zwar mir, wahrscheinlich aber den Kindern nicht gefällt oder mir spontan nichts einfällt, was ich daraus machen kann, kaufe ich ihn nicht.

Wenn mir etwas dazu einfällt kaufe ich die Menge, die man voraussichtlich für das Projekt benötigt. Wenn es ein Taschenstoff ist kaufe ich 60cm. Daraus kann man meiner Erfahrung nach fast jeden Taschenschnitt nähen. Wenn es ein guter Kombistoff für eine Kosmetiktasche oder ein kleines Accessoire ist (und die nähe ich konsequent jede Woche, sie sind bei mir also viel im Einsatz) nehme ich 30-40cm, in US-Shops einen halben Yard.

Kindergartentasche HHLs
Kindergartentasche HHL3
(Foto: Kindergartentasche nach dem Schnitt von Lillesol und Pelle, allerdings mit Soft & Stable gefüttert und damit stabiler. Stoffe: Hamburger Liebe, Elephant Love)

Bei kleingemusterten Stoffen eher 30cm, bei größeren Mustern, bei denen man beim Zuschnitt vielleicht ein bisschen rumrangieren muss und mehr Verschnitt hat, 40cm.

Bei Kleidungsstücken habe ich ungefähr im Kopf, was ich für einen Rock, ein Jerseykleid oder ein Kinderkleid brauche und orientiere mich daran.

Auch wenn der Stoff dann erst einmal in meinen Vorrat wandert komme ich mit diesem Mengen erfahrungsgemäß auch gut zurecht, wenn ich ihn später für etwas anderes verwende. So richtig verändert er seine Bestimmung nämlich nie.

3. Kaufe immer die beste Qualität, die Du Dir leisten kannst.

Je weniger mein Nähbudget hergibt, desto konsequenter befolge ich diese Regel. Lieber bewusster (soll heißen besser geplant und genau die Menge zum anstehenden Nähpojekt) und eine bessere Qualität kaufen. Nichts ärgert mehr, als wenn das über Stunden genähte Kleid oder die Decke nach dem Waschen einläuft, die Farben verliert oder ausleiert. Und nichts ist eine größere Geldverschwendung.

Ich will lange etwas davon haben und freue mich, wenn ich ein für meine Kinder genähtes Kleidungsstück noch an die Cousinen weitervererben kann. Schließlich habe ich Arbeit, Zeit, Geld und Herzblut hineinsteckt.

4. Vergiss die Unis nicht!

Zu Anfang habe ich einfach das gekauft was mir gefallen hat und hatte dann einen Stapel schöner Muster ohne Begleitstoffe. Begleitstoffe sind Prints mit kleinem Muster aus maximal 2 Farben und eben Uni-Stoffe.

April Showers_Solids
(Foto: Stoffe aus der Serie Bonnie & Camille “April Showers” mit passenden Moda-Unis)

Sie aber sind das Salz in der Suppe und werden, bei mir jedenfalls, viel mehr verbraucht.
Stoffregal
Anfangs fand ich Unis langweilig aber mittlerweile sind sie meine Lieblinge und ständig im Einsatz.
Oliver and S. 2+2 Blouse
(Foto: Schnitt:  2+2 Blouse von Oliver & S., Stoff Monaluna “Westwood” von der Eulenmeisterei)

Ich verwende sie als Akzent an einem Kleid oder an einer Bluse, für selbstgemachtes Schrägband in der perfekt passenden Farbe oder als ruhiger Vermittler zwischen großen und grafischen Mustern.

Ein weiterer Aspekt ist nicht zu verachten: Sie sind günstiger als gemusterte Markenstoffe und damit wunderbar für die Innenseite von Taschen, und die Rückseite oder Einfassung von Decken geeignet.
Geranium Desses
(Foto: Kleiderschnitt: Geranium Dress von Made by Rae, genäht aus Art Gallery Pure Elements in Cherry Lipgloss und Cozumel Blue)

Aus Unis habe ich aber auch schon Kleider genäht und Reste lassen sich bis zum letzten Fitzel wunderbar zum Beziehen von Knöpfen oder für Stifterollen verwenden.

Unis erleben gerade einen wahren Boom und Quilts daraus sind ein echter Trend. Genau mein Ding, deshalb steht das auch noch auf meiner To-Sew-Liste. Eine riesige Auswahl gibt es zum Beispiel hier.

Kurzum: Für mich sind sie das Rückgrad meines Stoffvorrats. Welche ich kaufe und warum habe ich hier schon einmal ausführlich aufgeschrieben.

5. Kaufe Pre-Cuts mit Bedacht

Zu vielen amerikanischen Baumwollstoff-Serien gibt es sog. Pre-Cuts. Das sind Zuschnitte verschiedenster Größe, in denen jeder Stoff der ganzen Serie mindestens einmal enthalten ist. Eine tolle Idee für Patchworker.
Pre-Cuts-2
Pre-Cuts bieten viele Vorteile: Man erspart sich viel Zeit beim Zuschneiden, kann eine ganze Kollektion in seine Decke einbauen und kommt dabei meist günstiger weg als wenn von einer Serie im Laden Streifen der Mindestabnahmemenge abgeschnitten wird.

Ich kenne aber mittlerweile auch die Nachteile: Nicht jeder Print einer Serie gefällt mir gleich gut. Vieles hätte ich einzeln nicht gekauft. Will ich diese Prints also wirklich in meiner Decke haben?

Wenn ich einen Pre-Cut, zum Beispiel einen Layer Cake (also Quadrate, die ca. 25,4 x 25,4cm groß sind) oder eine Jelly-Roll (ca. 6,3 cm x 110cm lange Stoffstreifen) kaufe, bin ich sehr eingeschränkt in meinen Möglichkeiten. Nur eine kleine Auswahl an Quiltmustern kommt damit in Frage.

Nachdem ich ein paar Pre-Cuts angesammelt habe, die ich eher mit einer losen Idee im Kopf gekauft habe, kaufe ich sie heute nur noch wenn ich genau weiß, für welchen Schnitt ich sie einsetzen will. Dann sind sie eine super Sache.

 6. Vorsicht bei großen Prints

Wenn ich besonders großformatige Muster kaufe, nehme ich immer etwas mehr als üblich und achte darauf, dass das Hauptmotiv beim Zuschnitt im Laden nicht zerschnitten wird. Denn was bringt mir z.B. ein in der Mitte zerschnittene Hirschkopf? Verschwendete 20 cm Stoff, die ich aber mit bezahle.

Etwas mehr nehme ich deshalb, weil ich das Muster aus dem Stoff ausschneiden muss und damit gibt es viel Verschnitt. Für diese extra-hohe Kosmetiktasche habe ich einen halben Meter gebraucht weil das Muster so riesig ist und ich es so zuschneiden wollte, dass es sich an den Seiten trifft. Der komplette Rest war Verschnitt, ein Fall für die Restekiste.
Cosmetic bag Wishes
Matching S.-Seams
(Foto: Stoff: Wish von Valorie Wells uns Squared Elements von Art Gallery Fabrics, Schnitt nach meiner Anleitung, aber höher)

Aber auch bei kleineren Mustern gibt es Verschnitt. Bei Taschen z.B. achte ich darauf, dass sich das Muster genau am Reißverschluss oder an der Öffnung trifft. Auch das führt zu erhöhtem Stoffverbrauch.
Matching Prints
(Foto: Stoff Heather Bailey, Up Parasol, Anleitung für das Täschchen: kommt)

Für Quilts sind großformatige Motive schwer zu verwenden. Da halte ich mich immer eher an die Begleitstoffe und kleinen Prints, die auch zerschnitten noch schön zur Geltung kommen.

Für Bekleidung finde ich große Prints super, aber auch hier braucht man etwas mehr Stoff, um ein Muster gut zu platzieren. Bei Kindern noch unproblematisch, bei Frauen um die Brust herum gar nicht so einfach…
Kleid von vorne
(Foto: Schnitt Oliver & S. Seashore Sundress, Stoff Tula Pink, Foxfield, mehr dazu hier)

7. Lass Dich nicht von Trends beeinflussen

Die Stoffindustrie ist auch nur eine Modebranche. Bestimmte Designer oder Stilrichtungen sind im einen Sommer hip, im nächsten out. Auch ich habe Stoffe im Schrank, weil sie mal eine Art “must have” waren. Das passiert mir mittlerweile nicht mehr. Was mich nicht 100%-ig begeistert kaufe ich nicht, völlig egal wie hip Eulen, Heather Ross, Hamburger Liebe oder Amy Butler oder wer auch immer gerade ist. Da kaufe ich was mir gefällt denn nur die Stoffe verwende ich später auch. Manchmal, völlig un-hip, Monate oder Jahre später.

Im Moment sind sog. Low Volume Prints ein echter Trend, also Stoffe, die als Hauptfarbe weiß haben aber trotzdem gemustert sind. Auch wenn ich sie schön finde und absolut bewundere, was andere damit tun, ich mache einen Bogen um diesen Trend weil ich genau weiß, dass ich daraus keine Decke nähen werde (ein Hoch auf meine Willenskraft!).

8. Welche Farben ziehen Dich an? Was heißt das für den eigenen Stoffvorrat?

Jede von uns hat Lieblingsfarben und solche, die wir nicht so sehr mögen. Ich ertappe mich zwar dabei, dass selbst eine früher ungeliebte Farbe wie senfgelb (ihr erinnert Euch?) sich langsam und durch die Hintertür zu einer viel genutzten Farbe entwickeln kann. Aber einige Farben werde ich wohl nie mögen und andere noch nach Jahren lieben.

Stas_Favorites
Beim Blick in meinen Stoffschrank erkennt man klar meine Lieblingsfarben. Ich kaufe sie vorrangig und ich verwende sie vorrangig. Und trotzdem hat es sich für eine gute Durchmischung bewährt auch links und rechts der Lieblingsfarben zu kaufen. Da ergeben sich auf einmal ungeahnte Kombinationen!

Stoffe türkis

Oft nähe ich Geschenke für Familie und Freunde und nicht jeder liebt Türkis oder Mint wie ich. Da kann ich mich dann auch an der offensichtlichen Lieblingsfarbe eines anderen orientieren.

Und auch wenn rot im Alltag eine wenig genutzte Farbe von mir ist, was wäre Weihnachten ohne rot?

 9. Trenne Dich von denen, die Dir nicht mehr gefallen

Zugegeben, damit tue ich mich schwer. Und ja, ich müsste mal wieder. Es ist ja nicht so, dass ich Stoffe, die ich einmal schön fand und für die ich gutes Geld bezahlt habe, heute furchtbar finde, aber ich greife bei der Auswahl regelmäßig an ihnen vorbei weil ein anderer Stoff mich mehr anlacht. Also gebe ich sie ab. Bisher an meine Mutter, die daraus etwas für den Kirchenbasar näht oder an liebe Freunde.

Ich habe nach schlechten Erfahrungen mit Facebook-Gruppen, bei denen man kleine Stoffauktionen durchführen kann, auch über einen “Destash” über Instagram nachgedacht oder eine Flomarktecke hier im Blog. Irgend etwas in dieser Art werde ich wohl mal versuchen.

Viele raten an der Stelle dazu, die “B-Ware” im Schrank für Innentaschen oder Deckenrückseiten zu nutzen. Ich für meinen Teil kann das nicht. Ich will etwas nähen, dass mir rundum gefällt. Pure Restverwertung ist einfach nicht mein Ding. Jedenfalls nicht, wenn ich noch etwas im Schrank gehabt hätte, mit dem das Ergebnis mir noch besser gefallen hätte.

Und jetzt bin ich gespannt, nach welchen Regeln Ihr Eure Stoffe kauft. Erzählt Ihr mir davon?

Liebe Grüße
Barbara

32 thoughts on “Neun Regeln zum Stoffkauf, von denen ich wünschte, ich hätte sie von Anfang an beachtet

  1. 1

    Vielen Dank für die tollen Tipps. Vieles davon musste ich selber auch schon lernen. Es geht wahrscheinlich allen gleich. Erst kauft man und kauft man und kauft mann und irgendwann lernt man dann wie man es besser macht. Ich hatte auch lange das “Problem”, dass ich immer Musterstoffe gekauft habe und keine Unis dazu hatte. Das hat sich inzwischen etwas gebessert. Oder dass man für jedes Projekt doch wieder neue Stoffe braucht, weil kein vorhandener gefällt oder passt. Ich habe vor kurzem zwei grosse Säcke ausgemustert welche ich noch verkaufen oder teilweise verschenken will. Aber die Arbeit sie auszumessen und mir Preise zu überlegen, sie zu fotografieren und irgendwo einzustellen…. die schreckt mich ab. Das sollte ich aber dringend angehen.
    Trends laufe ich auch viel weniger nach als auch schon. Aber das mit den Aktionen kaufen… ja da kann ich noch besser werden :).
    Ein Tipp ist noch folgender: Wenn ich einen Stoff sehe (ich bestelle meistens online) und der gefällt mir sehr, dann warte ich noch ein paar Tage. Wenn ich dann noch an ihn denke und ihn bei erneuter Ansicht noch immer unwerfend finde, dann kaufe ich ihn. Wenn nicht, habe ich es wahrscheinlich eh schon vergessen und damit Geld gespart :).

  2. 2
    Iva says:

    Liebe Barbara
    Am Anfang meiner Nähkariere kaufte ich immer genau für dieses eine Projekt, dass ich im Kopf hatte ein. Irgendwie hat sich das so in den letzten 2-3 Jahren geändert und es kommt mehr Stoff ins Haus als verarbeitet wird *lach* Irgendwie vermisse ich es, wenn der Postbote längere Zeit nicht klingelt und mir ein Paket überreicht (ich weiss, leicht süchtig…) Tja, das Internet ist ja dabei nicht gerade hilfreich mit all den tollen Sachen, welche alle auch mal genäht werden möchten, von den Online Shop schon gar nicht zu sprechen! Und seit ich herausgefunden habe, wie leicht es sich von Amerika bestellen lässt, wächst mein Stofflager stetig…! Ich habs da wie du, ich erfreu mich an den wunderschönen Stoffen und auch wenn sie länger liegen, werden sie ab und zu gestreichelt 😉
    Liebe Grüsse
    Iva
    P.S. Jetzt muss ich mich dann echt mal an das Soft and Stable wagen. Ich hab mich bis jetzt noch nicht getraut, dabei gefallen mir deine daraus genähten Sachen so gut. Wie hast du den Umgang damit erlernt? Einfach drauf los…?

  3. 3
    ak-ut says:

    wunderbar zusammengefasst und auf den punkt gebracht! vieles habe ich auch so im kopf, allein an der umsetzung hapert’s noch so manches mal. ich verwende schöne stoffe auch gerne mehrmals und habe gerade aus zwei ausgemusterten röcken eine katzendecke für’s sofa gepatchworked 🙂
    lg und danke für die inspiration, anja

  4. 4
    Lulu says:

    Liebe Barbara,
    was für ein toller Post und wie wahr!
    Ich nähe nicht lange und als ich angefangen habe, würde alles gekauft was mir auch nur ein wenig gefallen hat. Irgendwann hat ich ganz viel Stoff mit dem ich nichts anfangen konnte. Zum Glück wurde dann doch alles vernäht und ich bin klüger geworden. Leider hab ich nicht den Platz für so einen wunderschönen Stoffvorat wie du, also muss ich mich wirklich zurückhalten beim einkaufen und immer gut überlegen wofür ich es kaufe. Führt dazu dass ich sehr sehr oft im Stoffladen bin 🙂
    Übrigens gibt es bei Nane nächste Woche Stoffflohmarkt, da kann man sich verlinken wenn man was los werden will, vielleicht wäre es was für dich.
    Liebe Grüße, Lee

  5. 5

    Toller Beitrag, ich versuche auch mein Stoffkaufverhalten zu ändern… Oftmals kaufe ich Stoffe, weil sie mir gefallen und denke immer “Ach eine Tasche kann man daraus nähen”…. Ich habe aber schon wirklich viele Taschen genäht und Kissen. Oh man…. Wie viele Kissenhüllen habe ich seit ich angefangen habe schon genäht?? Zur Zeit arbeite ich an einem Stoffabbauprojekt… Meine “Flowmarktdecke”… Die Vorderseite im Log Cabin Stil, die Rückseite soll auch aus meinen Baumwollstoffen zusammengestückelt werden. Ich habe Baumwollstoffe von Designern, die ich seit zwei Jahren habe und einfach zu schade finde, diese zu vernähen… Mit dieser Decke möchte ich meinen Stoffberg verringern.. Aber das nimmt wirklich viel Zeit in Anspruch, zu mal ich derzeit eh wenig Zeit habe…
    Aber kurz gesagt… Ja, es ist ganz wunderbar seine Schätze zu betrachten, zu streicheln und zu schwärmen, man hat einfach soooo viele Möglichkeiten!! 😀

    Beste Grüße,
    Krumm und Schepp (link zu meiner Flowmarktdecke: http://krummundschepp.blogspot.de) 🙂

  6. 6
    Franziska says:

    Oh, ja. Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich finde mich sehr darin wieder. Dennoch gibt es auch heute mehr als genug Spontankäufe. Wobei sich der Kauf, wo nur Stoffe für meine Social Tote drin waren, schon extrem gut anfühlte.

  7. 7
    Rike says:

    Liebe Barbara,
    Ich kann jede Regel voll und ganz unterschreiben! Aber ich muss gestehen, dass ich manchmal – in Läden, die ich noch nicht kenne und die voll in mein Beuteschema passen – in einen Kaufrausch verfalle. Schande über mich! 😉 aber witziger weise habe ich auch dann die Käufe hinterher nicht bereut – außer aufm Konto. *gg* Letztens habe ich auch meine Stoffe aussortiert und jemanden für einen guten Zweck geschenkt. Bei Weihnachtsstoffen z.B. kann ich mit den ‘normalen’ nichts mehr anfangen. Da habe ich auch mit jemandem getauscht. Ich habe dafür Süßigkeiten bekommen, die man nur in den USA bekommt. Jamjam! Auf Messen muss ich inzwischen sagen, kann ich auch immer besser an den Ständen vorbeigehen und mich ‘nur’ am Zusehen erfreuen. Bzw. Ich weiß genau, was ich brauche.

  8. 8
    Katy says:

    Liebe Barbara,

    super geschrieben! Auch, wenn ich bestimmt nicht so viel nähe, finde ich mich doch in deinem Geschriebenen wieder.
    Mehr gibt es eigentlich gar nicht zu sagen, du hast es einfach wunderbar in Wort gepackt und auf den Punkt gebracht.
    Ein Punkt ist mir schon gelungen – mich von Stoffen zu trennen. Für ein tolles Projekt konnte ein großes Paket (und ich war selber erstaunt, wie leicht es mir dann doch gefallen ist, mich zu trennen) auf die Reise gehen!

  9. 9
    sophie says:

    haha…das könnte ich sein, im Schlafanzug nochmal eben runter zum Auto huschen und die Neuerwerbungen heimlich auf Zehenspitzen ins Haus schleppen.
    Herrlich Dein Post!
    Aber klar, eigentlich ist es total bescheuert so viele Stoffe zu kaufen und zu horten!
    Aber auch nur eigentlich…der Anblick meiner Auswahl zaubert mir auch immer ein Lächeln aufs Gesicht 🙂

  10. 10
    Fränzi says:

    Wie schön mal wieder von dir zu lesen 🙂

    Am Anfang habe ich nach dem Prinzip “Hauptsache Sale, hauptsache Billig” gekauft, zum Glück schnell eingesehen, dass das nicht funktioniert.
    Mittlerweile kaufe ich immer noch recht wild durcheinander was mir gefällt, bin aber wenigstens dazu übergegangen nicht knausrig mit der Stoffmenge zu sein, so dass ich in jedem Fall etwas daraus machen kann. Gern auch in Bioqualität. Mittlerweile zucke ich bei Preisen von 24€/m nicht mehr zusammen…..(also nur ein bisschen ;-))
    Es fällt mir allerdings auch nicht schwer mich von lange unbenutzten Stoffen zu trennen….

    Dein Stofflager schaut super aus, schon allein aus optischen Gründen wäre es schade sich zu trennen 😉

    Liebe Grüße
    Fränzi

  11. 11
    milena says:

    Ich habe immer gleich ein Meter gekauft. Viel zu viel! Inzwischen kaufe ich auch entweder 30 oder 50 cm. Manchmal kaufe ich mir gleich eine Serie von Stoffen, weil man die so schön passend kombinieren kann. Und ich habe immer einen (uni) Stoff zuwenig und muss extra nachkaufen. Eigentlich gefallen mir Naturtöne, trotzdem lasse ich mich von der Muster-und Farbenvielfalt überreden, so dass ich einen bunten Stoffschrank habe, den ich aber wahrscheinlich in meinem ganzen Leben nicht abbauen kann. Ausser, ich fange gleich heute damit an!
    Liebe Grüsse
    Milena

  12. 12
    Claudia says:

    Liebe Barbara,
    Dein Post ist mal wieder ganz toll, wahr und inspirierend.
    Ich nähe ja noch nicht sehr lange und am Anfang dachte ich auch “kauf mal lieber ein paar billige Stoffe zum Üben”.
    Was sich als totaler Quatsch herausgestellt hat. Der Anspruch, etwas Schönes und Bleibendes zu schaffen, was mir wirklich gefällt, der kam nämlich ganz schnell (nicht zuletzt auch durch die Begeisterung für Deinen Blog und Deine tollen Projekte, die Du hier zeigst!). Und das geht mit billigen/ hässlichen Stoffen einfach nicht; A) gefällt mit das Genähte hinterher nicht und B) strenge ich mich mit einem tollen und teuren Stoff unter meinen Finger natürlich viel mehr an, bin viel akribischer und achte mehr auf jedes Detail. Das schlägt sich hinterher natürlich in der Optik nieder und macht mich viel glücklicher und zufriedener!
    Es macht Spaß, Stoffe für ein Projekt zusammenzustellen, auch wenn es etwas länger dauert.
    Toll finde ich die “Fat Quarter Bundles” aus den USA. Damit kann man schon recht viel anfangen, was die Größe angeht und die Kombinationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Ich lerne davon auch ein bisschen zum Thema “wie kann man Stoffe kombinieren”. Aber Du hast Recht: nicht ALLE Stoffe einer Serie gefallen einem immer. Dafür sind wiederum welche dabei, von denen man nachbestellen möchte.
    Aber eins ist klar und unterschreibe ich sofort: Stoffe kaufen/ansehen/haben/nähen macht süchtig!

    LG, Claudia

  13. 13
    Judith says:

    Liebe Barbara,

    das hast du wunderschön zusammengefasst und mit tollen Fotos unterlegt.wie immer schön geschrieben und alles mehr als wahr. Ich kaufe inzwischen ähnlich dem, was du vorgestellt hast und noch einen Tipp neben dem Stoffkauf ist, dass man von der Verwandtschaft wahllos uasgemistete Stoffe eben nicht annimmt, außer man braucht sie wirklich, sie gefallen und sind von vernünftiger Qualität.

    Liebe Grüße

    Judith

  14. 14
    Sanne says:

    Deine Regeln sind gut und teilweise wende ich sie auch an. Ich denke viele von uns sind Jäger und Sammler und mussten nach kurzer Zeit ihres Nählebens feststellen, dass man entweder eine Lösung wie deine Regeln oder eine größere Wohnung findet. ;-).

    Allerdings gibt es immer wieder Momente, in denen diese Regeln nicht funktionieren: Ich nähe sehr gerne Bekleidung, auch Blazer, Jacken und Mäntel. Wenn ich dann das Glück habe, bei namhaften Bekleidungsfirmen wunderschöne Stoffe aus Überproduktion oder Rückläufen der aktuellen Kollektion kaufen zu können, dann kann ich nicht mit den neun Regeln arbeiten. Genauso wie ich mir einmal im Jahr Mailand gönne und dort mit einer Freundin unterwegs bin, die den Inhaber eines ganz alteingesessenen Ladens mit absolut traumhaften Stoffen der Hot Couture kennt. Auch wieder Überproduktion oder Rückläufer.
    Da gelten für mich dann nur noch zwei Regeln:
    1. Nur Stoffe kaufen, für die einem sofort eine Verwendung einfällt und zwar wirklich gleich das ganze Teil im Kopf. Also nicht allgemein, das könnte ein Rock werden, sondern Stift zücken und ihn genau aufzeichnen.
    2. Budget einhalten. Das habe ich mir inzwischen als Bremse gesetzt. Sich ein realistisches Budget vorgeben. Immer mit einem Polster. Wenn ich in Mailand eine traumhafte Seide, einmalige, unglaubliche, handbestickte Seide sehe und ich dann über meinem Budget liege, ist das ok, wenn gleichzeitig Regel 1 zutrifft.

    Absolut ohne Regel bin ich, wenn ich irgendwo hochwertig Funktionsstoffe für Sportkleidung wie Anoraks, Skihosen, etc. sehe. Denn das ist das inzwischen wie ein Sechser im Lotto und da wird zugeschlagen. Da gibt es dann allerdings doch eine Regel: Nur Sachen die von den Farben und Mustern her meine Familie und ich anziehen.

  15. 15
    DreiPunkteWerk says:

    Wunderbar zusammengefasst, liebe Barbara 🙂
    Bei den Unis ergeht es mir wie Dir – man muss sie erstmal für sich entdecken und das geht quasi erst, wenn man sich genügend an Mustern berauscht hat 😉
    Ich persönlich kaufe inzwischen keine Stoffe mehr, die bis zum Gehtnichtmehr online präsentiert werden. Dann habe ich mich meist schon (fast) sattgesehen… Gerade ergeht es mir bei der ElizabethSerie so, schade eigentlich.
    Wenn ich vor meinem Regal stehe, komme ich mir oft wie Gollum vor… “mein Schatzzzzzzz” und dann dieses Flackern in den Augen…
    Immer fröhlich Maß halten,
    Kathrin

  16. 16
    Sabine* says:

    Hi Barbara,
    ein sehr toller Artikel! Obwohl ich Dir nicht in allen Dingen zustimme. Denn ich weiß beim Stoffkauf nicht immer direkt, was ich daraus nähen werde. Ich weiß allerdings, ob ich einen Stoff als Hauptstoff oder als Innenstoff nehme… Ich habe dadurch allerdings auch Stoffe auf Halde, die ich so nicht mehr kaufen würde. Aber Kind A. braucht Stoff für Kunst, Kind B für Technik, Kind a und Kind B brauchen für die xyz AG auch noch welchen und schwups sind die von mir ungeliebteren Stoffe weg….
    Na vielleicht hilfts mir in der nahenden Zukunft nicht noch ein Regal zu füllen….

    Danke und ganz lieben Gruß,
    Sabine*

  17. 17
    Gabi says:

    Genial geschrieben! Wirklich ein toller Beitrag
    …..und dein Nähzimmer…deine Stoffe…..ein Traum.
    In meinen *Schatzkisten* zu wühlen erfüllt mich immer wieder mit freude und manchmal finde ich einen Stoff, den ich schon laaaange (schäm) vergessen hatte…und freue mich auf’s neue ;o)
    Ich bin leider stoffsüchtig….und hebe auch fast jeden Fitzel auf…
    Liebe Grüße, gabi

  18. 18
    Katja says:

    Liebe Barbara..

    .. vielen Dank für diesen tollen Beitrag und den Einblick in Dein Nähzimmer!
    Ich bin auch ein Stoff-Eichhörnchen – und freue mich einfach ebenfalls an der Vielfalt,
    und der Möglichkeit, für viele Projekte immer das Richtige im Hause zu haben! 😉

    Und nachdem ich nun so oft Deine stabilen Taschen bewundert habe,
    hab ich’s gerade getan – und mir Soft and Stable bestellt.
    Denn diese Vliesaufbüglerei nervt, vor allem, wenn die Tasche danach trotzdem nicht steht!

    Liebe Grüße schick ich Dir :-*
    Katja

  19. 19
    Tina says:

    Vielen Dank für den tollen Post und vor allem die tollen Bilder dazu! Ich hatte gerade ein paar Tage sturmfrei und habe alle meine Stoffkisten mal ausgeschüttet, um zu sehen, was da zum Vorschein kommt. Am Anfang habe ich auch viel gekauft, was mir gut gefallen hat, nur um dann schnell festzustellen, nur Muster sieht meist zu wild aus. Mittlerweile bin ich auch zu dem Schluß gekommen, dass ein ruhiger Unistoff als Kombi meist schöner wirkt als Sternchen oder Streifen 😉 Ganz unten in den Kisten lagern Stoffe, die mir zwar gut gefallen haben, aber meinen Kindern nicht, deshalb lasse ich sie jetzt mit aussuchen und verarbeite diese Stoffe dann auch recht zügig, da ich weiß, das sie gefallen und die Stücke daraus gern getragen werden.
    Das Prinzip “Wer billig kauft, kauft (meist) zweimal” habe ich zuallererst am Garn gemerkt, bei den Stoffen stelle ich jedoch oft fest, dass der Preis keine ausreichende Antwort über die Qualität gibt. Vor allem die oft gehypten Trendstoffe finde ich meist fragwürdig. Deshalb kaufe ich mittlerweile lieber im Laden, wo ich die Stoffe anfassen kann, als im Internet.
    Beim nächsten Stoffkauf werde ich bestimmt an Deine Regeln denken! Viele Grüße, Tina.

    • 19.1
      Mokey says:

      Das mit Stoff und Preis sehe ich auch so. Ok, ich habe noch keinen richtig teuren Stoff gekauft. Aber bisher war ich mit den günstigen auch sehr zufrieden. Little Darling ist eher günstig, aber super. Und beim Stoffmarkt Holland gibt es einen Stand mit 8Euro/m Stoff, der auch gut ist.

  20. 20
    Katrin says:

    Wahre Worte.
    Und ich muss zugeben, dass ich jahrelang die Unis und die kleingemusterten “Basics” vernachlässigt habe.
    So passiert es mir zwischenzeitlich öfter, dass ich die Basics nachkaufen muss oder aber verzweifelt nach *genau dem Grün* zu einer bestimmten Serie suchen muss. Online, natürlich. Offline-Stoffgeschäfte gibt es hier nicht, und die Auswahl 30 km entfernt beschränkt sich auf (Kinder-)jerseys und die entsprechenden Kurzwaren.

    Übrigens habe ich meine Stoffe genauso gelagert wie Du: Nach Farben und/oder nach Serien. Ich finde das auch übersichtlicher. Allerdings erwischt mich hier und da noch der Sonderangebots-Virus. Selten, aber es kommt vor.

    Ach, ich bin ein schlechter Mensch… 😉

    Liebe Grüße
    Katrin

  21. 21
    NadelEule says:

    Oje, Barbara, hast du beim Schreiben deines Artikels in meinem Kopf gespukt *lach*?
    Ich habe so ziemlich jeden von dir beschriebenen Fehler selbst schon gemacht und mache ihn auch heute immer noch viel zu oft… (reflexartige Spontankäufe, keine passenden Kombistoffe, schlechte Qualität etc. …).
    Zum Glück habe ich dank dir irgendwann verstanden, dass es sowas wie Stoffserien gibt. Ganz langsam halten also auch korrespondierende Stoffe bei mir Einzug, das arbeiten damit macht auch direkt viel mehr Spaß. Generell fällt mir auf, dass ich trotz mittlerweile einigermaßen großen Auswahl in meine, Stash doch immer wieder zu denselben Stoffen greife, weil mir Muster oder Qualität so gut gefallen.

    Gerade die Regeln mit der Qualität und dem Projektbezug versuche ich mittlerweile strikt zu befolgen. Oft klappt das. Vieles landet dann aber doch erstmal in der Warteschleife. “Mein Schatz” eben…

    Jetzt muss ich ihn nur noch ansatzweise so gut sortieren Wiede, dann wird aus meinem Chaos vielleicht auch mal so ein tolles Lager wie bei dir!!!

    Viele Liebe Grüße,
    Yvi

  22. 22
    uli says:

    Habe mit Interesse deine Tipps gelesen.
    Ich bin eine Näherin, die mit dem was alles gerade da ist, ihr Projekt umsetzt.
    Ich kaufe Stoffe, oft günstiger, aber nur welche die mir gefallen, oder auch mit einer Idee im Kopf, oder wenn uni/Falsche Unis oder eine Farbfamilie wenig da ist.

    Ulrike

  23. 23

    Hallo Barbara!
    Wow, Deine ordentlichen Stoffregale, und diese schönen Farbverläufe!!
    Ist es bei Dir tatsächlich immer so super sortiert?
    Schöner Artikel, ich glaube wir haben irgentwie alle mit diesen ” Fehlern” angefangen, aber zum Glück ” reift” man ja mit der Zeit.
    Mach weiter so, deine Artikel sind toll.

    Liebe Grüße von der Stöckeline

  24. 24
    Iris Uhde says:

    Hallo ! Dein Bericht ist super!!!!
    Ich habe in über 20 Jahren einen ca 1m breiten Kleiderschrank (Mein Farbkasten) gefüllt. Die stoffschummelgeschichten kommen mir sehr bekannt vor. Ich sortiere meine Kleinstoffreste farblich in Ikeakisten. Ich liebe bonnie Hunter und die Anleitungsfilme der Missouri star quiltcompanie.
    Das Schönste an einem großen Vorat ist, wenn man eine Ganze decke für eine Freundin aus dem Vorhandenen nehmen kann .Bilder in meinem Blog. Ich habe nur den Groen stoff für den Rand gekauft.
    Viele liebe Grüße Iris Uhde!

  25. 25
    Andrea says:

    Liebe Barbara,

    so ein großer Stoffvorat ist doch vor allem ein Schatz… und dass da ein paar Sachen drin sind, die sich als Fehlkäufe herausgestellt haben, ist glaube ich unvermeidlich. Ich habe ja vor eineinhalb Jahren so richtig mit dem Nähen angefangen, und für mich (die nicht mit dem Deko-Gen auf die Welt gekommen ist) war das vor allem eine Schule des Sehens. Und zwar ganz praktisch, Prinzip Versuch und Irrtum. Ich glaube, die meisten von uns müssen einfach ihre eigenen Erfahrungen damit machen, welche Stoffe sich gut zu welchen Projekten eignen und was sie eigentlich wirklich mögen.

    In Deinem Blog habe ich natürlich auch schon viel gelernt, vor allem der Post über die Unis hat mich weitergebracht. Der nächste Schritt ist jetzt, beim Kaufen noch stärker an die passende Stoffmenge zu denken – bisher habe ich meist einen halben Meter gekauft und bei Taschen dann mit passenden Unis improvisiert, wenn die Länge nicht ausgereicht hat. Ich werden jetzt mal 60 cm testen, damit bin ich wahrscheinlich noch flexibler.

    Sehr disziplinierend bei Stoffkäufen wirkt auch mein praktisch nicht vorhandenes Budget… Damit etwas Geld hereinkommt, habe ich im Herbst damit angefangen, meine selbstgenähten Sachen zu verkaufen. Andererseits muss ich jetzt auch noch im Auge haben, was den potenziellen Kunden denn gefallen könnte und was gleichzeitig nicht mehr als 15 Euro kosten darf – eine magische Grenze beim Koffermarkt in unserer Stadtbücherei…

    Einen schönen Satz zum Trost habe ich gerade in dem Buch “Savor Each Stitch” von Carolyn Friedlander gelesen. “Constraints and limitations can be great. They eliminate the feeling of being overwhelmed and force you to come up with a creative solution.” Ein sehr wahrer Satz und ein sehr schönes Buch, öffnet mir echt die Augen.

    Dir einen schönen Wochenstart!
    Liebe Grüße
    Andrea

  26. 26
    Lara says:

    Für meinen Stoffvorrat ist es längst zu spät, er quillt über, vor allem durch geerbten Stoff… 😉
    Doch für Neukäufe finde ich deine Tipps super! Danke dafür!!!
    Und der Anblick von deinem Stoffschrank lässt es mich in den Fingern kribbeln alles mal ein bisschen übersichtlicher zu gestalten bei mir… Es ist so schön, alles griffbereit zu haben und vorm Schrank zu stehen und im Kopf zu kombinieren. Und dazu lädt dein Schrank sooo schön ein 🙂
    Na, und Unis und andere Kombistoffe fehlen mir häufig – ich muss wohl wieder shoppen gehen 😉
    Ein toller Post mit sehr schönen Bildern! Ich geh dann mal Stoffe hin und her schieben…

    Liebe Grüße
    Lara

  27. 27
    Sarah says:

    Super zusammen gefasst fast genauso handhabe ich das auch 🙂 Gut an Punkt 4 muss ich noch arbeiten und Pre-Cuts kaufe ich nicht- da fühle ich mich so eingeschränkt.
    Ich finde am Nähzimmer kann man oft die Lieblingsfarben erkennen als im Kleiderschrank 😉
    Vor allem auf die Qualität und die Farbauswahl lege ich großen Wert. Ich schaue beim Stoffkaufen auch immer erst nach dem Muster/der Farbe und dann auf den Preis. Wenn ich mir den Stoff dann nicht leisten kann lasse ich es aber nach dem Preis kaufen hat sich für mich nicht bewährt- die Stoffe die ich gekauft habe weil sie günstig waren habe ich meist bereut. Ausnahme: Wenn ich einen Stoff mag und ihn dann irgendwo günstig sehe 🙂
    Zugegeben ich bin ein notorischer Sammler- aber solange es sich im (finanziellen) Rahmen hält finde ich das in Ordnung. – Da ich hier vor Ort keinen Stoffladen habe hat sich das Sammeln auch schon bewährt. (Kombi)Stoffe sehen am Bildschirm oft ganz anders aus. Daher schaue ich immer erst ob ich nicht etwas passendes da habe. Wer schon mal die Enttäuschung erlebt hat einen Kombistoff gekauft zu haben, der dann ganz genau NICHT passte, weiß wovon ich rede 😉
    Liebe Grüße Sarah

  28. 28
    Heidi says:

    … und wenn Du in einem Stoff laden arbeiten würdest So wie ich … wäre Dein Nähzimmer vermutlich in Kürze zu klein *gg
    Ich liebe meine Stoffe , unvernäht genau so wie vernäht ;))
    LG Heidi

  29. 29
    Elisabeth says:

    Hallo,
    bei mir ist es zum Glück nur ein Schrank. Bisher.
    aber von den Restekisten habe ich etliche. Zu geizig auch nur einen Zipfel weg zu werfen.
    Was machst du denn damit???

    Liebe Grüße,
    Elisabeth

  30. 30
    Sabrina says:

    Ich habe gerade mit Freude deine Tipps gelesen und auch festgestellt dass ich vieles schon selber festgestellt habe. Aber so eine Zusammenfassung ist echt toll! Danke dafür!

    Nun habe ich auch gelesen dass viele Stoffe haben, die nicht mehr so ganz gefallen, oder evtl auch Reste, die nicht mehr benötigt werden.

    Ich und zwei weitere Näh-Mamis haben uns zusammen getan und sammeln Jersey Stoffe und um für Frühchen bzw Sternenkinder zu nähen. Bedarf ist da, doch viele wissen es nicht. Wir freuen uns sogar noch mehr wenn wir fertige, selbstgenähte Kleidung bekommen um diese an Kliniken und Familien verteilen zu können. Freebies gibt es ganz viele und eine Hose in z.b. gr. 40 ist sehr schnell genäht und der Stoffverbrauch hält sich in Grenzen.

    Falls jemand Interesse hat, gerne melden.
    Kinderbasar-Beilngries@GMX.de

    Vielen Dank!

Comments are closed.